Über den Dichter von „Ihr Kinderlein, kommet“ hat Joseph Bernhart in einer eigenwilligen Sprache 1956 folgendes Lebensbild geschrieben: Christoph von … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Eberhard Jüngel, Predigt über Genesis 16 (1. Mose 16,1-16): „Gott hört – Gott sieht mich! Wer diese beiden Namen am Ende der Geschichte im Ohr hat, der blickt auf die ganze Geschichte nun doch noch einmal ganz anders zurück. Am Anfang war davon ja nichts zu spüren, daß Gott hört und daß Gott sieht. Am Anfang hieß es nur, Gott habe Sara Kinder versagt. Doch am Ende heißt er gerade wegen dieser Geschichte so: Gott hört – Gott sieht mich.“
Predigt über Genesis 16 (1.Mose 16,1-16) Von Eberhard Jüngel Es gibt Wörter, liebe Gemeinde, die auch rückwärts gelesen einen Sinn … Mehr
Ein Kapitän verlässt als letzter das sinkende Schiff. Hendrik Kurt Carlsen und der Untergang der ‚Flying Enterprise‘ 1952: „Carlsen verweigert sich jedoch einer weiteren Glorifizierung. In einem Interview sagt er: ‚Ich hatte einen Vertrag unterschrieben. Es war meine Pflicht, mein Schiff um die Welt zu führen. Es wäre moralisch falsch gewesen, von Bord zu gehen. Ich möchte nicht, dass der ehrliche Versuch eines Seemanns, sein Schiff zu retten, zu kommerziellen Zwecken benutzt wird.‘ Folgerichtig lehnt er ein 250.000 $-Angebot für eine Exklusivgeschichte im British Daily Express wie auch eine Hollywood-Verfilmung seiner Lebensgeschichte für 500.000 $ ab. Stattdessen fährt er als Kapitän auf dem Nachfolgeschiff Flying Enterprise II weiterhin zur See.“
Ein Kapitän verlässt als letzter das sinkende Schiff. Hendrik Kurt Carlsen und der Untergang der Flying Enterprise 1952 Der Kapitän … Mehr
Martin Luther über den Beruf des Christen. Aus der Auslegung von Johannes 21,19b-24 (1521): „Daher kommt’s, dass eine fromme Magd, wenn sie nach ihrem Befehl hingeht und nach ihrem Amt den Hof kehrt oder Mist hinaus bringt, oder ein Knecht, der in gleicher Meinung pflügt und fährt, auf der richtigen Straße stracks auf den Himmel zugehen, während ein anderer, der nach Santiago wallfahrtet oder zur Kirche geht, aber sein Amt und Werk liegen lässt, stracks zur Hölle geht.“
Über den Beruf des Christen. Aus der Auslegung von Johannes 21,19b-24 (1521)[1] Von Martin Luther 1. [306,17-307,12] Ohne Rücksicht auf … Mehr
Tagesgebet zu Neujahr bzw. dem Tag der Beschneidung und Namensgebung Jesu, 1. Januar 2023
Himmlischer Vater,Du unser Gott,Du siehst über die Zeiten hinwegund hältst doch unser Leben im Blick.Wir bitten um Deinen Segen,dass das … Mehr
Karl Rahner, Dimensionen des Martyriums. Plädoyer für die Erweiterung eines klassischen Begriffs (1983): „Wir dürfen uns das passive Erdulden des Todes nicht einfach nur in der Weise vorstellen, wie wir uns die altchristlichen Märtyrer vor einem Richterstuhl und ihre gerichtliche Verurteilung zum Tod anschaulich zu machen pflegen. Das passive, aber in willentlicher Entscheidung angenommene Erdulden des Todes kann in ganz anderen Weisen geschehen. Die modernen «Christenverfolger» werden den Christen von heute gar keine Gelegenheit geben, ihren Glauben im alten Stil der ersten christlichen Jahrhunderte zu bekennen und einen Tod durch Gerichtsbeschluß anzunehmen. Aber ihr Tod kann dennoch in diesen anonymeren Formen heutiger Christenverfolgung ebenso wie bei den Märtyrern alten Stiles vorausgesehen und angenommen werden.“
Dimensionen des Martyriums. Plädoyer für die Erweiterung eines klassischen Begriffs Von Karl Rahner Hier soll der Versuch unternommen werden, für … Mehr
Tagesgebet zum Altjahresabend, 31. Dezember 2022
HERR, ewiger Gott,Du, der da ist und der da warund der da kommt.Was uns vergeht, ist für Dich nicht Vergangenheit.Im … Mehr
Orthodoxes Gebet zum Christfest: „Du starker, allmächtiger Gott, für uns ein schwaches Kind geworden, der Du im Himmel herrschest, und im Stalle geboren wirst, Ehre sei Dir!“
Du starker, allmächtiger Gott, für uns ein schwaches Kind geworden Du starker, allmächtiger Gott,für uns ein schwaches Kind geworden, der … Mehr
Gustav W. Heinemanns lamettafreie Weihnachtsansprache 1971: „Wir alle wissen es: auch an dieser Weihnacht als dem Fest des Friedens zwischen Gott und den Menschen wird Krieg geführt und Gewalt geübt. Flüchtlinge verlassen ihre Heimat; Kinder rufen nach einem Stück Brot. Menschenrechte werden missachtet. Es steht nicht in unserer Macht, die Kriege draußen in der Welt zu beenden. Um so mehr bleiben wir gerufen, uns in unserem Lebensbereich um den Abbau von Konflikten und die Bewahrung des Friedens zu bemühen.“
Bürgermut Von Gustav W. Heinemann Liebe Mitbürger! Wir alle wissen es: auch an dieser Weihnacht als dem Fest des Friedens … Mehr