Entfalteter Schlusssegen für den Gottesdienst: „Der Gott, der in Christus neues Leben verheißt, behüte euch auf euren Wegen. Er trage euch in seiner Liebe, wo euch die Kräfte fehlen. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig zugeneigt. Er wende euch sein Angesicht zu und schenke euch und euren Familien seinen Frieden.“

Entfalteter Schlusssegen für den Gottesdienst Der Gott,der in Christus neues Leben verheißt,behüte euch auf euren Wegen. Er trage euch in … Mehr

Martin Luthers Anfrage an die Kirchensteuer als Zwangsabgabe: „Unser Herrgott hat sich und seiner Kirche das beste Regiment vorbehalten. Er kommt nicht mit dem Zwang des Gesetzes, sondern mit selbstgewählter Freiheit. Denn Christus sagt: Ich taufe dich, ich unterweise dich, ich spreche dich frei, ich predige dir, ich tröste dich. Wenn du es glaubst, dann hast du diesen Schatz; wenn du es nicht glaubst, dann ist der Schade dein. Mir geht nichts daran ab. Aber weltliches Regiment kommt mit Zwang: tu das und unterlass jenes. Wirst du mir nicht folgen – sagt die Obrigkeit – so strafe ich dich und geschieht mir Schaden.“

Gott hat das beste Regiment sich selbst vorbehalten Unser Herrgott hat sich und seiner Kirche das beste Regiment vorbehalten. Er … Mehr

Ich habe nicht Recht – Gott sei Dank: „Kommt der Zuspruch ‚Dir sind deine Sünde vergeben um Christi willen‘ im eigenen Glauben – d.h. im eigenen Christusbe­dingten Vertrauen in die göttliche Gerechtigkeit – für uns zur Geltung, vollzieht sich für unser Menschsein die lebensentscheidende Umkehrung. Ich muss als Mensch nicht aus meiner eigenen Selbstbehauptung leben – gleichsam wie in einer Ritter­rüstung mit geschlossenem Visier –, sondern kann in Jesus Christus der liebestiefen Annahme meines Lebens offen ins Augen sehen. Wenn ich zu mir selbst sagen kann ‚ich habe nicht Recht, sondern Er hat für mich Recht‘, gebe ich mich selbst nicht verloren, sondern überlasse mich Seiner Gerechtigkeit und finde mich in Jesus Christus als Seinem Ebenbild wieder.“

Ich habe nicht Recht – Gott sei Dank „Ich habe nicht Recht“ ist für Christen der Grundsatz menschlicher Selbstgewissheit. Eine … Mehr

Grimms Wörterbuch (DWB) über den ‚lieben Gott‘: „Die heute gebräuchlichste Wendung ‚der liebe Gott‘ entspricht nicht dem biblischen Sprachgebrauch und kommt auch in der Lutherbibel nicht vor. Im Althochdeutschen erscheint liobi nur in Verbindung mit truhtîn (Herr), nicht aber mit got (Gott). Erst im Mittelhochdeutschen und besonders in älteren Volksliedern wird die Verbindung ‚der liebe Gott‘ gebräuchlich. Im eigentlichen Sinne des Attributs, also im Sinne von ‚gütig, gnädig, freundlich‘, wird es jedoch nur selten verwendet, wie etwa in dem Beispiel: ‚dass er vor sie den lieben Gott bat, damit er sie erlöse.'“

Über den „lieben Gott“ im Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (DWB) Kindersprache ist mitunter Elternsprache, wenn verharmlosend … Mehr

Eberhard Jüngels Stellungnahme zum Kirchenasyl von 1994: „Die Kirche hat das geltende staatliche Recht zu respektieren, in einem demokratischen Rechtsstaat zumal. Hält sie es für verbesserungsbedürftig, so hat sie den Gesetzgeber um ent­sprechende Verbesserungen zu bitten. Sie kann ihn aber nicht zwingen und auch nicht zwin­gen wollen. Und sie kann schon gar nicht für sich selber ein das geltende staatliche Recht brechendes Kirchenrecht proklamieren. Es sind Fälle denkbar, in denen die staatliche Handhabung des geltenden Rechtes diesem nicht gerecht wird. In solchen Fällen ist mit den Mitteln des Rechts gegen die staatliche Handhabung des Rechts Einspruch zu erheben. Das ist der Kirche genauso aufgegeben wie jedem Bürger.“

Immer noch lesenswert ist, was Eberhard Jüngel 1994 in Sachen Kirchenasyl in der F.A.Z. geschrieben hatte: Die Gewaltfreiheit des Kirchenraumes … Mehr