Was ist christlicher Glaube? Was ist christlicher Glaube? Um ihn für sich zu erschließen, sei er in folgendes räumliches Bild … Mehr
Kategorie: Predigten
Dietrich Bonhoeffers Besinnung über die Dankbarkeit der Christen von 1940: „Dem Dankbaren wird alles zum Geschenk, weil er weiß, dass es für ihn überhaupt kein verdientes Gut gibt. Er unterscheidet darum nicht zwischen Verdientem und Unverdientem, zwischen Erworbenem und Empfangenem, weil in seinen Augen auch das Erworbene Empfangenes, das Verdiente Unverdientes ist. In der Dankbarkeit kehrt jede Gabe verwandelt in ein Dankopfer zu Gott zurück, von dem sie kam. Wofür ich Gott danken kann, das ist gut. Wofür ich Gott nicht danken kann, das ist böse. Ob ich aber Gott danken kann oder nicht, das entscheidet sich an Jesus Christus und seinem Wort. Jesus Christus ist die Grenze der Dankbarkeit. Jesus Christus ist auch die Fülle der Dankbarkeit; in ihm ist die Dankbarkeit ohne Grenze. Sie umschließt alle Gaben der geschaffenen Welt. Sie umfasst auch den Schmerz und das Leid. Sie durchdringt die tiefste Dunkelheit, bis sie in ihr die Liebe Gottes in Jesus Christus gefunden hat. Danken heißt ja sagen zu allem, was Gott gibt, ‚alle Zeit und für alles‘ (Epheser 5,20).“
Von der Dankbarkeit der Christen Von Dietrich Bonhoeffer Dankbarkeit entspringt nicht aus dem eigenen Vermögen des menschlichen Herzens, sondern nur … Mehr
Martin Niemöller, Christus und die Christen. Dritter evangelistischer Vortrag 1965 in Bremerhaven: „Christus will seine Christen persönlich bei sich haben; unser Glaube lebt von seiner lebendigen Gegenwart: Wir müssen, wir dürfen auf ihn schauen, auf seine Worte hören, ihn dabei immer besser kennen- und lieben lernen und mit ihm sprechen. Es gibt keinen Glauben ohne Beten. Und dieses Beten meint danken dafür, dass er uns den Glauben, das persönliche Verhältnis zu ihm möglich machte, indem er mit seiner Liebe, mit seinem Opfer für uns alles, was zwischen uns war, wegschaffte und so überwand, daß wir ihn wieder lieben können und müssen. Beten heißt dann immer auch und ganz selbstverständlicherweise ihn fragen, was er von uns will, wie er uns haben möchte: »Herr, was sollen wir tun?« Die Antwort bleibt niemals aus, wenn wir ehrlich daran denken und uns daran erinnern lassen, »wes Geistes Kinder« wir sind.“
Christus und die Christen Von Martin Niemöller Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in … Mehr
Martin Niemöller, Christus und die Gleichgültigen. Zweiter evangelistischer Vortrag 1965 in Bremerhaven: „Die übergroße Menge der in Wahrheit gleichgültigen getauften Kirchensteuerzahler zählen als kirchlicher Teil der Bevölkerung und werden auch in der kirchlichen Öffentlichkeit als Christen gezählt; aber was haben sie im Grunde mit Christus überhaupt zu tun? Und was hat Christus mit ihnen zu tun? Christus und die Gleichgültigen! Das Und im heutigen Thema bedeutet jedenfalls nicht, daß da eine wirkliche, und das heißt: eine lebendige Verbindung bestünde. Und es müht sich auch niemand darum, diese Verbindung zu schaffen; man tut vielmehr so, als wäre sie da. In der Weltstatistik der Religionen werden diese 95 % als Christen gezählt, obgleich sie außer der Taufe, die sie fast alle als Säuglinge empfingen, und vielleicht noch der Konfirmation, ohne die ein anständiger junger Mensch nicht ins Leben hinausgeht oder hinausging, mit Christus nie etwas zu tun hatten, sicherlich aber heute gar nichts zu schaffen haben.“
Christus und die Gleichgültigen (1965) Von Martin Niemöller Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe … Mehr
Martin Niemöller, Christus und die Atheisten. Erster evangelistischer Vortrag 1965 in Bremerhaven: „Wir dürfen deshalb nicht dem Wahn verfallen, ein Atheist sei vom Heil der Erlösung weiter entfernt als jemand, der an die Existenz Gottes »glaubt«. Solcher »Glaube« hat mit Christus gar nichts zu tun; und es ist sinnlos, einen Atheisten zur Anerkennung der Existenz Gottes zu bringen. Schon die Diskussion, ob es Gott gibt oder nicht gibt, ist sinnlos, weil der Sieg in einer solchen Aussprache dem zufällt, der geschickter ist, nicht aber dem, der Christus braucht, der der einzige Beweis für Gottes Existenz werden kann, wo in der Begegnung und Konfrontation mit ihm das Wunder des Glaubens geschieht.“
Christus und die Atheisten Von Martin Niemöller Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in … Mehr
Hans Joachim Iwands Gedenkrede zum Totensonntag 1945 (Psalm 90): „Unsere Toten haben ein Loch gerissen in die Welt, in der wir leben. Durch dieses Loch ist der Himmel frei geworden, ist das Jenseits ganz nahe herangekommen“ –
Hans Joachim Iwands Gedenkrede zum Totensonntag, die er 1945 in Bielefeld gehalten hatte, ist eine besonders eindringliche Rede, die sich … Mehr
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet: „Tränen sind das ‚Grundwasser der Seele‘ (Gotthard Fuchs), das uns auf Gottes Wort hin ihm nahekommen lässt. Wenn die eigene Tränen Gott zufließen, gerät unser Leben heilsam in Fluss.“
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet „Warum weinst du und warum isst du nichts? Und warum ist dein Herz so traurig?“ fragt … Mehr
Martin Niemöllers Predigt über Jeremia 14,7-11 zum Stuttgarter Schuldbekenntnis 1945: „Unsere Schuld als Christen, liebe Gemeinde, ist viel größer als die Schuld der Nazis, des deutschen Volkes und der Militaristen. Wir Christen haben ja um den rechten Weg gewusst. Die andern haben sich ihre eigenen Wege ausgedacht. Wir wussten, es gibt einen, den zeigt Gott in seinen heiligen Geboten, in dem Leben und Sterben unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi. Das ist der rechte Weg, den haben wir zu bezeugen, den haben wir zu leben und haben es unserem Volk vorzuhalten. O, unsere große Schuld!“
Am 18. Oktober 1945 war in Stuttgart die erste ordentliche Sitzung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) angesetzt, … Mehr
„Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände. Ich will euch tragen, bis ihr grau werdet.“ (Jesaja 49,16; 46,4): „Die Lebenslinien in unseren Handflächen können wir uns nicht zu unserem eigenen Heil zurechtdeuten. Aber wir vertrauen darauf, dass sie mit der Kreuzschrift Jesu Christi in Gottes Hand auf seine Ewigkeit hin fortgeschrieben werden.“
„Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände“ Der Blick auf die Handflächen findet sie – die eigenen Lebenslinien. Vom Handballen … Mehr