„Christus ist die Gnadensonne“ – Eine Licht-Besinnung zu Weihnachten: „Weihnachten setzt unser Leben in ein anderes Licht – nicht der Schein, der uns selbst glänzend steht, sondern das göttliche Licht, das unser Leben zu sich zieht. Lichtenergie der Ewigkeit, im Stall zu Bethlehem zur Welt gebracht, Gottessohn Mensch geworden, so lässt der Glaube an Jesus Christus uns selbst im göttlichen Licht wiederfinden.“

„Christus ist die Gnadensonne“ – Eine Licht-Besinnung zu Weihnachten „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt“ heißt es … Mehr

Dietrich Bonhoeffer, Die Kirche vor der Judenfrage (April 1933): „Nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen. Solches Handeln wäre unmit­tel­bar politisches Handeln der Kirche und ist nur dann möglich und gefordert, wenn die Kir­che den Staat in seiner Recht und Ordnung schaffenden Funktion versagen sieht.“

Nachdem die NS-Führung für den 1. April 1933 zu einem Boykott der jüdischen Geschäfte in Deutschland aufgerufen hatte und am … Mehr

Karl Barth, Predigt über Johannes 16,33 an Heiligabend 1963 aus der Strafanstalt Basel: „Ich habe die Welt überwunden. Das ist die Weihnachtsbotschaft. Ich! Das Kind in der Krippe zu Bethlehem sagt uns das — in größter Demut, aber auch in größter Macht und Bestimmt­heit. Ich, der Sohn Gottes, des allmächtigen Vaters, des Schöpfers des Himmels und der Erde! Ich, den er euch Menschen als Menschensohn wie ihr selbst gegeben hat, damit er euer Gott sei und ihr sein Volk seid — damit das Heil, der Friede, die Freude dieses Bundes über euch komme! Ich habe die Welt überwunden. Nicht ihr bösen und auch nicht ihr guten Menschen, ihr Dummen nicht und ihr Gescheiten auch nicht, ihr Gläubigen nicht und auch nicht ihr Ungläubigen! Kein Papst und kein Konzil, keine Regierung und keine Universität hat das getan, keine Wissenschaft und keine Technik — und wenn es euch gelänge, übermorgen auf der Milchstraße Schlitten zu fahren. Ich habe das getan.“

Die letzte Predigt Karl Barths zu Weihnachten (die im Rundfunk live übertragen wurde) hatte dieser über Johannes 16,33 an Heiligabend … Mehr

Eberhard Jüngels Nachruf auf Karl Barth vom Dezember 1968: „Hat er denkend, redend und handelnd zu hoch gegriffen, um einer aus der – tiefer als je empfundenen – Tiefe nach Gott schreienden oder schon nicht mehr nach Gott schreienden, sondern nur noch sich selbst bekla­genden und sich selbst beruhigenden Menschheit mit seinem Riesenwerk wirklich hilfreich werden zu können? Oder dachte er von dem sich erniedrigenden Gott so hoch, redete er des­halb so assertorisch, handelte er deshalb so kompromisslos, weil ihn die Anfechtung nicht nur beten, sondern eben auch denken, reden und handeln lehrte? In dem kleinen Seufzer, mit dem wir zu Gott sagen: Ach, ja!, steckt alles, und alles muß auch immer wieder zu diesem kleinen Seufzer werden – behauptete Barth. Hat ihn dieses ‚Ach, ja‘ empor gebracht?“

Einen Tag nach Karl Barths Tod hielt Eberhard Jüngel am 11. Dezember 1968 nach seiner Vorlesung im Rahmen des Dogmatik-Kollegs … Mehr

Ernst Wolf, ‚Politischer Gottesdienst‘. Zum 80. Geburtstag des ‚Politikers‘ Karl Barth (1966): „Karl Barth musste der kulturprotestantischen, weithin lutherischen Tradition, er musste einem christlichen Nationalismus und einer kirchlichen Interessenpolitik in Deutschland einfach anstößig werden, denn er hat ihre Tabus angegriffen und zum Teil dann sogar entmachtet. Gerade damit aber hat er dem Christen in der Daseinsgemeinschaft mit Nicht- und Nichtmehr-Christen zu jener dienstbaren Freiheit verholfen, aus der allein echtes politisches Handeln am Gemeinwohl in Partnerschaft, an der salus publica sinnvoll und auch realisierbar ist, sofern es seine reine Weltlichkeit erkennt und bejaht.“

„Politischer Gottesdienst“. Zum 80. Geburtstag des „Politikers“ Karl Barth Von Prof. D. Dr. Dr. Ernst Wolf I. Man hat immer … Mehr

Hans Joachim Iwand zu Umkehr und Einsicht in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg: „Nur dem, der die Reue ablehnt, stehe die Vergangenheit still. Wer aber an den nur ihm selbst erkennbaren Punkt in der innersten Mitte seiner Geschichte tritt, wo der Mensch seiner Schuld ansich­tig wird, dem bewegt sich auch die Vergangenheit. Er zer­bricht ihre Fesseln und gibt dem stummen Schicksal den Mund, der es enträtselt.“

Umkehr und Einsicht (1956) Von Hans Joachim Iwand Als der letzte Versuch, Deutschland von seiner verhängnis­vollsten Regierung zu befreien, endgültig … Mehr