Günther Bornkamms Besprechung von Julius Schniewinds „Das Gleichnis vom verlorenen Sohn“ (1940): „So enthüllt das väterliche Erbarmen beider Verlorenheit, und seine Freude öffnet beiden ein neues Leben. Dann aber verliert die Frage, auf welche Seite der heute angeredete ‚Christ‘ gehört, ihre letzte Wichtigkeit.“

Gottes Freude Von Günther Bornkamm Julius Schniewind, Das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Eine Auslegung von Lukas Kapitel 15 (= Wege … Mehr

„Religion und Leben“ – Karl Barths expressive Abrechnung mit dem Religionsunterricht am Beispiel des Gleichnisses vom verlorenen Sohnes (1917): „Nicht wahr, ihr meint doch nicht etwa: dazu sei ich ein Lump geworden und unter die Säue geraten, dazu habe ich mich zur Umkehr entschlossen, dazu habe mich mein Vater in die Arme genommen, und dazu das gemästete Kalb für mich geschlachtet, damit ihr nach zweitausend Jahren im Kanton Aargau eure Künste an mir beweisen könnt? Was hat eure Religion und Psychologie und Moral, was haben eure rührenden und niedlichen Bilder mit dem zu tun, was ich eigentlich zu sagen hätte?“

Religion und Leben[1] Von Karl Barth Es ist eine gemeinsame Verlegenheit, die uns hier zusammengeführt hat. Sie haben an uns … Mehr

Robert L. Wilken, Heiliges Land (TRE): „Das Land ist heiliger als andere Länder einmal der Patriarchen, Propheten und Heiligen wegen und zum anderen, weil es das Land ist, welches Gott besucht hat. Seine Heiligkeit kann nicht nur an geistlichen, sondern auch an zeitlichen Dingen erkannt werden, an der Vollkommenheit seines Klimas, seiner Flüsse, Quellen, seiner Fruchtbarkeit, seiner Pflanzen, Früchte, und selbst an der Völkervielfalt seiner Bewohner.“

Heiliges Land Von Robert L. Wilken 1. Allgemein Im Abendland umschreibt der Terminus „Heiliges Land“ dasjenige Gebiet im Mittle­ren Osten, … Mehr

Kornelis Heiko Miskottes Predigt über Psalm 22: „Letzte Worte, das heißt: Worte, denen wir keine anderen mehr hinzufügen können, um sie zu überbieten oder zu korrigieren, und zugleich letzte Worte auch in dem Sinn, daß sie in der Erinnerung der Nächsten haften bleiben und etwas zum Ausdruck bringen von dem Wesen eines Lebens, wie es gelebt wurde, etwas von dem Leid und etwas von der Stille, die um jedes Menschenkind ist, auch wie es in Unsagbarkeit erlebt wurde.“

Letzte Worte. Predigt über Psalm 22 Von Kornelis Heiko Miskotte Einleitung des Übersetzers Der hier wiedergegebene Beitrag von Kornelis Heiko … Mehr