Für mich ist Karl Homanns Verständnis von Wirtschaftsethik als Institutionenethik bzw. Ökonomik immer noch zielführend für eine „sündenfällige“ Gesellschaft außerhalb … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Dietrich Bonhoeffers und Franz Hildebrandts „Glaubst du, so hast du“. Versuch eines Lutherischen Katechismus (1931): „Ein Gott, der sich von uns beweisen ließe, wäre ein Götze. Der Herr, dem wir trauen, bindet uns so fest an sich, daß wir frei werden von Aberglauben und Wundersucht. Wem Gott den Glauben geschenkt hat, der schenkt auch ihm Glauben, was immer ihm geschieht.“
Zusammen mit seinem Freund Franz Hildebrandt hatte Bonhoeffer 1931 einen kleinen Katechismus für Konfirmanden konzipiert, dessen Titel an eine Kurz-Formulierung … Mehr
Gustav Heinemanns im Brief an Wilhelm Röpke von 1922: „Andere finden keinen neuen Himmel über sich. Zu diesen bin ich, wie ich glaube, jetzt endgültig gekommen. Warum? Das kann ich verstandesmäßig allein nicht begründen. Erziehung und persönliche Veranlagung, Notwendiges und Zufälliges mögen dabei eigentümlich durcheinanderfließen. Was soll ich anders sagen als: »ich bin nun einmal so«? Religiös im eben angedeuteten Sinne kann ich nicht sein; ich bin »religiös unmusikalisch«.“
Aufschlussreich ist der Brief des fast 23jährigen frisch promovierten Gustav Heinemann an seinen gleichaltrigen Freund Wilhelm Röpke (1899-1966), der ja … Mehr
Hans Joachim Iwand über Kreuz und Auferstehung in seiner Christologie-Vorlesung 1959: „Das Kreuz ist nicht erdennäher oder rational fassbarer als das offene Grab oder als jenes Bild von dem Sieg des Auferstandenen, das uns der Isenheimer Altar zeigt. Es geht dies alles weit über unser Fassungsvermögen und unseren Verstand hinaus. Und wenn es nicht darüber hinausginge, dann würde es auch nicht in ihn hineinkommen. Es muss erst transzendent für uns werden, ehe es wirklich begriffen wird – ehe es sich unsere Begriffe aneignet! Es darf nie so sein, dass wir uns mit und nach unseren Begriffen das aneignen, was wir in der Theologie die Offenbarung nennen. Damit hörte sie auf, Offenbarung zu sein. Aber das Unbegreifliche wird begreiflich, das jenseits aller Vernunft sich Ereignende wird zu etwas, das wir mit unserer Vernunft fassen, nachbuchstabieren, nachdenken können. Das ist unsere Aufgabe. So allein werden wir es uns an-eignen. Und wir müssen es uns aneignen.“
Kreuz und Auferstehung Jesu Christi Von Hans Joachim Iwand Wie kein anderer Theologe hat Hans Joachim Iwand das Evangelium kreuzestheologisch … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Taufansprache zu 1. Johannes 4,16 von 1932: „Dass Gottes Liebe über einem Menschen steht, heißt nicht, dass sein Leben anders verläuft als das jedes anderen Menschen, sondern dass das Leben seinem letzten selbstischen Sinn entrissen und für Gott gewonnen ist.“
Taufansprache zu 1. Johannes 4,16 Als Dietrich Bonhoeffer am Pfingstsonntag, 12. Mai 1932 die Taufe seines Neffe Thomas in Bonhoeffers … Mehr
„Was ich geworden bin, bin ich trotz aller Schulerziehung geworden“ – Aus dem Lebensporträt Gustav Heinemanns von Matthias Schreiber
Ein schönes Porträt über Gustav Heinemann hatte Matthias Schreiber unter dem Titel „Gustav Heinemann – Als Christ in der politischen … Mehr
Leonhard Fronsperger in seiner Schrift „Von dem Lob des Eigennutzens“ (1564): „Welcher Kaufmann ist jemals über das Meer gefahren, hat sein Leben und seine Gesundheit riskiert, um Gewürze oder andere Handelswaren, die den Menschen nicht nur zur Nahrung, sondern auch zur Gesundheit äußerst dienlich sind, aus Indien hierher zu bringen, um dem Gemeinwohl zu dienen, wenn ihn nicht eigener Nutzen oder Gier dazu angetrieben hätte?“
Über Leonhard Fronspergers Schrift „Von dem Lob des Eigen Nutzen“ von 1564 Das ist fürwahr eine Provokation – die Schrift … Mehr
Die dramatische Wahrheit der christlichen Lehre: „Für die christliche Lehre ist wesentlich, dass wir von einer dramatischen Wahrheit des Evangeliums zu sprechen haben – also eine Wahrheit, die sich im konkreten Handlungsgeschehen als göttlich erweist. Wo dem Wahrheitsanspruch des Evangeliums Handlungsraum, Zeit und Personen entzogen werden, um Wahrheit prinzipiell zu erfassen, entsteht ein statisches Lehrgefüge mit unerträglichen Widersprüchlichkeiten, das in Ermangelung vertrauensfähigen Handlungsgeschehens keinen Glauben finden kann.“
Die dramatische Wahrheit der christlichen Lehre Das sind ja der allzu offensichtliche Widerspruch zwischen göttlicher Allmacht und (All-)Güte im Angesicht … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Psalm 51,12-13: „Wo Gott ein neues Herz schafft, da sind wir immer nur einer! Einer von ihm und einer durch ihn“
Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz. Predigt über Psalm 51,12-13 Von Hans Joachim Iwand Psalm 51,12-13: Schaffe in mir, … Mehr