Lebensaussicht auf dem Gipfel Unser Leben kann nicht einfach immer weitergehen. Eigentlich wissen wir das. Und dennoch gehen wir tagtäglich … Mehr
Kategorie: Predigten
Martin Niemöller über die deutsche Schuld: „Du bist ein Bekenntnispfarrer gewesen und hast dir vielleicht sogar etwas darauf eingebildet. Hier schreit das Blut von 30 bis 40 Millionen Toten gen Himmel, weil Du mich 1933 verleugnet hast, statt mich zu bekennen“
Wie kaum ein anderer Theologe hat sich Martin Niemöller gleich nach dem 2. Weltkrieg sich der deutschen Schuldfrage gestellt und … Mehr
Helmut Gollwitzers Bußtagspredigt nach den Novemberpogromen 1938 über Lukas 3,3-14: „Wer soll denn heute noch Buße predigen? Ist uns nicht allen der Mund gestopft an diesem Tage?“
Nach den Novemberpogromen 1938 hatte Helmut Gollwitzer an Buß- und Bettag, 16. November in Berlin-Dahlem die Geschehnisse indirekt in seine … Mehr
Predigt zum Turmbau zu Babel (Genesis 11,1-9) an Pfingsten: „Was nun vom Himmel kommt, ist kein göttliches Donnerwetter, auch kein Weltgericht, nur ein kleiner Eingriff: Einem jedem wird die eigene Sprache verdreht, so dass keiner mehr den anderen versteht und damit auch nichts mehr zusammengeht. Was Menschen dem Diabolos, zu Deutsch dem Teufel als Durcheinanderwerfer zuschreiben, übernimmt der HERR Gott selbst: Er schafft Uneinigkeit unter den Menschen. Mangels Verständigung muss sich die Gemeinschaft auflösen. Die Hochkultur ist am Boden gescheitert. Wer in den Himmel hinauf will, wird auf der ganzen Erde wie Saatgut verstreut.“
Predigt zum Turmbau zu Babel (Genesis 11,1-9) an Pfingsten Was für ein Menschheitstraum: Alle sprechen eine Sprache, leben zusammen und … Mehr
Gerhard von Rad über den Turmbau zu Babel: „Die Vielheit der Völker zeigt nicht nur die Mannigfaltigkeit der Schöpferkraft Gottes, sondern auch ein Gericht“
Am Pfingstensonntag ist die alttestamentliche Lesung die Turmbauerzählung in 1. Mose 11,1-9. Was dazu hat Gerhard von Rad in seinem … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu Epheser 3,14-21 (1942): „Eins aber bleibt dabei ‚unfasslich‘, nämlich die Liebe Christi selbst. Sie muss die Erkenntnis überragend bleiben, wenn anders nicht die Gnosis, sondern eben der Glaube das Fundament des neuen Seins bleiben soll. So ist die ‚Fülle Gottes‘ das nie erreichbare, darum gerade aber uns immer tiefer, weiter, höher treibende Ziel der Vollkommenheit, das innere Gesetz des Wachstums, das den Bau bestimmt.“
Eine umfassende und tiefsinnige Predigtmeditation über Epheser 3,14-21 hatte Hans Joachim Iwand 1942 verfasst, damals noch für den 16. Sonntag … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Predigtmeditation über Johannes 14,23-31 zu Pfingsten 1940: „Der Heilige Geist ist nicht toter Buchstabe, sondern der lebendige Gott. So darf sich die Gemeinde in jeder Entscheidung dem Heiligen Geist anvertrauen und fest glauben, dass er gegenwärtig an ihr und in ihr wirkt und uns nicht im Dunkeln tappen lassen wird, wenn wir nur ernstlich seine Lehre hören wollen. Alle Lehre des Heiligen Geistes aber bleibt gebunden an das Wort Jesu. Das Neue steht fest auf dem Alten. So tritt zur Lehre das Erinnern. Wäre nur Erinnerung in der Kirche, so verfiele sie einer toten Vergangenheit, wäre nur Lehre da ohne Erinnerung, so wäre die Kirche der Schwärmerei ausgeliefert. So übt der Heilige Geist als der rechte Beistand der Gemeinde beides, er führt die Kirche vorwärts und er hält sie zugleich fest bei Jesus.“
Für den ersten Pfingsttag 1940 hatte Dietrich Bonhoeffer folgende Predigtmeditation über das Evangelium Johannes 14,23-31 verfasst: Predigtmeditation über Johannes 14,23-31 … Mehr
Vom Lebenslauf und Lebensziel. Aus einer Predigt zur Konfirmation: „Mein Leben ist mehr als ein befristetes Dasein, mehr als das, was sich zwischen Geburt und Tod ereignet; mein Leben hat sein Ziel beim dreieinigen Gott“
Vom Lebenslauf und Lebensziel Wie kaum ein anderer Sportler verkörpert ein Marathonläufer, was ein Lebenslauf zu bedeuten hat. Mit Entschlossenheit … Mehr
Julius von Jans Bußtagspredigt über Jeremia 22,29 vom 16. November 1938: „Wir haben die Quittung bekommen auf den großen Abfall von Gott und Christus, auf das organisierte Antichristentum. Die Leidenschaften sind entfesselt, die Gebote Gottes missachtet. Gotteshäuser, die anderen heilig waren, sind ungestraft niedergebrannt worden.“
Da war für den Buß- und Bettag am 16. November 1938 Jeremia 22,29: „O Land, Land, höre des Herrn Wort!“ … Mehr