„Suchet was droben ist!“ Predigt über Kolosser 3,1-2 Von Karl Barth Am 3. Juni 1923 (1. Sonntag nach Trinitatis) hielt … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Karl Barth, Das Geheimnis des Ostertages (1967): „Das Geheimnis des Ostertages ist die der Welt ein für allemal nicht nur zugesprochene, sondern eingepflanzte Hoffnung. Sie gehört nicht zur Welt, sofern sie nicht aus ihr stammt, nicht als eine irgendeinmal und irgendwo in ihr aufgekommene Bewegung durch irgend eine von Menschen ersonnene Idee, Lehre oder Theorie lebendig ist. Sie gehört aber unveräußerlich zu ihr – wirklich zu unserer Menschenwelt von gestern, heute und morgen –, sofern sie ihr an bestimmtem Ort, zu bestimmter Zeit von außen her ein für allemal eingepflanzt wurde: von außen, aber hinein in ihr Innerstes.“
Das Geheimnis des Ostertages Von Karl Barth Der Ostertag ist der eigentliche Feiertag der christlichen Kirche. Nicht die Weihnacht, nicht … Mehr
Karfreitagspredigt zu Johannes 19,16-30 und zur Frage nach einem selbstbestimmten Sterben: „Wo Menschen sich an einer selbstbestimmten Tötung versuchen, weil sie sich nicht selbst dem eigenen Sterben-Müssen überlassen wollen, verlieren sie sich in ihrer vermeintlichen Selbstbestimmung. Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im eigenen Tod verloren. Für sich selbst sterben führt in die hoffnungslose Vergangenheit: Das war’s mit mir und meinem Leben: Punkt. Aus. Ende.“
Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im Tod verloren „Es ist vollbracht“ – Jesu Schlusswort … Mehr
Alfons Deissler über die Grundbotschaft des Alten Testaments: „JHWH ist zwar der Unfaßliche und damit der als selbst alles Umfangende einfachhin Unumfangbare, aber er ist niemals das Unendliche, das Umfassende im Sinne eines absolut unbestimmbaren ‚Es‘.“
»Ich gestehe es gerne: Ich habe Alfons Deissler verehrt, und halte ihn für eine der ganz großen Gestalten unseres Fachs … Mehr
Markus Witte über den Dekalog (Zehn Gebote): „Aus dem Bilderverbot und dem Verständnis des Menschen als Gottesebenbild fließt die ethische Forderung, jeden Menschen gleich zu achten“
Ein schöner, knapper Lexikonartikel über den Dekalog, also die Zehn Gebote, stammt von Markus Witte aus dem Taschenlexikon Theologie und … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Predigt zu 1. Korinther 15,55 von 1939: „Am Totensonntag werden wir an den Gräbern unserer Lieben gefragt: worauf willst auch du einmal sterben? Glauben wir an die Macht des Todes und der Sünde oder glauben wir an die Macht Jesu Christ?“
Da war der kriegsverbrecherische Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen schon 50 Tage abgeschlossen, als Dietrich Bonhoeffer am Totensonntag 1939 auf dem … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Predigt über Römer 5,1-5 von 1938: „Wieviel Murren und Sich-Sträuben, wieviel Widerspruch und Hass gegen die Trübsal ist da bei uns aufgedeckt worden! Wieviel Verleugnen, Sich-beiseite-Stellen, wieviel Furcht, wenn das Kreuz Jesu auch nur ein klein wenig unser persönliches Leben zu beschatten anfing! Wie oft meinten wir, wir könnten unsern Frieden mit Gott wohl bewahren und doch dem Leiden, dem Verzicht, der Gehässigkeit, der Gefährdung unserer Existenz aus dem Wege gehen! Ja, was am schlimmsten ist, mussten wir nicht von christlichen Brüdern immer wieder hören, dass sie das Leiden der Brüder verachteten, – und das allein darum, weil ihr eigenes Gewissen ihnen keine Ruhe ließ.“
Predigt über Römer 5,1-5 (1938) Von Dietrich Bonhoeffer „Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Predigtmeditation über Johannes 20,19-31 (1940): „Auf dem, was wir sehen, kann der Glaube nicht ruhen und gewiss werden, sondern allein auf dem Worte Gottes. Millionen von Zweiflern werden nach Thomas kommen. Ihr Zweifel wird nicht durch Sehen und Tasten überwunden werden, sondern durch das Zeugnis von dem lebendigen Christus. Auch Thomas konnte nicht seinen Augen und Händen trauen, sondern Christus allein. Darum das Schweigen über das, was er tat, und der schlichte Bericht über sein Osterbekenntnis.“
Für den Sonntag Quasimodogeniti 1940 hatte Dietrich Bonhoeffer folgende Predigtmeditation verfasst: Predigtmeditation über Johannes 20,19-31 Von Dietrich Bonhoeffer Am Abend … Mehr
Christus-Besinnung wider die eigene Angst: „In Jesu Gegenwart vermögen wir auch unsere eigenen Ängste auf das Abgrundtiefe auszuloten: Wovor habe ich Angst? Was ist das Schlimme daran, wenn es so kommen würde, wie ich es jetzt befürchte? Und was würde mit mir alternativ passieren, wenn das Befürchtete nicht eintreffen würde? Was ist mir im schlimmsten Fall von Jesus Christus zugesagt? Wo unser eigenes Leben von Jesu Tod und Auferstehung umgeben ist, bleiben wir uns nicht selbst überlassen.“
Christus-Besinnung wider die eigene Angst Das soll einer verstehen: Obwohl die meisten von uns finanziell, medizinisch, häuslich, nahrungs- und sozialversicherungsmäßig … Mehr