Vater unser Vater unser der du auch bist auf der erdewo nicht allein das gebet Deinen namen heiligtund wo Dein … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Hans Walter Wolff, Der Tag der Theologen (1952): „Der Teufel ist scharf auf Theologen. Er liebt es, die theologische Wissenschaft zu seiner Munitionsfabrik und Theologenansammlungen zur Zielscheibe seiner Heckenschützenkunst zu machen. Keiner, der sich getroffen sieht, meine, er müsse sich gerade dann allein durchhelfen. Man kann von vornherein nicht genug mit der satanischen Taktik der Isolierung rechnen.“
Der Tag des Theologen Von Hans Walter Wolff Unser Thema ist verdächtig. Was für ein Genitivverhältnis liegt hier vor? Sollen … Mehr
Hannah Arendts Rundfunkvortrag „Wahrheit und Politik“ von 1963: „Vom Standpunkt des Philosophen manifestiert sich die Ohnmacht der Wahrheit, die Macht und Geltung nur gewinnen kann, wenn sich viele auf sie einigen sollten, wobei dann aber die Geltung dieser Art Wahrheit, beziehungsweise ihr Machtgewinn, nicht der Wahrheit und ihrer Überzeugungskraft geschuldet wäre, sondern lediglich der Tatsache, daß Menschen sich auf sie geeinigt haben, die morgen ihren Sinn ändern und sich auf eine Unwahrheit oder eine beliebige Meinung einigen können.“
Wahrheit und Politik Von Hannah Arendt Daß es um die Wahrheit in der Politik schlecht bestellt ist, daß Lüge zu … Mehr
Dietrich Ritschl, Worte brauchen eine Wohnung (2000): „Theologie kann vieles leisten: sie kann sichten, erklären, Probleme lösen, Spaltungen heilen, Neues entwerfen, aber Rezepte liefern, wie Menschen, die die Gegenwart und Liebe Gottes nie verspürt haben, die Sprache der Bibel und der Gläubigen wieder bewohnen können, das vermag sie nicht.“
Worte brauchen eine Wohnung Von Dietrich Ritschl Nicht nur den Protestanten ist „das Wort“ wichtig, sondern natürlich allen christlichen Kirchen. … Mehr
Fridolin Stier zum Übersetzen des Neuen Testaments (Nachwort zu Die Heilsbotschaft nach Markus, 1965): „Wer übersetzt, muß ver-setzen. Der Treue verschworen, muss er sie brechen. Die Sprachen wollen, sie können nicht anders. „
Zum Übersetzen des Neuen Testaments Von Fridolin Stier Wer übersetzt, muß ver-setzen. Der Treue verschworen, muß er sie brechen. Die … Mehr
Johannes Hamel über Julius Schniewind (1949): „Als wieder ein Anfall kam und er vor Schmerzen stöhnte und wimmerte, stieß er heraus: ‚Ich will doch zuletzt meinem Gott keine Schande machen.‘ Und kurz vor seinem Tode sagte er mir, es war das letzte Gespräch: ‚Ich kann nicht mehr beten, der Schmerz ist zu groß. Aber ich klammere mich an den, der allezeit für mich betet.‘ Und dann ließ er sich Psalmworte vorsprechen, in denen er so oft für einen anderen gebetet hatte.“
Julius Schniewind Von Johannes Hamel „Wenn Sie Exegese des Neuen Testaments lernen wollen, gehen Sie zu Schniewind nach Königberg“, sagte … Mehr
Gertrud Staewens Anfrage an Helmut Gollwitzers „Selbstmordbrief“ von 1942: „Ich schreie dann zu Gott – leise in mir drinnen – Gott, du hast zu Hiob gesagt: Bis hierher und nicht weiter. Hier sollen sich legen deine stolzen Wellen. Aber ich muss sie dann in die Illegalität, in der solche meist schon lange untergetaucht sind, wieder hinausschicken ohne Hilfe, ohne Hilfe, ohne Hilfe.“
Der „Selbstmordbrief“ Helmut Gollwitzers, ein Antwortschreiben an Georg Hamburger, der in der Dahlemer Gemeinde kursierte, fand nicht überall volle Zustimmung. … Mehr
Tagesgebet zum 5. Sonntag nach Trinitatis, 17. Juli 2022
Himmlischer Vater,in Jesus Christus nimmst Du Menschen in deinen Dienst.So wird deine Liebe auf der Erde neu wirklich.Gebrauche auch uns,dass … Mehr
Rudolf Bultmanns Predigt über Römer 8,18-27 (1938): „Wir sind nicht, was wir hier und jetzt zu sein scheinen, sondern was wir hoffen. Wir sind nicht, was wir selbst aus uns machen, sondern was Gott mit uns vorhat.“
Predigt über Römer 8,18-27 Von Rudolf Bultmann Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert … Mehr