Willem Eicke den Hertog, Predigt zu Johannes 20,11-18, gehalten am Ostermontag 1944 im KZ Dachau: „Gott sei Dank. Du kannst lachen, weil Gott dir zu lachen gibt. Und wie Er gelacht hat damals bei der Schöpfung über das Werk seiner Hände, da Er sah, dass es gut war, so lacht er am Ostermorgen, als der Herr auferstanden ist. Er sieht, wie er es gemacht hat, und siehe, es ist sehr gut. Tod, Sünde, Welt und mein böses Fleisch, ich lache euer. Denn am Ostermorgen hat Gott mir ein Lachen zugerichtet. Und ich darf die Freude weitertragen als seine Gabe und Aufgabe in diesem schrecklichen Leben, in dieser tödlichen Welt im KZ, ja gerade im KZ, bis einmal alles vorbei ist, und Gott wird abwischen alle Tränen von unseren Augen, und der Tod nicht mehr sein wird, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein wird. Denn das wird alles vorübergehen. Nur Gottes Lachen wird bleiben. Der Anfang und das Ende. Halleluja!“

Und Gott lacht … Predigt eines holländischen Pfarrers gehalten am Ostermontag 1944 im Konzentrations-Lager Dachau Von Willem Eicke den Hertog…

Claus Westermann, Instrumentale Musik, Gesang und Dichtung in Israel (RGG): „Wenn Berge und Hügel (Ps 65, 13 f.) und Bäume (96, 2) in das Orchester des Gotteslobes aufgenommen werden und in Ps 148 die ganze Schöpfung zum Lob gerufen wird, so ergibt sich von daher der tiefste Sinn der Instrumentalmusik im Zusammenhang des Gotteslobes: die Instrumente tragen den Gottespreis aus Menschenmund hinüber in die Weite des Geschaffenen. Die ursprünglich selbständige Bedeutung der Musikinstrumente kehrt hier abgewandelt und des magischen Charakters entkleidet wieder; die Instrumente sind im Gotteslob mehr als nur Begleitung.“

Im Hinblick auf die neue Predigtperikope 1.Samuel 16,14-23 zum Sonntag Kantate, verbunden mit einer Bitte: Lasst die Harfe aus dem…

Warum David in 1. Samuel 16 entgegen der Luther-Bibel 2017 nicht zur Harfe greift: „Bei dem kînôr handelt es sich um eine Kastenleier, bestehend aus »einem Resonanzkörper (gegebenenfalls in Tierform) als Basis, zwei schräg nach außen weisenden Stäben und einem oft schrägen, nach vorne geneigtem Joch«, wobei die Saiten »über einem kurzen Stab am Resonanzkörper divergierend nach oben zum Querjoch« verlaufen.“

Warum David in 1. Samuel 16 nicht zur Harfe greift David und die Harfe passen nicht zueinander. Wenn in der…

Hayden White, Der historische Text als literarisches Kunstwerk: „Tatsache ist, dass Geschichte – die reale Welt, wie sie sich in der Zeit entwickelt – in der gleichen Weise sinnvoll gemacht wird, wie der Dichter oder Romanautor dies versuchen, d.h. indem sie dem, was ursprünglich als problematisch oder geheimnisvoll erscheint, die Gestalt einer erkennbaren, weil vertrauten Form geben. Es spielt keine Rolle, ob die Welt als real oder lediglich vorgestellt verstanden wird; die Art der Sinnstiftung (making sense) ist die gleiche.“

Der folgende Text von Hayden White war für meine Dissertationsschrift Von der Theologie. Die Kunst der guten Gottesrede in Entsprechung…

Cicely Saunders über Glaube (Faith, 1974): „Geballte Hände sind einsam, unnachgiebig, verschlossen. Offene Hände sind verletzlich, annehmend und ein Symbol für den Glauben, der empfangen und gesegnet werden kann, über all unsere Vorstellungen hinaus. Sie sind bereit für Freiheit und Spontaneität. Jesus sagt uns, dass wir wie Kinder werden müssen, um in sein Reich einzutreten … sicherlich in ihrem Vertrauen und ihrer Offenheit, die so bereit ist, in der Liebe zu wachsen.“

Glaube (Faith) Von Cicely Saunders Eine der ersten Regeln für das Ablegen von Prüfungen lautet: „Lesen Sie die Frage“. Was…

Karl Rahner über die Auferstehung Jesu: „Sie muß auch für die heutige Theologie zentrales Thema sein, da sie die Vollendung des Heilshandelns Gottes an der Welt und am Menschen ist, in der Gott sich in dem durch die Auferstehung endgültig ausgewiesenen Sohn der Welt unwiderruflich mitteilt und darum die Welt in eschatologischer Endgültigkeit zum Heil annimmt, so dass alles noch Ausständige nur die Durchführung und Enthüllung des in der Auferstehung Geschehenen ist.“

Auferstehung Jesu Von Karl Rahner 1. Eine apologetische Beweisführung der histori­schen Tatsache, daß Jesus Christus nach seinem wirklichen u. wahr­haften…

Cicely Saunders über die Hospizbewegung in ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Templeton-Preises 1981: „Gott nutzt die Verluste unseres Lebens und unseres Todes, um uns sich selbst zu schenken, er geht mit uns durch unsere Schmerzen und Leiden. Sie sind alle von seiner erlösenden Kraft erfüllt, weil er selbst gelitten hat und gestorben ist, und zwar mit der Ausrüstung eines Menschen. Und er ist wieder auferstanden.“

Der Tod bleibt ein Rätsel. Rede anlässlich der Verleihung des Templeton-Preises 1981 Von Cicely Saunders Dieser äußerst großzügige und aufregende…