„Christus ist die Gnadensonne“ – Eine Licht-Besinnung zu Weihnachten

Gnadensonne

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt“ heißt es beim Propheten Jesaja im 60. Kapitel. Und weiter: „Licht der Sonne wirst du nicht mehr brauchen und auch nicht das Leuchten des Mondes. Denn ich, der HERR, werde dein ewiges Licht sein, dein Gott, die Sonne, die dir scheint.“ Unser Leben soll erstrahlen, ohne jedoch narzisstische Selbstdarstellung zu sein.

Das wird uns ja im Fernsehen und im Internet vielfach vorgemacht, dass man als Mensch vor den anderen ein Star werden kann. Da müssen scheinbar nur die eigenen Fähigkeiten auf einer Bühne oder auf einer Karriereleiter zur richtigen Ausstrahlung gebracht werden, um von anderen bewundert zu werden. Aber all die Spotlights, die unsere Leben vor anderen ins Rampenlicht setzen, werden irgendwann ausgeschaltet oder aber weggedreht. Als Bühnenvorstellung, die auf Bewunderung aus ist, endet das Leben kläglich in der Dunkelheit.

Ich, der HERR, werde dein ewiges Licht sein, dein Gott, die Sonne, die dir scheint.“ Weihnachten setzt unser Leben in ein anderes Licht – nicht der Schein, der uns selbst glänzend steht, sondern das göttliche Licht, das unser Leben zu sich zieht. Lichtenergie der Ewigkeit, im Stall zu Bethlehem zur Welt gebracht, Gottessohn Mensch geworden, so lässt der Glaube an Jesus Christus uns selbst im göttlichen Licht wiederfinden; und wir stimmen mit Paul Gerhard in das weihnachtliche Gotteslob ein:

„Ich lag in tiefster Todesnacht, / du warest meine Sonne, / die Sonne, die mir zugebracht / Licht, Leben, Freud und Wonne. / O Sonne, die das werte Licht / des Glaubens in mir zugericht’, / wie schön sind deine Strahlen!“

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