Eugen Rosenstock-Huessy über Namen und Gedanken (Der Atem des Geistes): „Der Name ist der Schnitt­punkt von drei Sprechakten. Erstens: Ich rede dich mit ihm an. Zweitens: Ich rede von dir bei deinem Namen. Drittens: Nun aber kommt die wichtigste Zufahrtsstraße zu dem Wegekreuz, das der Name darstellt: Ich selber erkenne mich bei diesem Namen und in diesem Namen.“

Über Namen und Gedanken Von Eugen Rosenstock-Huessy Endlich haben wir das Stockwerk der Sprache betreten, das der Schulgrammatik unverständlich bleibt:…

Albrecht Goes‘ Predigt über Jesaja 42,1-8: „Wag dich in eines der großen Kinderzimmer und bau mit dem Lego-Baukasten ein Haus; sieh nicht weg von den gekrümmten Fin­gern der Kinder, die nur mit Mühe ein Steinchen halten kön­nen; trau dich, ihrem Lächeln zu begegnen, auch wenn es zu­weilen ein wunderliches Lächeln ist, und verstehe die Wunde als ein Zeichenwort für dein Leben: wenn du diesen Anteil am »geknickten Rohr« nicht in dir Gestalt gewinnen läßt, dann wird etwas in dir, in deinen Künsten und Fähigkeiten, zu der eleganten Routine, die der Teufel holen soll.“

Der Knecht macht keinen Lärm. Predigt über Jesaja 42,1-8 Von Albrecht Goes Siehe, das ist mein Knecht — ich halte…

Philipp Melanchthon, Kurze Auslegung der zehn Gebote (Kurtze auslegung der Zehen gepot, 1527): „Gottes Namen richtig gebrauchen bedeutet, ihn in jeder Not anzurufen, zu loben und für seine Wohltaten zu danken (Psalm 50). Gott wird diejenigen bestrafen, die seinen Namen missbrauchen, wie die Geschichte in Levitikus 24 zeigt und den Bauern in der jüngsten Aufruhr geschah.“

Kurze Auslegung der zehn Gebote (Kurtze auslegung der Zehen gepot, 1527) Von Philipp Melanchthon Das Erste GebotDu sollst keine anderen…

Gerhard von Rad, Predigt über 1. Timotheus 2,4-5 (Weihnachten 1940): „Schwerer als das Gewicht der ganzen Welt wog ihm das, was ihm in diesem Kind geschenkt war. Aber freilich das erfährt man nicht im Debattieren und auch nicht im bloßen Nach­denken. Der christliche Glaube ist vielmehr eine Sache der Hingabe, einer gehorsamen Bereitschaft, ja einer ganz persönlichen Liebe, eines Vertrauens, das wir zu Jesum Christum fassen.“

Predigt über 1. Timotheus 2,4-5 zu Weihnachten Von Gerhard von Rad Liebe Gemeinde! Nun haben wir wieder Weihnachten gefeiert. Aber…