Über die Allmacht und die Hand Gottes Von Karl Barth Zwischen Oktober 1940 und Januar 1943 hielt Karl Barth in…
Hans Joachim Iwand, Gott selbst (Aus einem Brief an Ilse Gräfin von Kanitz): „Die Leidenschaft, Gott Gott sein zu lassen, auch da, wo er uns zerbricht und andere Wege geht als unsere Wege sind, die fehlt bei uns hier im Westen. O, wir haben einen westlichen, einen abendländischen Kulturgott aus ihm gemacht – und das ist es, was ich nicht mehr ertragen kann.“
Gott selbst. Aus einem Brief an Ilse Gräfin von Kanitz Von Hans Joachim Iwand Gott aber lässt sich eben keinem,…
Pfarrer Wolfgang Niederstraßers Schuldbekenntnis zum kirchlichen Versagen im Nationalsozialismus (1946): „Im Blick auf die vergangenen Jahre und das Gottesgericht im Kriegsende, glaube ich urteilen zu müssen, dass auch wir, ich selber und wir alle, unermessliche Schuld tragen vor unserem Volke und vor Gott. – Wir sind dem Staate unbrüderlich, unchristlich und lieblos begegnet, sofern wir aus Angst vor seinen Machtmitteln den Anspruch Gottes an unser Volk nicht eindeutig genug aufgerichtet haben, und wir haben für unsere eigene Entscheidung und Haltung die Grundlage unserer reformatorischen Kirche, das Handeln allein aus dem Worte, weithin verlassen. Hesekiel 33,1ff ist uns allen zum besonderen Gerichtswort geworden. Das Blut derer, die ungewarnt um ihrer Sünde willen sterben, wird von unserer Hand gefordert. So ist denn die Buße, die wir heute unserm Volke predigen müssen, uns selber – mir und uns allen – am nötigsten, nicht aber der Erweis unserer ‚Gerechtigkeit‘ mittels Daten einzelner politischer Verfolgungen, die nicht charakteristisch sind für uns!“
Es ist Björn Mensing zu verdanken, dass der Widerstand gegen das NS-Regime und die KZ-Inhaftierung des Pfarrers Wolfgang Niederstraßer (1907-1981)…
Paul Tillich, Das Rätsel der Ungleichheit. Über Markus 4,25: „Wir können das Rätsel der Ungleichheit nicht lösen, solange wir in unserer Abgetrenntheit von den anderen darnach suchen. Aber in der göttlichen Teilhabe an dem Leben eines jeden von uns und an dem Leben aller Wesen ist es auf ewig gelöst. Die Gewißheit, daß das Göttliche in allem gegenwärtig ist, gibt uns den Mut, das Rätsel der Ungleichheit zu ertragen, obwohl unser endlicher Verstand es nicht zu lösen vermag.“
Das Rätsel der Ungleichheit Von Paul Tillich Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem…
Aurelius Augustinus, Über die Selbsttötung (De civitate Dei I, 20-27): „Wer Selbsttötung begeht, ist vielleicht wegen Seelengröße zu bewundern, nicht aber verdient er das Lob gesunden Sinnes.“
Über die Selbsttötung Von Aurelius Augustinus In den heiligen und kanonischen Büchern kann man nirgends ein göttliches Gebot oder nur…
Fridolin Stier über Gott: „du bist mir größer, / erhaben darüber, / dein Leben durchpulst / das All der Dinge, / aber du trägst es in Händen …“
Mein Gott! Von Fridolin Stier Mein Gott! DU bist du mir,DU ruf ich dich – Person zu Person, Ich –…
Vom Glauben und der eigenen Gläubigkeit: „Kann ich auf meinen eigenen „gläubigen“ Glauben wirklich vertrauen, der mir möglicherweise in einer eigenen Demenz genommen werden kann? Sind meine eigenen Werke, die dem Glauben folgen, wirklich gut genug vor Gott?“
Vom Glauben und der eigenen Gläubigkeit Eine bildliche Vorstellung: Hinter den geschlossenen Tafeltüren steht das jüngste Gericht (vgl. Römer 14,10;…
Hermann Friedrich Kohlbrügge über den NAMEN (Fragen und Antworten zum dritten Gebot): „Seinen Namen hat Er auf uns gelegt, in Seinem Namen umgibt Er uns und sind wir umschlungen mit ewigem Heil, mit Vergebung der Sünden, mit Leben und Seligkeit. Auf diesem Namen stehen wir; in diesem Namen ist der Herr unser, und sind wir des Herrn geworden; er ist uns gleichsam ein Schloß und sichere Wehre, worin alle Tugenden und Vollkommenheiten Gottes, uns zum ewigen Heile, zur sicheren Durchhilfe, vorhanden sind.“
Es gab einen Prediger im 19. Jahrhundert, der eine besondere Sensibilität für den NAMEN zeigte, Hermann Friedrich Kohlbrügge (1803-1875). Dieser…
Tagesgebet zum 2. Sonntag nach Trinitatis, 26. Juni 2022
Herr Jesus Christus,Du hast dich uns zugesagt,mit deiner Güte und deiner Demut.Was Du uns zumutest, stärkt uns.Mach uns zu Botschafter…