Jochen Kleppers ‚fragwürdiger‘ Tagebucheintrag von 1942 (Unter dem Schatten deiner Flügel): „Dies ist nicht Gottes Weg, uns zu Bekennern und Märtyrern zu machen. Wir müssen lernen, daß Gott auch ohne uns wirken kann. Wissen wir, was Gott in uns wirkt, indem er uns zu dieser Zeit Schweigen auferlegt?“

„Dies ist nicht Gottes Weg, uns zu Bekennern und Märtyrern zu machen.“ Tagebucheintrag Von Jochen Klepper Obwohl Jochen Klepper als … Mehr

Frederik Jacobus Johannes Buytendijk, Das menschliche Spielen. Orientierende Vorbemerkungen (1973): „Wir spielen tatsächlich immer mit Bildern, die mit uns spielen. Was wir hier „Bild“ nennen, ist die Erscheinungsweise der Dinge und Geschehnisse in ihrem pathischen Charakter. Ein Gegenstand ist nur insofern Spielobjekt, als er Bildhaftigkeit besitzt. Die Sphäre des Spiels ist die Sphäre der Bilder und damit die Sphäre der Möglichkeiten und der Phantasie.“

Das menschliche Spielen. Orientierende Vorbemerkungen Von F. J. J. Buytendijk Spielen erscheint immer als eine Weise des sich Verhaltens. Bei­de … Mehr

Heinz-Dietrich Wendland, Die Wirkung der christlichen Eschatologie auf die Gestaltung der christlichen Sozialethik (1957): „Christus kommt als der zukünftige Weltenrichter. Dies ist die zweite eschatologische Hauptaussage, die für die Sozialethik um so wichtiger ist, je unerträglicher sie der mensch­lichen Natur zu sein dünkt. Aber allein sein Richteramt und sein Gericht sind die Gewähr dafür, dass es mit dieser Welt der Ungerechtigkeit, des Krieges, des Hasses, der Selbstsucht einmal ein wirkliches Ende haben wird, dass einmal die Wahrheit als die Wahrheit und die Lüge als die Lüge, die Finsternis als die Finsternis offenbar gemacht werden wird.“

Die Wirkung der christlichen Eschatologie auf die Gestaltung der christlichen Sozialethik Von Heinz-Dietrich Wendland Die Einheit des Credo und die … Mehr

Frederik Jacobus Johannes Buytendijk, Das eigene Herz (1950): „Wenn ich sage: Mein Herz schlägt so stark, oder: Es tut weh, so meine ich jenes innere unruhig Klopfende, dasjenige, das sich auch in Sorge und Freude, in Angst und Erregung meldet, das unbedingt das Meine ist, aber zugleich das Unbestimmte, unklar Erkannte, das Ungesehene, Unvorstellbare.“

Das eigene Herz. Aus dem Psychologischen Laboratorium der Universität Utrecht Von F.J.J. Buytendijk Die Psychogenie der Herzkrankheiten ist eine unumstrittene … Mehr

Heinz Dietrich Wendland über die Eschatologie (1964): „Wir sind berufen, im Zeichen der Auferstehung und damit des kommenden Sieges in der Liebe für die Gerechtigkeit zu handeln und dadurch den dämonischen Gewalten den Raum in der Welt streitig zu machen und zu bezeugen, dass Gott und seinem Christus die Herrschaft über die Welt gebührt.“

Eschatologie Von Heinz Dietrich Wendland Der theol. Begriff E. bedeutet Lehre vom „Letzten“ oder von den „letzten Dingen“. Diese redet … Mehr

Eberhard Jüngel, Predigt über Jesaja 49,13-15: „Ja, selbst vor dem wüsten Ödland des Todes schreckt sein Weg nicht zurück. Sage also niemand: der Mensch müsse einsam sterben, im Tode werde er ganz auf sich allein zurückgeworfen. Nein, Gott ist uns auch im letzten, im tödlichen Augenblick mütterlich nah. Und er wird im Augenblick des Todes nichts anderes sagen als mitten im Leben. Gott spricht zu den Sterbenden wie zu den Lebenden in der Sprache der ihre Kinder tröstenden Mutter. Die aber – jeder von uns hat das erfahren – öffnet die Arme und sagt: Komm!“

Predigt über Jesaja 49,13-15 Von Eberhard Jüngel Nun komm, der Heiden Heiland! Wer in diesen Hymnus einstimmt, liebe Gemeinde, wer … Mehr

Martin Luther, Vermahnung zum Gebet wider den Türken (1541): „Wenn wir also das Unsrige getan haben, mit Beten uns zu rüsten oder zu wehren, so lasst uns dann mit Joab sagen: Lass frisch hergehen. Es geschehe Gottes Wille, wie er es vorherbestimmt hat und wie es ihm gefällt, zum Leben oder Tod. Will er uns strafen und schlagen lassen, so sterben und leiden wir in unserem Beruf und nach seinem Befehl, dazu um seines Namens willen, und werden so seine Märtyrer.“

Vermahnung zum Gebet wider den Türken (1541) Von Martin Luther Man spricht: Wem nicht zu raten ist, dem ist nicht … Mehr