Herzensgebet Herr, wenn ich einsam bin,schaffe in mir ein frohes Herz,das deine Gegenwart fühlt. Herr, wenn ich erschöpft bin,schaffe in … Mehr
Schlagwort: Herz
Karl Rahner, Geheimnis des Herzens (1947): „Sein Herz heißt Herz Jesu Christi! Es ist ein endliches Herz und doch das Herz Gottes. Wenn es uns liebt und so die Mitte unseres Herzens wird, ist alle Herzensnot von uns genommen. Denn sein Herz ist Gottes Herz und hat doch nicht die erschreckende Vieldeutigkeit seiner Unendlichkeit. Aus diesem Herzen sind Menschenworte emporgestiegen, innige Worte, Herzensworte, Worte Gottes, die doch nur einen Sinn, nur einen beglückenden Sinn haben. An seinem Herzen, in diesem Herzen wird unser Herz ruhig.“
Geheimnis des Herzens Von Karl Rahner S. J., Pullach bei München Purpurnes Geheimnis aller Dinge — spricht die Kirche in … Mehr
Frederik Jacobus Johannes Buytendijk, Das eigene Herz (1950): „Wenn ich sage: Mein Herz schlägt so stark, oder: Es tut weh, so meine ich jenes innere unruhig Klopfende, dasjenige, das sich auch in Sorge und Freude, in Angst und Erregung meldet, das unbedingt das Meine ist, aber zugleich das Unbestimmte, unklar Erkannte, das Ungesehene, Unvorstellbare.“
Das eigene Herz. Aus dem Psychologischen Laboratorium der Universität Utrecht Von F.J.J. Buytendijk Die Psychogenie der Herzkrankheiten ist eine unumstrittene … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Psalm 51,12-13: „Schaff in mir, Gott, ein reines Herz — geht auch daran nicht vorüber! Es geht auch an dem in seinem Grabe liegenden, dem der Verwesung preisgegebenen Menschen nicht vorüber! Es bezieht auch ihn ein. Es sagt nicht: Dieser Fall ist hoffnungslos. Es macht nicht eine Teilung zwischen den Lebenden, Suchenden, nach Gott noch immerhin Fragenden, um ihn Kreisenden, darum Wissenden — und jenen Anderen, den Verlorenen, Toten, Leeren, den Kalten und Rohen. Es ist selbst so tief hinabgestiegen, es weiß soviel von dem, was Sünde heißt, dass es wirklich aus der Tiefe, aus der letzten Tiefe ruft. Wir werden vielleicht fragen: Welcher Tote kann denn rufen? Welcher Erstorbene kann denn an die Mauern seines Grabes klopfen? Und doch — so würde ich sagen — müssen wir die Stimme, die wir hören, von dort her vernehmen, aus dieser äußersten, letzten Tiefe. Schaff in mir Gott ein reines Herz! So aus dem Nichts heraus, wie du die Welt und alles was ist, aus dem Nichts heraus geschaffen, hast. Es ist wirklich nicht mehr da, als eine vertrocknete Scherbe, als ein harter Stein, und ein durch nichts mehr zu erweichendes Etwas, das nenne ich die Mitte meines Lebens! Es geht wirklich in diesem Gebet um so etwas Ähnliches, wie um eine Auferstehung von den Toten! Das müsste geschehen, wenn mir geholfen werden könnte.“
Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz. Predigt über Psalm 51,12-13 Von Hans Joachim Iwand Psalm 51,12-13: Schaffe in mir, … Mehr