Kornelis Heiko Miskotte, Menschlichkeit. Besinnung zu 3. Mose 19,34 (Humaniteit, 1935): „Hast du wirklich gehört: ‚Ich bin der HERR, dein Gott‘, dann hast du auch das wahre Gebot der Humanität gehört. Und dann siehst du ringsum die Augen der Fremden sehnsüchtig auf dich gerichtet. Du selbst bist und bleibst ein ‚Fremdling auf Erden‘, darum erkennst du überall deine Brüder im selben Los. Über die Nation, über die Kirche, über unseren lieben Kreis, über unseren persönlichen Lebensstil erhebt sich hoch: das Gebot des erbarmenden Gottes, den Fremden zu lieben.“

Menschlichkeit. Besinnung zu 3. Mose 19,34 (Humaniteit, 1935) Von Kornelis Heiko Miskotte „Der Fremde, der bei euch wohnt, soll euch … Mehr

Warum Fremdenliebe mehr als Gastfreundschaft ist. Zu Hebräer 13,2 und Römer 12,13: „‚Gastfreundschaft‘ zu üben entspricht nicht wirklich der Herausforderung einer philoxenia. Diese griechische Wort meint nämlich Fremdenliebe bzw. Fremdenfreundlichkeit und ist der Gegenbegriff zur Xenophobie. Im Unterschied zum Fremden, der sich anderen unerwartet zumutet, bringt ja der geladene Gast bereits einen willkommensfähigen Status mit.“

Warum Fremdenliebe mehr als Gastfreundschaft ist In der neuen Luther-Bibel 2017 bleibt es dabei: „Gastfrei zu sein vergesst nicht“ (Hebräer … Mehr

Franz Johna zur Ethik der Gastfreundschaft: „Der Vollzug christlichen Glaubens ist mit der Verwirklichung der Tugend der Gastfreundschaft unabdingbar verbunden. Sie ist der Ausdruck der brüderlichen Gemeinschaft derer, die vom Geist geleitet sind, so daß sie im Nächsten Gott erkennen. Eindrucksvolle Zeugnisse machen deutlich, wie großzügig und uneigennützig die ersten Christen die biblischen Weisungen zur Gastfreundschaft in die Tat umgesetzt haben. Aristides sagt rühmend: ‚Wenn sie einen Fremden sehen, führen sie ihn hinein unter ihr Dach und freuen sich über ihn, wie über einen wirklichen Bruder.'“

Gastfreundschaft Von Franz Johna Das Wort „Gastfreundschaft“ weckt heute vor allem die Vorstellung von Liebenswürdigkeit und Großzügigkeit, von Pflege gesellschaftlicher … Mehr