Erich Zenger, Der Psalter – Das Gebetbuch der Bibel: „Diese Dramaturgie bindet das spre­chende Ich oder Wir in jene fundamentale Wirklichkeit ein, die mit dem Tetragramm JHWH benannt wird, nämlich dass Gott da ist und da sein will – gerade, wenn er klagend und lobend, bittend und dankend herbeigerufen wird, wie dies in den Psalmen geschieht. Wer die biblischen Psalmen betet, betet mit jenen Worten, die Gott selbst uns gegeben hat, um unser Leben mit ihm zu leben.“

Der Psalter – Das Gebetbuch der Bibel Von Erich Zenger Dass es in der Bibel in Gestalt des Psalters ein … Mehr

Wilhelm Vischer, Du sollst dir kein Bildnis machen (1956): „Der Gott, der Israel verbietet, ihn in einem Bilde darzustellen, ist Derselbe, der den Himmel und die Erde geschaffen hat. Seine Schöpfung ist das vollkommene Kunstwerk der Architektur und Technik, der Formen und Farben, Harmonien und Melodien, Tänze, Dufts und Geschmacks. Wenn er an ihr arbeitet – und bis jetzt arbeitet er an ihr (Joh. 5, 17) –, dann ist der Genius der Kunst, «die Weisheit»“

Du sollst dir kein Bildnis machen Von Wilhelm Vischer «Moses, um des Volkes sich für die Zukunft zu versichern, stiftete … Mehr

Oscar Cullmann, Autobiographische Skizze (1960): „Zwei Basler Häuser sind es vor allem, die in der zweifachen Beziehung, der Konzentration und der ökumenischen Aufgeschlossenheit, das versinnbildlichen, was mein Lehrstuhl hier für mein Schaffen bedeutet: das Alumneum an der Hebelstrasse mit seiner von mir seit zwanzig Jahren betreuten und mir beson­ders lieb gewordenen ökumenischen Institution, und das theologische Seminar am Rheinsprung mit seinem offenen Blick auf den Länder und Menschen verbindenden Rhein.“

Autobiographische Skizze (1960) Von Oscar Cullmann Im Rahmen biographischer Daten versuche ich hier zu zeigen, was meine vor meiner Basler … Mehr

Kornelis Heiko Miskotte, Das Bild Gottes (Het beeld Gods, 1942): „Der Geist wird ausgegossen und segelt über die Welt, der Geist geht schöpferisch aus und weht über unsere christlichen, selbstsicheren Herzen, um die Fensterläden zu zerbrechen, damit wir offen sein können für den Zugriff der Strahlen, die anders sind als alle dämonische Strahlen auf der Welt. Das von diesen Strahlen erzeugte Bild ist eine Geschichte: Es ist die Geschichte Jesu, und sie ist es deine Lebensgeschichte.“

Das Bild Gottes (Het beeld Gods) Von Kornelis Heiko Miskotte „Und wir alle, indem wir die Herrlichkeit des Herrn mit … Mehr

Friedrich Dürrenmatt, Zu den Teppichen von Angers (1951): „Der fromme Glaube, der die Teppiche von Angers schuf, wissend um die Vergänglichkeit der Welt und dennoch ohne Verzweiflung, da es für ihn, noch wirklicher als der Tod, die Auferstehung gab und das selige Erwachen der Christen auf einer neuen Erde und in einem neuen Himmel nach den Schrecken der Apokalypse, hat einer Angst Platz gemacht, für die das Jüngste Gericht nur noch das Ende bedeutet, eine schauerliche Götterdämmerung der Zivilisation, der, dank der Atombombe, das Nichts folgen soll, das sinnlose Kreisen eines ausgebrannten Planeten um eine gleichgültig gewordene Sonne.“

Zu den Teppichen von Angers (1951) Von Friedrich Dürrenmatt Der fromme Glaube, der die Teppiche von Angers schuf, wissend um … Mehr

Rudolf Bohrens Predigt über Offenbarung 4-5 (nach dem Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima am 6. August 1945): „Dieser Christus, der geschlachtete und siegreiche, er allein kann das Buch mit den sieben Siegeln öffnen, das heisst: ER ist der Herr der Weltgeschichte. Darum können wir einen Tag nicht mehr rechnen ohne IHN. Darum sind unsere Jahreszahlen alle ausgerichtet auf das Jahr seiner Geburt. Er allein kennt und lenkt die verborgene Fäden der Weltgeschichte. Er weiss auch, welchen Platz die Atombombe einnimmt in seinen Plänen.“

Da war Rudolf Bohren als 25-Jähriger noch kein halbes Jahr in die Gemeinschaft reformierter Prediger als Verbi Divini Minister (VDM) … Mehr