Søren Kierkegaard, Eine Ewigkeit, um zu bereuen: „Merk dir das gut! Du kannst vielleicht, klüglich, dem entgehen, was Gott nun einmal nach seinem Gefallen mit dem Christsein vereint hat, nämlich dem Leiden und der Widerwärtig­keit; du kannst vielleicht, wenn du dich klug heraushältst, zu deinem eigenen Verderben das Entgegengesetzte erreichen, erreichen, was Gott für ewig vom Christsein gesondert hat, näm­lich Genuss und alle irdischen Güter; du kannst vielleicht, betört von deiner Klugheit, dich zuletzt völlig verlieren in der Einbildung, dass gerade der Weg, auf dem du bist, der rechte sei, weil du das Irdische gewinnst: und dann – eine Ewigkeit, um zu bereuen! Eine Ewigkeit, um zu bereuen, nämlich zu bereuen, dass du die Zeit nicht zu dem genutzt hast, daran man ewig gedenken kann: in Wahrheit Gott zu lieben, was die Folge hat, dass du in diesem Leben dahin kommst, von den Menschen zu leiden.“

Eine Ewigkeit, um zu bereuen Von Søren Kierkegaard Laß mich eine Geschichte erzählen. Ich habe sie nicht in einer Erbauungsschrift … Mehr

Hans Joachim Iwand zu Umkehr und Einsicht in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg: „Nur dem, der die Reue ablehnt, stehe die Vergangenheit still. Wer aber an den nur ihm selbst erkennbaren Punkt in der innersten Mitte seiner Geschichte tritt, wo der Mensch seiner Schuld ansich­tig wird, dem bewegt sich auch die Vergangenheit. Er zer­bricht ihre Fesseln und gibt dem stummen Schicksal den Mund, der es enträtselt.“

Umkehr und Einsicht (1956) Von Hans Joachim Iwand Als der letzte Versuch, Deutschland von seiner verhängnis­vollsten Regierung zu befreien, endgültig … Mehr