Wie frei ist unser Wille wirklich? Von Gerhard Sauter „Gottes Wille ist die Freiheit des Menschen“: auf diese einprägsame Formel … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Tagesgebet zum 12. Sonntag nach Trinitatis, 4. September 2022
Herr Jesus Christus,Tauben hast Du die Ohren geöffnetund Stummen die Zunge gelöst.So ist dein Ruf groß geworden.Öffne unsere Ohren für … Mehr
Edith Steins Brief an Papst Pius XI. zur Judenverfolgung in Deutschland vom April 1933: „Ist nicht diese Vergötzung der Rasse und der Staatsgewalt, die täglich durch Rundfunk den Massen eingehämmert wird, eine offene Häresie? Ist nicht der Vernichtungskampf gegen das jüdische Blut eine Schmähung der allerheiligsten Menschheit unseres Erlösers, der allerseligsten Jungfrau und der Apostel?“
Brief an Papst Pius XI. zur Judenverfolgung in Deutschland vom April 1933 Von Edith Stein Heiliger Vater! Als ein Kind … Mehr
Hans Joachim Iwand, Der Name des Herrn. Predigt zu Apostelgeschichte 4,11-12 (1935): „Mit einem Male ist es klar, mit einem Male ahnen alle, die einen mit Schrecken und die anderen mit seligster Gewißheit, dass mit der Auferweckung Jesu der Gegenangriff Gottes eingesetzt hat gegen das Gericht aller derer, die Jesus zu den Toten geworfen haben: dass diese Tat frevelnden Hochmutes den Himmel zerrissen, dass sie Gott in seiner Majestät zum Eingreifen gebracht hat, dass dieser Name Gewalt bekommen hat wie noch nie ein Name auf Erden, dass er über der Erde steht wie eine Erinnerung, die nicht verblasst und wie eine Verheißung, die alle Tage neu ist.“
Der Name des Herrn. Predigt zu Apostelgeschichte 4,11-12 Von Hans Joachim Iwand Apostelgeschichte 4,11-12: Das ist der Stein, von euch … Mehr
Martin Luther, Sendschreiben an die Christen in Riga, Reval und Dorpat (1523): „Wer glaubt, dass Jesus Christus durch sein Blut, ohne unser Verdienst, nach Gottes, des Vaters, Willen und Barmherzigkeit, unser Heiland und der Bischof unserer Seelen geworden ist, dessen Glaube macht ihm gewiss Christus zu eigen und gibt ihm ohne alle Werke, wie er glaubt; denn Christi Blut ist freilich nicht dadurch mein oder dein, dass wir fasten oder Messe lesen, sondern dass wir es glauben.“
Sendschreiben an die Christen in Riga, Reval und Dorpat (1523) Den auserwählten, lieben Freunden Gottes, allen Christen zu Riga, Reval … Mehr
Søren Kierkegaard, Rede über Lukas 18,13 (Vom Pharisäer und Zöllner): „Der Zöllner stand von ferne. Was will das sagen? Das will sagen: allein für sich stehend, allein mit sich selbst vor Gott stehend — so stehst du von ferne, weit entfernt von den Menschen, und weit entfernt von Gott, mit dem du doch alleine bist. Denn im Verhältnis zu einem Menschen ist es so, dass du ihm am nächsten bist, wenn du mit ihm alleine bist—, sind andere dabei, so bist du ihm ferner; im Verhältnis zu Gott aber ist es so, dass es dir scheint, als wärest du ihm näher, wenn mehrere dabei sind, und erst wenn du buchstäblich allein mit ihm bist, entdeckst du, wie ferne du ihm bist. O, wenn du auch nicht ein solcher Sünder bist wie der Zöllner, den auch die menschliche Gerechtigkeit schuldig spricht: bist du mit dir selbst allein vor Gott, dann stehst du auch von ferne.“
Rede über Lukas 18,13 Von Søren Kierkegaard Gebet Herr Jesus Christus, laß Deinen heiligen Geist uns recht erleuchten und uns … Mehr
Edith Stein, Erhör’, o Gott, mein Flehen (zu Psalm 61, 1936): „Du bist gleich einem Turme, / Vor Feinden birgst Du mich, / Ich weiche keinem Sturme, / Bei Dir bin sicher ich. / In Deinem Zelt bewahren / Willst Du mich immerdar. / Mich hütet vor Gefahren / Dein schirmend Flügelpaar.“
Edith Steins Nachdichtung des Psalm 61 ist im katholischen Gotteslob (439) mit einer neuen Melodie von Roman Schleischitz (2009) versehen. … Mehr
Jan Twardowski, Herr Jesus der Ungläubigen: „Der Herr Jesus der Ungläubigen wandelt unter uns ein bißchen bekannt aus „Cepelia“ ein bißchen vom Hörensagen solide verschwiegen von der Morgenpresse parteilos wehrlos wegdiskutiert gemieden wie ein alter Pestfriedhof notwendig grau und daher völlig rein“
Herr Jesus der Ungläubigen Der Herr Jesus der Ungläubigen wandelt unter uns ein bißchen bekannt aus „Cepelia“ ein bißchen vom … Mehr
Edith Stein, Sancta Discretio (1938): „Die sancta discretio unterscheidet, wie das Auge im klaren Tageslicht mühelos die scharfen Umrisse der Dinge vor sich sieht. Das Eindringen in Einzelheiten läßt den Überblick über die Zusammenhänge nicht verlieren. Je höher der Wanderer steigt, desto mehr weitet sich der Blick, bis vom Gipfel die ganze Rundsicht frei wird.“
Sancta Discretio Von Edith Stein Man nennt St. Benedikts hl. Regel discretione perspicua, ausgezeichnet durch Diskretion. Die Diskretion gilt als … Mehr