„Kann etwa ein Mohr seine Haut wandeln“ – Warum die Luther-Bibel 2017 immer noch „Kuschi“ falsch übersetzt In der Zeitschrift … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
„Wir gehen nicht verloren“. Eine Betrachtung zum Aquarell „Heilige Märtyrer von Libyen“ (Nikola Sarić, 2015): „Was im Bild aufblicken lässt ist Christus von einer rötlich abgestuften Mandorla mit Kreuz im Hintergrund umgeben. Seine Hände ruhen auf den Schultern. Er lässt die Todgeweihten nicht los – gleichsam in einer Tischgemeinschaft mit ihnen verbunden. So schaut uns der eine, der 21. an: ‚Seht her, wir gehen nicht verloren. In den Armen des gekreuzigten und auferstandenen Christus sind wir mit unserem Leben erlöst.'“
„Wir gehen nicht verloren“. Eine Betrachtung zum Aquarell „Heilige Märtyrer von Libyen“ Was für ein Bild: Da werden 21 Männer … Mehr
Warum in der Luther-Bibel 2017 „’ădonāj JHWH“ falsch übersetzt ist und die Luther-Bibel 1545 es besser weiß: „Keine Lösung ist es, den Gottesbegriff an Stelle von JHWH oder ’ădonāj in die Übersetzung einzuführen. Wenn entgegen dem hebräischen Wortlaut von einem „Gott der Herr“ (in Anlehnung an Luthers missglückter Übersetzung von jhwh ’älohîm) die Rede ist, wird der NAME als Apposition sinnentleert. Dem biblischen Zeugnis zufolge geht der NAME einem anonymen ‚Gott-sein‘ bzw. dem Appellativum ‚Gott‘ voraus.“
Warum in der Luther-Bibel 2017 „’ădonāj JHWH“ falsch übersetzt ist und die Luther-Bibel 1545 es besser weiß Zurück zu Luther … Mehr
Hans Joachim Iwands Vortrag „Die Heilige Schrift als Zeugnis des lebendigen Gottes“: „Das Wort, das hier geschrieben steht, ist wahrhaftig das Wort, in dem Gott mit der Welt geredet, ja mehr, in dem er sich mit seinen Erwählten verbunden und verbündet hat.“
Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Heilige Schrift stellt Hans Joachim Iwands Vortrag „Die Heilige Schrift als Zeugnis des lebendigen Gottes“ … Mehr
Martin Luthers Auslegung zu Psalm 90: „Gegen den Tod zu Gott beten, das heißt schon auf das Leben hoffen. Dies aber ist unmöglich ohne Glauben und Hoffen. Denn wer am Leben verzweifelt, der betet nicht. Wo also von der Anwendung des ersten Gebots gehandelt wird, da ist Glaube und Hoffnung auf Auferstehung der Toten mit eingeschlossen.“
Der Psalm 90 stellt sich in besonderer Weise der Vergänglichkeit menschlichen Lebens. In seiner Auslegung findet Martin Luther starke Worte … Mehr
Online-Petition an den Rat der EKD – Luther-Bibel 2017: Zurück zur Jüngergewinnung in Jesu Missionsbefehl (Mt 28,19-20)
Es ist das besondere Verdienst von Traugott Farnbacher, auf die Entstellung des Missionsbefehls in der Luther-Bibel 2017 hingewiesen zu haben. … Mehr
Martin Eras in Karl Barths Bonner Hörsaal (1932-1934): „Rechte Prediger zu werden, dazu wollte er uns helfen. Dem soll nach Karl Barth auch die Dogmatik dienen. Sie ist nicht Selbstzweck. Unvergeßlich hat er uns das eingeprägt in den Predigtübungen, wo er uns eine Fülle einfacher, aber höchst hilfreicher Regeln mitgab, wie zum Beispiel: Den Text nicht meistern, sondern ihm dienen!“
Ein schönes Zeugnis über Karl Barths Lehrtätigkeit in Bonn findet sich in dessen Festschrift Antwort von 1956. Geschrieben hatte sie … Mehr
Kornelis Heiko Miskottes Predigt über das Gleichnis vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle (Matthäus 13,44-46): „Der Schatz des Evangeliums, des Himmelreichs liegt nicht in einem Goldgräberland, zu dem man mit Spaten und Hacke hinzieht, ungewiss, was man finden wird und ob man genug finden wird, um davon zu leben, wo man aber doch auf jeden Fall etwas finden wird. Nein, es ist ein Wunder. Gottes Königsmacht über die Welt kann nicht logisch oder religiös abgeleitet werden. Die Königsmacht, die Herrschaft der Himmel fällt uns zu, ihre Erkenntnis wird uns geschenkt.“
Da kann einer predigen, wohl eine Stunde lang. Kornelis Heiko Miskotte ist sich des Evangeliums gewiss und sucht in seiner … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über das verlorene Schaf und den guten Hirten (Lukas 15,1-7, 1939): „Freude im Himmel und Freude auf der Erde, es ist wie Weihnachten. Es ist, als ob da plötzlich ein Engelschor oben am Himmelszelt wäre, der da sänge: »Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!« Es ist, als ob es das Wunder aller Wunder wäre, dass eines Menschen Herz gewonnen wird durch den Gang des guten Hirten, durch die Stimme des guten Hirten. Es ist, als ob der Sinn aller Welt, der Sinn der Schöpfung, der Sinn des Himmels und der Erde in dem Einen beschlossen wäre, dass eines Menschen Herz sich bekehrt zu dem lebendigen Gott.“
Das ist wohl die eindrücklichste Predigt über Lukas 15,1-7, die Hans Joachim Iwand noch vor Beginn des Zweiten Weltkriegs gehalten … Mehr