Es sind Schriftstellerinnen (und weniger die Theologen), die es zur Sprache bringen können, welche Macht und Bedeutung Namen haben. Im…
Augsburger Bekenntnis vollständig in heutigem Deutsch: „Nach göttlichem Recht besteht deshalb das bischöfliche Amt darin, das Evangelium zu predigen, Sünden zu vergeben, Lehre zu (be)urteilen und die Lehre, die gegen das Evangelium ist, zu verwerfen und die Gottlosen, deren gottloses Wesen offenkundig ist, aus der christlichen Gemeinde auszuschließen – und zwar ohne menschliche Gewalt, sondern allein durch Gottes Wort (sine vi humana, sed verbo). Und hierin sind die Pfarrleute und die Kirchen den Bischöfen gehorsam zu sein schuldig gemäß dieses Spruches Christi: »Wer euch hört, der hört mich« (Lk 10,16). Wenn die Bischöfe aber etwas gegen das Evangelium lehren, festsetzen oder einrichten, haben wir Gottes Befehl, in einem solchen Fall nicht gehorsam zu sein.“
Wer nach einer Textfassung des Augsburger Bekenntnisses in heutiger Sprache sucht, wird im Internet nicht wirklich fündig. Auf der VELKD-Seite…
Doctrine of the NAME Instead of Onto-Theology: „Christian doctrine, which appears to be a transcultural doctrine of salvation for the gentiles, is the doctrine of the Name and not the doctrine of “God”—Onomatology instead of onto-theology.“
The following text is the revision of my farewell lecture at Lutheran Theological Seminary in Hong Kong delivered in September…
Zwischen zwei Kulturen. Ein deutscher Theologieprofessor erlebt Hongkong und seine Christen
In Hongkong finden zwar keine Massenproteste mehr statt, aber immer noch kleinere Demonstrationen gegen die pekingtreuen Machthaber. Welche Rolle dabei…
Bei diesen Berufen ist Nomen hoffentlich nicht Omen
Der Volontär war’s, der im badischen Südkurier unter der Überschrift „Richter Henker und Doktor Qual: Bei diesen Berufen ist Nomen…
Die Kirche und das Alte Testament – Notker Slenczka versus Christoph Markschies: „Für die Kirche Jesu Christi gelten keine religionsgeschichtlichen Werturteile, sondern eine kanonische Lektürepraxis, die gottesdienstlich immer wieder neu vollzogen wird: Wir lesen das Alte Testament im Licht Jesu Christi und das Neue Testament im Licht der alttestamentlichen Verheißungen. Wer sich von dieser Lektürepraxis aus vermeintlich religionsgeschichtlichen Gründen verabschiedet, kann Jesus als Messias und Sohn Gottes nicht länger Glauben schenken.“
Die Kirche und das Alte Testament Nun haben wir ja möglicherweise eine Großdebatte in der evangelischen Theologie zu erwarten –…
« Incompatible avec l’Évangile »
Heute hat sich die französische Tageszeitung La Croix dem deutschen Kirchensteuersystem unter dem Titel „En Allemagne, l’impôt religieux en question“…
Arnold Stadler, Die Menschen lügen. Alle und andere Psalmen: „Die Psalmen sind voller Leben, wirklich, nicht buchstäblich.“
Arnold Stadlers Psalmübertragungen aus seinem Buch „Die Menschen lügen. Alle“ Und andere Psalmen (insel taschenbuch Band 3112) sind immer wieder…
Gotteskinder werden nicht erwachsen: „Wir dürfen lebenslang Gottes Kindsköpfe bleiben. Todernst muss es nicht zugehen, eher unbedarft, mitunter spielerisch-spontan. Wir sind noch nicht fertig mit uns selbst. Unser körperlicher und seelischer Zustand ist bei Gott nicht lebensentscheidend. Was zählt ist seine Annahme. In der Taufe sind wir in das Christusgedächtnis hineingenommen; und dieses göttliche Gedächtnis zählt für uns auf Ewigkeit.“
Gotteskinder werden nicht erwachsen Als Jugendlicher konnte man es kaum erwarten erwachsen zu werden – ein selbstbestimmtes Leben voller eigener…