Unser Leben im göttlichen Kaleidoskop Als Kinderspielzeug gilt das Kaleidoskop, das kleine Rohr mit einem Guckloch am einen und der … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Versprechen, die den Glauben neu herausfordern – Von der Sprachkraft der Dogmen: „Freimütige, verheißungsvolle, herausfordernde Gottesrede, die die menschlichen Rahmungen hoffnungsloser Weltbilder und Weltanschauungen sprengt – sie ist nur orthodox, also in der Bindung an kirchliche Dogmen und unter Verwendung des göttlichen Wortschatzes, also der Bibel zu führen. Dogmen lassen eben keine ideologischen Allgemeinbegriffe zu, sondern provozieren in der Anrede eine Metaphorik, die neu hören und sehen lässt.“
Versprechen, die den Glauben neu herausfordern. Von der Sprachkraft der Dogmen „Glaube lässt sich nicht in Dogmen verfestigen“ hat jüngst … Mehr
„Ich bin so frei …“ – Warum die Ordinationsverpflichtung für die evangelische Lehre unabdingbar ist: „Christliche Lehre bietet keine subjektive Weltanschauung, sondern gibt Sprach- und Handlungsregeln für die Kirche vor. Die liturgische Praxisgemeinschaft der Gläubigen basiert nicht auf religiösem Bewusstsein, sondern auf einer verbindenden Sprachlehre. Wer als Pfarrerin sich alle therapeutische Sprach- und Handlungsfreiheit nimmt, verkennt, dass die verfasste Kirche, der sie dient, keine freireligiöse Vereinigung ist. Sie zeigt ein amtliches Gegenüber, das Gemeindegliedern keine freie Wahl lässt. Evangelische Zusagen von Amts wegen gehen über menschenmögliche Heilsvorstellungen hinaus, weil sie das göttliche Handeln in Jesus Christus beanspruchen. Den damit Angesprochenen steht es frei, dem Evangelium ihren Glauben zu schenken oder nicht. Lehrbindung des Amtes heißt eben nicht Glaubenszwang.“
„Ich bin so frei …“ – Warum die Ordinationsverpflichtung für die evangelische Lehre unabdingbar ist „Ich bin bereit, das Amt, … Mehr
Was evangelische Landeskirchen von den Spielregeln der International Football Association (IFAB) in Sachen Verbindlichkeit des Bekenntnisses lernen können: „Fußball muss Spielregeln haben, mit denen das Spiel ‚fair‘ bleibt, da seine Fairness eine entscheidende Grundlage für die Schönheit dieses ‚wunderschönen Spiels‘ ist. Dies ist eine unerlässliche Eigenschaft des ‚Spielgeists‘. Die besten Spiele sind jene, in denen der Schiedsrichter selten eingreifen muss, weil die Spieler mit Respekt gegenüber dem Gegner, den Spieloffiziellen und den Spielregeln spielen. Die Integrität der Spielregeln und der Schiedsrichter, die diese anwenden, ist stets zu schützen und zu respektieren. Alle Verantwortlichen, insbesondere Trainer und Spielführer, haben eine klare Verantwortung gegenüber dem Spiel, die Spieloffiziellen und ihre Entscheidungen zu respektieren.“
Was evangelische Landeskirchen von den Spielregeln der IFAB in Sachen Verbindlichkeit des Bekenntnisses lernen können In der deutschen Ausgabe der … Mehr
Gastfrei zu sein vergesst nicht. Wenn ein IRA-Mann auf der Flucht vor der eigenen Haustür steht: „Ungesegnet geht er, wissend um das Jüngste Gericht. Dass alles am Ende nur gut ausgehen kann, das glaube er nicht. Einen Weichmacher-Jesus mag er nicht und billige Gnade ist nicht seine Sache. Da hat er wohl schon zu viel gesehen und zu viel getan, als dass es für uns alle ein Happy End geben kann.“
Gastfrei zu sein vergesst nicht. Wenn ein IRA-Mann auf der Flucht vor der eigenen Haustür steht Da stand er vor … Mehr
Das Amt in der Kirche (ministerium ecclesiasticum) gemäß den lutherischen Bekenntnisschriften: „Das Supremat des göttlich eingesetzten ministerium ecclesiasticum über deren Amtsträger verbietet eine Habitualisierung des Amtes in der Person des Amtsträgers. Von daher läßt sich das Institut des ministerium ecclesiasticum als Kommunikationsgeschehen innerhalb der Gemeinde begreifen, zu dem neben der Person des Predigers die zuhörende Gemeinde unabdingbar dazu gehört.“
Das Amt in der Kirche (ministerium ecclesiasticum) gemäß den lutherischen Bekenntnisschriften Von Jochen Teuffel Nach CA V geht das Amt … Mehr
Heinz Eduard Tödt, Versuch einer ethischen Theorie sittlicher Urteilsfindung (1977): „Im Rahmen der Theologie wird eine Theorie sittlicher Urteilsfindung der Klärung dienen, wie Gottes heilsamer Anspruch auf unser Leben den Menschen bis in die Konkretionen seines Sich-Verhaltens zu Mitmensch, Mitwelt und Selbst begleitet und bewegt. Es war die Schwäche evangelischer Theologie und Ethik im 20. Jahrhundert, dass sie entweder Konkretionen scheute, oder doch nicht aufzuweisen vermochte, welche Schritte getan, welche Sachmomente bedacht werden müssen, wenn konkrete Urteile und Entscheidungen zugleich zu Antworten auf Gottes Zuspruch und Anspruch werden sollen.“
Heinz Eduard Tödts „Versuch einer ethischen Theorie sittlicher Urteilsfindung“, 1977 in der Zeitschrift für evangelische Ethik 21 (S. 81-93) erschienen, ist … Mehr
Jürgen Moltmann zur Trinitätslehre: „Alle Geschöpfe finden ihren »weiten Raum, in dem keine Bedrängnis mehr ist« (Hiob 36,16) in dem geöffneten ewigen Leben Gottes“
In der aktuellen Juni-Ausgabe der zeitzeichen findet sich ein längeres Interview, das Reinhard Mawick mit Jürgen Moltmann zur Trinitätslehre geführt … Mehr
„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) mit Bezug zu Alex Honnold: „So hat Jesus Christus, uns ‚der Weg, die Wahrheit und das Leben‘, den Zugang zum Reich unseres himmlischen Vaters erschlossen: Aus hartem Fels quillt Liebe uns entgegen, aus todeskaltem Gestein blüht uns ewiges Leben. Der Glaube versetzt keine Berge. Im Glauben an Christus folgen unsere Hände vielmehr der Risswunde im Fels, finden darin ihren festen Halt, der uns schlussendlich von uns selbst erlöst.“
„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) In … Mehr