Doppelte Wahrheit und die Unterscheidung von Glaubens- und Vernunftwahrheit Das Stichwort „doppelte Wahrheit“ verweist auf einen universitären Konflikt im Hochmittelalter.…
Überblick über die biblischen Bücher und deren Inhalt
In der Luther-Bibel von 1975 war eingangs ein erweitertes Inhaltsverzeichnis zu den biblischen Büchern abgedruckt. Ich habe es überarbeitet und…
Johann Baptist Metz, Die Rede von Gott angesichts der Leidensgeschichte der Welt: „Leiden, das uns schreien oder schließlich kläglich verstummen läßt, kennt keine Hoheit […] Es ist jenes Leid, das ins Nichts führt, wenn es nicht ein Leiden an Gott ist.“
Die Rede von Gott angesichts der Leidensgeschichte der Welt (1992) Von Johann Baptist Metz Zur näheren Erläuterung dieses Themas und…
Wo finde ich was? Die Zusammenstellung wichtiger Bibeltexte in der Luther-Bibel
Den Revisionen der Luther-Bibel 1975/1984/2017 wurde jeweils die Zusammenstellung wichtiger Bibeltexte mit den jeweiligen biblischen Büchern beigegeben. Ich habe die…
Warum uns im Vaterunser die drei Du-Bitten „Geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe …“ vorgegeben sind: „Der von sich selbst sagt ‚Ich bin der HERR und keiner sonst‘ soll mit Jesus unvermittelt als ‚Abba, Vater‘ angeredet werden. Aus dieser Anrede kann jedoch das Missverständnis erwachsen, Gott könne mit eigenen Bedürfnissen und Lebenswünschen für sich selbst beansprucht werden, als habe sich Gott in seiner Zuwendung dem Leben des Betenden zu fügen, um als Geber guter Gaben anerkannt zu werden.“
Warum uns im Vaterunser die drei Du-Bitten „Geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe …“ vorgegeben sind…
Christoph Blumhardt, Auslegung des Aaronitischen Segens (4. Mose 6,24-26): „Was eigentlich der Segen ist, wissen wir nicht. Er umgibt uns wie eine gute Luft und tut uns wohl wie ein schöner Sommertag. Aber er hat eine Kraft; das spüren wir; er legt sich in alles hinein. Der Segen geht mit uns, wenn wir etwas arbeiten, und besonders, wenn wir etwas Gutes tun, leuchtet der Segen über uns. Der Segen kommt vom Angesichte Gottes. Die Freundlichkeit Gottes ist wie die Sonne, die leuchtet, dass der Same aufgeht. Jeder Mensch muss denken: In mir ist ein Same des Guten und Schönen, und es kommt nur darauf an, dass der Segen drüber kommt und der Same aufgehen kann.“
Über den Aaronitischen Segen Von Christoph Blumhardt Der Herr segne dich, und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht leuchten…
Ein kleiner Pfingstsegen: „Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus gieße den Heiligen Geist in eure Herzen und löse eure Zunge zu seinem Lob. Er erneuere euch an Leib und Seele und verbinde euch in seiner Liebe. Er halte eure Hoffnung wach und lasse euch für seinen Tag brennen.“
Pfingstsegen Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christusgieße den Heiligen Geist in eure Herzenund löse eure Zunge zu seinem…
Hans Joachim Iwands Predigt über Psalm 98,1-3 am Sonntag Kantate: „Singet dem Herrn ein neues Lied! Sprecht nicht von dem, was andere Zeiten und andere Geschlechter zu Gottes Lobpreis gesungen haben; sondern tut selbst den Mund auf und bekennt frei und offen, was euch der Herr getan hat!“
Predigt über Psalm 98,1-3 „Cantate – Singt!“ Von Hans Joachim Iwand Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut…
Eberhard Jüngel, Die wunderbaren Kraftakte des Jesus von Nazareth: „Ein letzter Hinweis soll der Vorbehaltlosigkeit und Bedingungslosigkeit der wunderbaren Machttaten Jesu gelten. Seine Wunderhandlungen stehen weder unter weltlichen noch – und das ist besonders bemerkenswert – unter religiösen Bedingungen. Für die religiöse Umwelt Jesu haben Kranke und Besessene sich ihr Elend selber zugezogen. Ihr erbärmlicher Zustand galt als Strafe für irgendwelche von ihnen begangenen Sünden. Von ihnen wäre also, wenn ihnen überhaupt zu helfen war, ein gehöriges Sündenbekenntnis als Voraussetzung ihrer Haltung gefordert. Nichts dergleichen kennzeichnet die Wunder Jesu. Ihn jammerten die in ihrer Kreatürlichkeit entstellten Menschen. Er ist nicht mit möglichen Ursachen ihres Elends beschäftigt, sondern mit diesem Elend selbst. Er fragt nicht, woher und warum. Er reagiert unmittelbar und vorbehaltlos. Und darin ist er ein Gegenstück zu allem religiösen Muff, der allemal darauf hinausläuft, den Menschen auf seine Sünden oder auf sein moralischen Versagen zu fixieren. Jesu Wunder kümmern sich nicht um die moralische Würdigkeit derer, denen sie zugute kommen. Mehr noch als in seinen Reden zeigt sich in seinen wunderbaren Taten, dass Jesus alles andere als ein Moralist war.“
Weil es ihn jammerte. Die wunderbaren Kraftakte des Jesus von Nazareth Von Eberhard Jüngel Wunder gehören dazu – jedenfalls dann,…