Psalm-Gebet aus Qumran Wir bitten dich, erinnere dich,daß wir dein Volk sind.Du hast uns wunderbar getragen auf Adlers Fittichen,und du … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Jürgen Roloff, Exegese als Sprachhilfe zur einfachen Gottesrede (1994): „Wer predigt, sollte ein Gespür für jene Aussagen des biblischen Textes haben, von denen zu erwarten ist, daß sie bei den Predigthörern historische Zweifel und kritische Rückfragen provozieren. Diese Hörer sind nun einmal weitgehend bestimmt vom rationalistischen Denken der modernen Gesellschaft, der sie angehören.“
Exegese als Sprachhilfe zur einfachen Gottesrede Von Jürgen Roloff I. Die lange Zeit als selbstverständlich geltende Behauptung, der Weg von … Mehr
Fridolin Stier zum Übersetzen des Neuen Testaments (Nachwort zu Die Heilsbotschaft nach Markus, 1965): „Wer übersetzt, muß ver-setzen. Der Treue verschworen, muss er sie brechen. Die Sprachen wollen, sie können nicht anders. „
Zum Übersetzen des Neuen Testaments Von Fridolin Stier Wer übersetzt, muß ver-setzen. Der Treue verschworen, muß er sie brechen. Die … Mehr
Johannes Hamel über Julius Schniewind (1949): „Als wieder ein Anfall kam und er vor Schmerzen stöhnte und wimmerte, stieß er heraus: ‚Ich will doch zuletzt meinem Gott keine Schande machen.‘ Und kurz vor seinem Tode sagte er mir, es war das letzte Gespräch: ‚Ich kann nicht mehr beten, der Schmerz ist zu groß. Aber ich klammere mich an den, der allezeit für mich betet.‘ Und dann ließ er sich Psalmworte vorsprechen, in denen er so oft für einen anderen gebetet hatte.“
Julius Schniewind Von Johannes Hamel „Wenn Sie Exegese des Neuen Testaments lernen wollen, gehen Sie zu Schniewind nach Königberg“, sagte … Mehr
Rudolf Bultmanns Predigt über Römer 8,18-27 (1938): „Wir sind nicht, was wir hier und jetzt zu sein scheinen, sondern was wir hoffen. Wir sind nicht, was wir selbst aus uns machen, sondern was Gott mit uns vorhat.“
Predigt über Römer 8,18-27 Von Rudolf Bultmann Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert … Mehr
Karl Barths Auslegung zu Johannes 8,3-11 (Jesus und die Ehebrecherin) in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Wohl aber durfte und sollte sie von jetzt an – und das ist es, was ihr dort zugerufen wird – als eine durch des gnädigen Gottes Gericht aufgerichtete und ausgerichtete Übertreterin leben: im Stande der Übertretung schon unter dem mächtigen Anstoß ihrer in Jesus vollzogenen Versetzung in den Stand «ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit», in der irreparablen Unordnung ihres Lebens schon orientiert an der Ordnung seines Reiches.“
Auslegung zu Johannes 8,3-11 (Jesus und die Ehebrecherin) Von Karl Barth Die Frau, von der in dem Text Joh. 8, … Mehr
Hans Ferdinand Fuhs, Schuld und Gerechtigkeit. Auslegung zu Ezechiel 18,1-32 (NEB): „Ezechiel ist davon überzeugt, daß das Gericht, das auf Grund der Schuld und des inneren Zusammenhanges von Schuld und Strafe kommen muß, noch abwendbar ist. Gott ermöglicht es, weil er, der Herr allen Lebens (4), nicht Tod und Gericht will, sondern Heil und Leben für seine Geschöpfe (23.31). Einzige Bedingung für eine solche Wende zum Leben ist: Umkehr des Schuldigen.“
Schuld und Gerechtigkeit. Auslegung zu Ezechiel 18,1-32 Von Hans Ferdinand Fuhs In der Mitte seiner Gerichtsbotschaft steht eine erregte und … Mehr
Fridolin Stier wider die theologische Domestizierung der Bibel: „Die Bibel ist mehr: lebendige Stimme, Anrede, Aufruf des Menschen zur Umkehr, Umdenken fordernd und Aufbruch, Unruhe stiftend, drängend auf Wandlung. Das ‚Wort Gottes‘, das sie fortlautend bezeugt, bricht aufscheuchend in die Menschenwelt ein, wie der Wolf in die Herde der Lämmer.“
Sie halten der Bibel Schalldämpfer vor den Mund Von Fridolin Stier Was ist denn noch alles zu tun, um das … Mehr
Hermann Friedrich Kohlbrügge über den NAMEN (Fragen und Antworten zum dritten Gebot): „Seinen Namen hat Er auf uns gelegt, in Seinem Namen umgibt Er uns und sind wir umschlungen mit ewigem Heil, mit Vergebung der Sünden, mit Leben und Seligkeit. Auf diesem Namen stehen wir; in diesem Namen ist der Herr unser, und sind wir des Herrn geworden; er ist uns gleichsam ein Schloß und sichere Wehre, worin alle Tugenden und Vollkommenheiten Gottes, uns zum ewigen Heile, zur sicheren Durchhilfe, vorhanden sind.“
Es gab einen Prediger im 19. Jahrhundert, der eine besondere Sensibilität für den NAMEN zeigte, Hermann Friedrich Kohlbrügge (1803-1875). Dieser … Mehr