Als Martin Niemöller 1938 im Konzentrationslager Sachenshausen in Isolationshaft genommen wurde und er vom Evangelischen Oberkirchenrat (EOK) die Entfernung von … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Dietrich Bonhoeffer über die Möglichkeit des Wortes der Kirche an die Welt (aus seiner Ethik): „Das Wort der Kirche an die Welt kann kein anderes sein als das Wort Gottes an die Welt. Dieses heißt: Jesus Christus und das Heil in diesem Namen. In Jesus Christus ist Gottes Verhältnis zur Welt bestimmt, ein anderes Verhältnis Gottes zur Welt außer durch Jesus Christus kennen wir nicht. Daher gibt es auch für die Kirche kein anderes Verhältnis zur Welt als durch Jesus Christus; das heißt nicht von einem Naturrecht, Vernunftrecht, allgemeinen Menschenrecht aus, sondern allein vom Evangelium von Jesus Christus aus ergibt sich das richtige Verhältnis der Kirche zur Welt.“
In Dietrich Bonhoeffers Ethik-Fragment findet sich ein Abschnitt „Über die Möglichkeit des Wortes der Kirche an die Welt“, den dieser … Mehr
Wilhelm Groß’ „Christus expulsus“ und Martin Niemöllers Erklärung (1936): „Es ist der Herr, der gebeugt unter der Last eines unsichtbaren Kreuzes, gebückt und traurig auswandert, aus der Kirche auswandert, wo ihm die Gemeinde den Gehorsam verweigert; denn wo das geschieht, da ist seines Bleibens nicht länger. Das Auge des Künstlers hatte recht geschaut, was das Ohr der Jünger hörte: ›Was heißet ihr mich Herr, Herr, und tut doch nicht, was ich sage‹? Auch in der Kirche ist er ausgestoßen. Menschen haben sich auf seinen Platz und Thron gesetzt und weigern sich, sein Wort gelten zu lassen.“
Wilhelm Groß’ „Christus expulsus“ und Martin Niemöllers Erklärung In Martin Niemöllers Arbeitszimmer stand über all die Jahre hinweg die geschnitzte … Mehr
Richard Schaeffler, Christlicher Glaube – Hoffnung aus Erinnerung (1978): „Wir erinnern uns an das Ende dieser Unheilswelt, in der wir heute noch leben, obgleich sie im Tode Jesu schon an ihr Ende geraten ist. Und deshalb erwarten wir eine kommende Welt, die für uns noch Hoffnung ist, gerade weil sie in Jesu Auferstehung schon begonnen hat. Unsere Erinnerung ist Danksagung, weil die Vergangenheit, an die wir uns erinnern, die von Gott her schon gewirkte Zukunft ist, die sich für unsere Erwartung auftut.“
Der jüngst verstorbene katholische Philosoph Richard Schaeffler (1926-2019) hat als Sohn einer jüdischstämmigen Mutter eine besondere Sensibilität für eine anamnetische … Mehr
Rechtfertigungslehre und Glaube im Anschluss an den Römerbrief erläutert: „Ich glaube, dass ich nicht glauben kann. Mit diesem Paradoxon wird menschlicher Heilsglaube als göttliches Werk bestimmt. Der Heilige Geist wirkt durch das Evangelium den Heilsglauben. Damit ist keine menschliche Heilsentscheidung, sondern ein menschliches Heilsvertrauen angesprochen. Man könnte dabei sagen: Gottes Wort vertraut sich uns durch den Heiligen Geist an – das ist unser Glaube. Das Evangelium schafft das Vertrauen in die göttliche Gerechtigkeit zu unserem Heil.“
Rechtfertigungslehre und Glaube im Anschluss an den Römerbrief erläutert Wenn es in der evangelischen Lehre um die Rechtfertigung des Sünders … Mehr
Martin Niemöller über die deutsche Schuld: „Du bist ein Bekenntnispfarrer gewesen und hast dir vielleicht sogar etwas darauf eingebildet. Hier schreit das Blut von 30 bis 40 Millionen Toten gen Himmel, weil Du mich 1933 verleugnet hast, statt mich zu bekennen“
Wie kaum ein anderer Theologe hat sich Martin Niemöller gleich nach dem 2. Weltkrieg sich der deutschen Schuldfrage gestellt und … Mehr
Martin Niemöller about the German Guilt 1946: „There are many excuses which people can find, but they all follow the strain: „Am I my brother’s keeper?“ You should have seen that self-satisfied clergy at Treysa!“
About the Question of Guilt By Martin Niemoller You are concerned with the question of guilt and about this I … Mehr
Helmut Gollwitzers Bußtagspredigt nach den Novemberpogromen 1938 über Lukas 3,3-14: „Wer soll denn heute noch Buße predigen? Ist uns nicht allen der Mund gestopft an diesem Tage?“
Nach den Novemberpogromen 1938 hatte Helmut Gollwitzer an Buß- und Bettag, 16. November in Berlin-Dahlem die Geschehnisse indirekt in seine … Mehr
Aus Martin Niemöllers Rede „Das christliche Zeugnis inmitten der Welt“ (1948): „Die Kirche aber, die neben dem Kreuz Christi noch ein Programm zur Rettung der Welt aufstellt, mag sich vorsehen, dass sie nicht das Chaos vermehre und dass sie nicht selbst vom Chaos verschlungen werde“
Martin Niemöllers Rede „Das christliche Zeugnis inmitten der Welt“, die er 1948 in Zusammenhang mit der Gründung des Ökumenischen Rats … Mehr