„Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen“ (2. Korinther 4,6) – eine Besinnung zum Advent

Licht

Es werde Licht!“ So heißt es ganz am Anfang der Bibel aus göttlichem Mund. „Und Gott sah, dass das Licht gut war.“ Als elektromagnetische Strahlung macht das Licht für unsere Augen die Welt gegenständlich wie auch in Bewegung sichtbar. Und für die Erde ist das Sonnenlicht mit seiner Wärmeenergie wesentliche Lebensgrundlage. So verbinden wir mit wohltuendem Licht Leben und Heil. „Es ist das Licht süß, und den Augen lieblich, die Sonne zu sehen“ heißt es dazu im Buch des Predigers (11,7). Die „finstern Tage“ (11,8) hingegen sind unheilvoll und bedrohlich, führen sie doch in den aussichtslosen Tod. Lassen wir unserem Leben seinen eigenen Lauf, erlischt es wie eine niedergebrannte Kerze in der allumfassenden Dunkelheit.

In der Adventszeit kommt uns jedoch die lebensentscheidende Lichtbotschaft Gottes zu Gute: „Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen! Jetzt erkennen wir klar, dass uns in Jesus Christus Gottes Herrlichkeit entgegenstrahlt.“ (2Korinther 4,6) Wo physikalisches Licht nur äußerlicher Schein sein kann, erhellt das göttliche Licht unsere Herzen innerlich: Jesus Christus, Gottes Sohn Mensch geworden, durchwirkt unser Leben, durchdringt die Finsternis des Todes und der Sünde. Wer ihm Glauben schenkt, für den tut sich vor dem inneren Auge der lichte Gotteshimmel auf: „Sieh, Finsternis bedeckt die Erde und Wolkendunkel die Völker, über dir aber wird der HERR aufstrahlen, und seine Herrlichkeit wird erscheinen über dir.“ (Jesaja 60,2)

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