Walter Lüthis Predigt über Lukas 2,11: «Euch ist heute der Hei­land geboren», der Heiland meint nicht allein den einzelnen, sondern immer auch die Gemeinschaft. Dieses weihnachtliche «Euch» ist als Tisch in unsere Mitte gestellt. Wenn jetzt auch in der evangelischen Christenheit wieder Christnachtfeiern aufkommen, dann sollte deren Mitte nicht ein Krippenspiel sein, sondern das Abendmahl: «für euch gebrochen, für euch vergossen», für euch! «Euch ist heute der Heiland geboren.»

Christ, der Retter, ist da. Predigt über Lukas 2,11 Von Walter Lüthi Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher … Mehr

Reinhold Schneider, Das Weihnachtszimmer: „Die Erinnerungen! Man schöpft sie nicht aus. Man schöpft auch eine Zeit nicht aus, gewiß eine fragwürdige und doch eine reiche Zeit, die sich, was die geistige Leistung betrifft, nicht zu schämen braucht. Auch war sie das Vorzimmer unserer Geschichte, unseres Schicksals.“

Das Weihnachtszimmer Von Reinhold Schneider Durch den Schneefall wehte das Läuten gedämpft vom Markte herab über das Tal. Der Gärtner, … Mehr

Martin Luther über die obrigkeitliche Verfolgung und Bestrafung von Ketzern (bzw. Täufern) aus seiner Auslegung des 82. Psalms (1530): „Wo etliche wollten lehren wider einen öffentlichen Artikel des Glaubens, wie die Wiedertäufer halten, die soll man auch nicht leiden, sondern als die öffentli­chen Lästerer strafen. Denn sie sind auch nicht allein Ketzer, sondern öffentliche Lästerer. Nun ist gewiß die Obrigkeit schuldig, die öffentlichen Lästerer zu strafen, so wie man die straft, die sonst fluchen, schwören, schmähen, lästern, schelten, schänden, verleumden usw.“

Unverantwortlich ist, was Martin Luther in seiner Auslegung des 82. Psalms vom Frühjahr 1530 als Anweisung zur obrigkeitlichen Verfolgung und … Mehr

Frederik Jacobus Johannes Buytendijk, Das eigene Herz (1950): „Wenn ich sage: Mein Herz schlägt so stark, oder: Es tut weh, so meine ich jenes innere unruhig Klopfende, dasjenige, das sich auch in Sorge und Freude, in Angst und Erregung meldet, das unbedingt das Meine ist, aber zugleich das Unbestimmte, unklar Erkannte, das Ungesehene, Unvorstellbare.“

Das eigene Herz. Aus dem Psychologischen Laboratorium der Universität Utrecht Von F.J.J. Buytendijk Die Psychogenie der Herzkrankheiten ist eine unumstrittene … Mehr

Dieter Henrich, Die Trinität Gottes und der Begriff der Person (1979): „Jede christliche Verständigung über die Einigkeit der Trinität wird daher nicht primär dem Bestand einer Identität von zu Unterscheidendem gelten können. Ihre erste Aufgabe ist es zu denken, was es heißt, dass aus dem einigen göttlichen Wesen jener Prozess der Schöpfung, Sendung und Erlösung anhebt, der mit der Vereinigung im Geiste in sein Ende kommt.“

Die Trinität Gottes und der Begriff der Person Von Dieter Henrich Die patristischen und die mittelalterlichen Kirchenlehrer haben sich angestrengt, … Mehr

Eberhard Jüngel, Neu – Alt – Neu: Theologische Aphorismen (2002): „Das Selbstverständliche, Vertraute, Bewährte, Verlässliche, Lebenserfahrene, aber auch das Langweilige, Abgewirtschaftete, Veraltete, dunkel Gewordene und sich immer mehr noch Verfinsternde – das sind die teils weichen, teils harten Opponenten des Neuen. Es sind, wie gesagt, deren viele.“

Neu – Alt – Neu: Theologische Aphorismen Von Eberhard Jüngel Das Neue hat viele Opponenten. Oft haben sie so gute … Mehr