Wer da allzu gerecht und allzu weise ist, der wird am Wegrand des Lebens stehen bleiben In der neuen Predigtordnung … Mehr
Kategorie: Predigten
Dietrich Bonhoeffer, Predigt über Matthäus 2,13-23 (1940): „Wir gehen in ein neues Jahr, viele menschliche Pläne und Fehler, viel Feindschaft und Not werden unseren Weg bestimmen. Solange wir aber bei Jesus bleiben und mit ihm gehen, dürfen wir gewiss sein, dass auch uns nichts widerfahren kann, als was Gott zuvor ersehen, gewollt und verheißen hat. Es ist der Trost eines Lebens, das mit Jesus gelebt wird, dass es auch über ihm heißen muß: Es wurde erfüllt, was der Herr gesagt hat.“
Auch in der neuen Perikopenordnung ist Matthäus 2,13-18(19-23), also Kindermord zu Bethlehem und Flucht nach Ägypten, als Predigttext vorgesehen, nunmehr … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Londoner Neujahrsandacht zu Lukas 9,57-62 von 1934: „‚Wer seine Hand an den Pflug legt …‘; nicht zurück, aber auch nicht in unübersehbare Fernen schaut der Mann, der den Pflug führt, sondern auf den nächsten Schritt, den er tun muss; Rückblicke sind keine christliche Sache. Lass dahinten Angst, Kummer, Schuld. Du aber sieh auf den, der dir einen neuen Anfang gegeben. Über ihm vergißt du alles. Das nächste Jahr wird kein Jahr ohne Angst, Schuld, Not sein. Aber – dass es in aller Schuld, Angst, Not ein Jahr mit Christus sei, dass unserm Anfang mit Christus eine Geschichte mit Christus folgte, die ja nichts ist als ein tägliches Anfangen mit ihm – darauf kommt es an.“
Drei Monate, nachdem Dietrich Bonhoeffer im Oktober 1933 die Auslandspfarrstelle in London angetreten hatte, schrieb er für den Gemeindeboten für … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Johannes 1,1-14 (1954): „Glaube hängt an seinem Namen. Darin, dass in keinem anderen Namen Heil ist, sind alle entthront aus dem Herzen der Gotteskinder, die sich als Herren der Welt aufspielen. Evangelium heißt: Frohe Botschaft, Gott ist König geworden in Jesus Christus.“
Zum Christfest bzw. dem 1. Weihnachtstag 1954 hatte Hans Joachim Iwand eine höchst anspruchsvolle Predigtmeditation über Johannes 1,1-14 verfasst: Predigtmeditation … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Entwurf einer Epiphanias-Predigt über Jesaja 60,1-6 (1936): „Freuen und wundern wird sich die Kirche Gottes, wenn zu ihrem Licht nun auch alle Heiden kommen werden. Es wird ein Kommen, Sich-drängen, ein Hin- und Hertragen sein zum Lichte Jesu Christi, zum Worte Gottes. — Was ist dies Gedränge zu Gottes Wort? Es sind die Heiden der Erde. ‚Hebe deine Augen auf und siehe.‘ Was — wen? Das Licht, Jesus Christus, in dem das alles wahr ist und seiner Erfüllung entgegengeht.“
Entwurf einer Epiphanias-Predigt über Jesaja 60,1-6 (Finkenwald 1936) Von Dietrich Bonhoeffer Jesaja 60,1-6: Mache dich auf, werde licht! denn dein … Mehr
Karl Barths Adventspredigt über Lukas 1,53 von 1962: „Er hat ihnen also nicht nur so ein «Trösterli» gegeben, nicht nur so ein «Mümpfeli», nicht nur so ein billiges oder auch teures Weihnachtsgeschenk, nicht nur so etwas wie die Brosamen, die von des Herrn Tische fielen.“
Adventspredigt über Lukas 1,53 „Hungrige hat er mit Gütern gefüllt und Reiche leer hinweggeschickt.“ (Lk 1,53) Meine lieben Brüder! Ich … Mehr
„Christus ist die Gnadensonne“ – Eine Licht-Besinnung zu Weihnachten: „Weihnachten setzt unser Leben in ein anderes Licht – nicht der Schein, der uns selbst glänzend steht, sondern das göttliche Licht, das unser Leben zu sich zieht. Lichtenergie der Ewigkeit, im Stall zu Bethlehem zur Welt gebracht, Gottessohn Mensch geworden, so lässt der Glaube an Jesus Christus uns selbst im göttlichen Licht wiederfinden.“
„Christus ist die Gnadensonne“ – Eine Licht-Besinnung zu Weihnachten „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt“ heißt es … Mehr
Karl Barth, Predigt über Johannes 16,33 an Heiligabend 1963 aus der Strafanstalt Basel: „Ich habe die Welt überwunden. Das ist die Weihnachtsbotschaft. Ich! Das Kind in der Krippe zu Bethlehem sagt uns das — in größter Demut, aber auch in größter Macht und Bestimmtheit. Ich, der Sohn Gottes, des allmächtigen Vaters, des Schöpfers des Himmels und der Erde! Ich, den er euch Menschen als Menschensohn wie ihr selbst gegeben hat, damit er euer Gott sei und ihr sein Volk seid — damit das Heil, der Friede, die Freude dieses Bundes über euch komme! Ich habe die Welt überwunden. Nicht ihr bösen und auch nicht ihr guten Menschen, ihr Dummen nicht und ihr Gescheiten auch nicht, ihr Gläubigen nicht und auch nicht ihr Ungläubigen! Kein Papst und kein Konzil, keine Regierung und keine Universität hat das getan, keine Wissenschaft und keine Technik — und wenn es euch gelänge, übermorgen auf der Milchstraße Schlitten zu fahren. Ich habe das getan.“
Die letzte Predigt Karl Barths zu Weihnachten (die im Rundfunk live übertragen wurde) hatte dieser über Johannes 16,33 an Heiligabend … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Uns ist ein Kind geboren. Predigtmeditation über Jesaja 9,5-6 (Weihnachten 1940): „Der heilige Eifer Gottes um seine Sache bürgt dafür, dass dieses Reich in Ewigkeit bleibt und zu seiner letzten Vollendung kommt, aller menschlichen Schuld, allem Widerstand zum Trotz. Ob wir dabei sind oder nicht, darauf wird es nicht ankommen. Gott selbst führt seinen Plan zum Ziel mit uns oder gegen uns. Aber er will, dass wir mit ihm seien. Nicht um seinetwillen, sondern um unsretwillen. Gott mit uns – Immanuel – Jesus – das ist das Geheimnis dieser Heiligen Nacht. Wir aber jubeln: »Uns ist ein Kind gegeben, ein Sohn ist uns geboren.«“
Eindrücklich ist Dietrich Bonhoeffers Predigtmeditation zu Jesaja 9,5-6, die er 1940 auf Weihnachten hin verfasst hat. Mitten in die Kriegssituation … Mehr