Von Pfarrern und „ihrer“ Gemeinde „Meine Gemeinde“ heißt es aus dem Mund von Christinnen und Christen. Damit wird die eigene … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Friedrich Justus Perels im Brief an seine Frau kurz vor dem Tod: „Über all unsere Not, Anfechtung und Sünde dürfen wir uns in den Tod und der Auferstehung des Herrn getrösten. Das höre ich immer wieder, und das gilt auch für Euch.“
Friedrich Justus Perels, Justitiar des Bruderrates der Bekennenden Kirche der Altpreußischen Union, wurde nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli … Mehr
Johannes Chrystomos: „Das Meer, mag es toben, diesen Felsen wird es nicht zerstören. Der Sturm, mag er heulen: Christi Schiff wird nicht versenkt werden!“
Als der Kirchenvater Johannes Chrysostomos auf Betreiben der Kaiserin Eudoxia Ende Sommer 403 zum ersten Mal von Konstantinopel aus in … Mehr
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“ – Wie wir uns in der Bibel selbst wiederfinden: „Nur wo die Heilige Schrift tatsächlich gelesen wird, ist sie uns im Sinne einer „Lektionalpräsenz“ wirklich gegenwärtig.“
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“. Wie wir uns in der Bibel selbst wiederfinden Der Psalmvers „Dein Wort ist meines Fußes … Mehr
Hans-Bernd von Haeften im Abschiedsbrief an seine Frau Barbara vom 15. August 1944: „Schon auf Erden gehörst Du zum Leibe Christi, dessen Gliedschaft aufs innigste erfahren wird im Sakrament des Altars, in der Gegenwart des Herrn, der alle die Seinigen auf wunderbare Weise zusammenschließt.“
Als Legationsrat Hans-Bernd von Haeften, Mitglied des Kreisauer Kreises, am 15. August 1944 in der Verhandlung vor dem Volksgerichtshof steht, … Mehr
Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort (1909-1944) in seinem Abschiedsbrief an seine Frau vor seiner Hinrichtung am 4. September 1944: „Der christliche Glaube und der Glaube an ein ‚himmlisches Reich‘ sind das Einzige, was einem in der Not hilft … Ich habe Dir ja schon gesagt: Ich habe keine Furcht, ich bin innerlich mit mir fertig, ich werde stolz und aufrecht allem entgegensehen, Gott bitten, dass Er mir Seine Kraft nicht entzieht, und mein letzter Gedanke wirst Du und meine Kinder sein.“
Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort war einer der Beteiligten an der Verschwörung des 20. Juli 1944 gegen Adolf Hitler. Vor der … Mehr
Günter Brakelmann über den Widerstandskämpfer Henning von Tresckow (1901-1944): „Von ihrer Herkunft und von der eigenen Überzeugung her stehen Tresckow und seine Offiziere gegen die NS-Weltanschauung und der mit ihr legitimierten Politik in der Logik rassenbiologischer und sozialdarwinistischer Theorien. Was bei den genannten jungen Offizieren eindeutig nachzuweisen ist, ist, dass sich ihr Widerstandswillen durch das Wissen über die Judenmorde radikalisiert hat. Und das geschieht in der Phase der großen militärischen Anfangserfolge im Osten. Es sind Christen in Uniform, die den Vernichtungsantisemitismus für unvereinbar mit ihrem eigenen Gewissen und mit der Tradition eines europäischen Kulturvolkes halten.“
Wie kaum ein anderer Theologe ist Günter Brakelmann mit dem christlichen Widerstand im Nationalsozialismus vertraut. Über Henning von Tresckow, neben … Mehr
Martin Niemöller im Gericht mit seiner Kirche: „Wenn der Prophet Jona der Ansicht war, die Stadt Ninive müsse auf alle Fälle zugrundegehen, ob sie Buße tue oder nicht (Jona 3,4), so meinte ich oft, im Blick auf die alt-preußische Landeskirche mit guten – theologischen und moralischen – Gründen der gleichen Ansicht sein zu müssen.“ (Gedanken über den Weg der christlichen Kirche)
Als Martin Niemöller 1938 im Konzentrationslager Sachenshausen in Isolationshaft genommen wurde und er vom Evangelischen Oberkirchenrat (EOK) die Entfernung von … Mehr
Dietrich Bonhoeffer über die Möglichkeit des Wortes der Kirche an die Welt (aus seiner Ethik): „Das Wort der Kirche an die Welt kann kein anderes sein als das Wort Gottes an die Welt. Dieses heißt: Jesus Christus und das Heil in diesem Namen. In Jesus Christus ist Gottes Verhältnis zur Welt bestimmt, ein anderes Verhältnis Gottes zur Welt außer durch Jesus Christus kennen wir nicht. Daher gibt es auch für die Kirche kein anderes Verhältnis zur Welt als durch Jesus Christus; das heißt nicht von einem Naturrecht, Vernunftrecht, allgemeinen Menschenrecht aus, sondern allein vom Evangelium von Jesus Christus aus ergibt sich das richtige Verhältnis der Kirche zur Welt.“
In Dietrich Bonhoeffers Ethik-Fragment findet sich ein Abschnitt „Über die Möglichkeit des Wortes der Kirche an die Welt“, den dieser … Mehr