Im März 1930 wurde Martin Buber zu einer Studientagung über das Verhältnis von Christentum und Judentum nach Stuttgart eingeladen. Veranstalter … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Karl Barths Ansprache über Johannes 10,14-16 zur Eröffnung des Reformierten Konvents am 18. April 1934: „Der gute Hirte unseres Evangeliums ist so wenig der höchste Moderator der reformierten Kirche, wie er der Generalälteste der Brüdergemeinde oder der Weltbischof der Lutheraner ist“
Drei Tage nach seiner Predigt über Johannes 10,11-13 in Paris legt Karl Barth am 18. April 1934 den zweiten Teil … Mehr
Alfons Deissler über das Ethos des Alten Testaments: „Auf die bundeswillige personale Zukehr Gottes zum Menschen soll der Mensch (‚als Partner Gottes‘) antwortend sich verwirklichen in einem tätigen ‚Ja‘ zu JHWH u. damit ‚in, durch und mit JHWH‘ sich der Welt und der menschlichen Gemeinschaft zukehren in Gesinnung, Wort u. Tat. Damit werden ‚Weltdienst‘ und ‚Menschendienst‘ im Alten Testament in den Rang des ‚JHWH-Dienstes‘ erhoben.“
Ethos des Alten Testaments Von Alfons Deissler Religionsgeschichtlich wird die „Existenz Israels vor JHWH“ mit Recht als „ethische Religion“ gekennzeichnet. … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Predigtmeditation über Johannes 10,11-16 (1940): „Nicht jeder, der flieht, ist ein Mietling, aber gewiss ist es, dass jeder Mietling flieht. Auch das ist Flucht, wenn man schweigt, wo man reden sollte, wenn man unterlässt, was man tun sollte. So gewiss der gute Hirte für seine Schafe stirbt, so gewiss flieht der Mietling. Auch der treueste Pastor ist nicht der gute Hirte; aber weil er weiß, dass ’seine‘ Gemeinde nicht seine, sondern des Herrn Jesu eigene Gemeinde ist und dass Jesus für diese Gemeinde gestorben ist und allein ihr guter Hirte ist, so lässt er Jesus weiter allein den guten Hirten seiner Gemeinde sein und flieht nicht. Der Pastor aber, dem sein Amt, der sich selbst, dem sein Gewinn wichtiger ist als die Gemeinde des guten Hirten, der ist ein Mietling und flieht, manchmal vielleicht gerade, indem er bei ’seiner‘ Gemeinde, die er für sein Eigentum hält, bleibt.“
Für das Evangelium zum Sonntag Misericordias Domini hatte Dietrich Bonhoeffer 1940 folgende Predigtmeditation verfasst, die in dem von Georg Eichholz … Mehr
Christus spricht: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht“ (Johannes 14,27)
Gläubige, die die Botschaft der Auferstehung Christi feierten, haben dafür in Sri Lanka ihr eigenes Leben gelassen. So muss der … Mehr
Karl Barths Predigt über Kolosser 3,1-2 von 1923: „Droben, da Christus ist, ist also nicht der Teufel, der Betrüger von Anfang. Der Teufel ist eine sehr ernste Realität – da drunten, in der Geisterwelt und Geisteswelt, die uns umgibt; in der Luft, die wir atmen, auch wenn es eine christliche oder sonstwie eine sehr ideale Luft sein sollte. Wer ihn da leugnet, der ist ein Narr, heute noch mehr als je. Er ist der Fürst dieser Welt. Aber er ist nicht droben. Die Realität des Wunders, das Gott an uns tut, schlägt die Realität des Teufels. Die Rechte des Herrn behält den Sieg.“
„Suchet was droben ist!“ Predigt über Kolosser 3,1-2 Von Karl Barth Am 3. Juni 1923 (1. Sonntag nach Trinitatis) hielt … Mehr
Karl Barth, Das Geheimnis des Ostertages (1967): „Das Geheimnis des Ostertages ist die der Welt ein für allemal nicht nur zugesprochene, sondern eingepflanzte Hoffnung. Sie gehört nicht zur Welt, sofern sie nicht aus ihr stammt, nicht als eine irgendeinmal und irgendwo in ihr aufgekommene Bewegung durch irgend eine von Menschen ersonnene Idee, Lehre oder Theorie lebendig ist. Sie gehört aber unveräußerlich zu ihr – wirklich zu unserer Menschenwelt von gestern, heute und morgen –, sofern sie ihr an bestimmtem Ort, zu bestimmter Zeit von außen her ein für allemal eingepflanzt wurde: von außen, aber hinein in ihr Innerstes.“
Das Geheimnis des Ostertages Von Karl Barth Der Ostertag ist der eigentliche Feiertag der christlichen Kirche. Nicht die Weihnacht, nicht … Mehr
Karfreitagspredigt zu Johannes 19,16-30 und zur Frage nach einem selbstbestimmten Sterben: „Wo Menschen sich an einer selbstbestimmten Tötung versuchen, weil sie sich nicht selbst dem eigenen Sterben-Müssen überlassen wollen, verlieren sie sich in ihrer vermeintlichen Selbstbestimmung. Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im eigenen Tod verloren. Für sich selbst sterben führt in die hoffnungslose Vergangenheit: Das war’s mit mir und meinem Leben: Punkt. Aus. Ende.“
Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im Tod verloren „Es ist vollbracht“ – Jesu Schlusswort … Mehr
Alfons Deissler über die Grundbotschaft des Alten Testaments: „JHWH ist zwar der Unfaßliche und damit der als selbst alles Umfangende einfachhin Unumfangbare, aber er ist niemals das Unendliche, das Umfassende im Sinne eines absolut unbestimmbaren ‚Es‘.“
»Ich gestehe es gerne: Ich habe Alfons Deissler verehrt, und halte ihn für eine der ganz großen Gestalten unseres Fachs … Mehr