Predigt über Titus 3,4-7 (gehalten am 25. Dezember 1950) Von Heinrich Vogel »Da aber«, – was geschah denn da? Offenbar … Mehr
Kategorie: Predigten
Helmut Gollwitzer, Friedenspredigt zu Weihnachten 1939 über Epheser 2,17-18: „Jesus ist die Verkündigung an uns, an dich und mich, Gott habe sich nicht abgefunden mit diesem Kriegszustand, er sei nicht Partei geblieben, die gegen uns geht, Gott habe sich aufgemacht und seine rechte Hand eingesetzt, die alles ändern kann. Der Frieden sei nicht an unserer Welt vorübergegangen und in Regionen geblieben, die näher sind am Leben Gottes und die nicht in einem Kriege mit ihm leben, er sei hereingekommen in unsere Welt. Wer von euch mit seinen neugekauften Geschenken vorübergeht, etwa am Alexanderplatz oder am Gefängnis in Moabit, der geht mit seiner ganzen Freude vorüber, aber er kann zu den Menschen, die da freudlos und wartend und unglücklich darin sitzen, nichts hineinbringen vom Frieden. Der Friede Gottes geht am Gefängnis dieser Welt nicht vorüber, er begibt sich hinein.“
Nachdem Martin Niemöller im Juli 1937 inhaftiert worden war, übernahm Helmut Gollwitzer Prediger- und Pfarrdienste in dessen Gemeinde in Berlin-Dahlem. … Mehr
Martin Niemöller, Weihnachtspredigt zu Lukas 2,10-12 im KZ Dachau 1944: „Wenn wir aber nun in die Tiefe schauen und fragen, was denn diese menschliche Hilflosigkeit und irdische Heimatlosigkeit des Jesuskindes uns zu sagen haben, dann fängt eben hier die wahrhaft frohe Botschaft an: Gott – der ewigreiche und allmächtige Gott – geht ein in die äußerste menschliche Armseligkeit, die man sich denken kann. Kein Mensch ist so schwach und hilflos, in Jesus Christus kommt Gott zu ihm her, mitten hinein in unsere Not; und kein Mensch ist so verlassen und heimatlos in dieser Welt, in Jesus Christus sucht Gott ihn auf, mitten in unserm Elend.“
An Heiligabend 1944 durfte Martin Niemöller im Zellenbau des Konzentrationslagers Dachau einen Gottesdienst halten, der ersten nach siebeneinhalb Jahren Gefangenschaft. … Mehr
Reinhold Schneider, Der Glaube des Petrus (Auslegung zu Matthäus 14,22-33 von 1941): „Petrus ist endlich vor dem Herrn, was er sein möchte: der unbedingt Glaubende und aus dem Glauben Handelnde, der sein Leben an seinen Glauben an sein Zeugnis setzt. Petrus wird getragen von der Kraft des Herrn, an den er glaubt; er geht im Lichte Christi.“
Der Glaube des Petrus (1941) Von Reinhold Schneider »Und Petrus stieg aus dem Schiffe«Mt. 14, 24-33; Mk. 6,47-51; Joh. 6,16-21. … Mehr
Martin Niemoeller’s Sermon on Christmas Eve 1944 Delivered in Dachau Concentration Camp: „No no man is so forsaken and homeless in this world that God does not seek him, in the midst of our human distress“
Sermon on Christmas Eve 1944 The following sermon was preached on December 24th, 1944 by Martin Niemöller while he was … Mehr
Predigt über Lukas 21,25-33: „Halte deinen Blick nicht in den Fluss der Zeit gesenkt. Dem Advent heißt es ins Auge zu sehen. Um eure Erlösung geht es – euer Heil hier und jetzt. Der Advent ist kein kosmischer Unglücksfall, auch kein technischer SuperGau, sondern Rettung: dramatisch, übermenschlich, katastrophal. Anders geht es am Ende der Zeiten, am Tag des Herrn, nicht zu.“
Predigt über Lukas 21,25-33 Da fällt der gesenkte Blick auf den Mühlbach hier in Vöhringen. Die eigene Seele lässt sich … Mehr
Johann Baptist Metz, Der Mensch in Gottes Advent (1956): „Nur im Feuer dieser Nähe Gottes selbst werden wir unser eigenes Wesen finden.“
Der Mensch in Gottes Advent Von Dr. Johannes B. Metz, Innsbruck Der Mensch ist jenes seltsame Wesen, das verwandelt werden … Mehr
Martin Niemöllers politische Weihnachtspredigt (Fernsehansprache) 1972: „Deus maximus in minimis! Gott ist am größten in den Kleinsten! Aber wir meinen immer noch, unser Heil müsste von Großen, Mächtigen, Reichen kommen, und wir Kleinen, Machtlosen, Armen könnten nur warten, bis es kommt. Nicht so, meine Freunde: Wer das Heil von den – oder einem – Großen, Mächtigen, Reichen erwartet, der wartet ganz gewiss umsonst! Die können wohl die ganze Welt – jedenfalls unsern Planeten und den Mond –, die können wohl die Naturschätze wie die Rohstoffe, die Produktionsmittel wie die Produktionsstätten in ihre Gewalt bringen und sich auch die dafür nötigen Menschen kaufen. Eins können sie nicht: Sie können nicht den »Frieden auf Erden« schaffen.“
Fernsehansprache zu Heilig Abend 1972 Von Martin Niemöller Dies Gloria in excelsis wird seit vielen hundert Jahren in fast jedem … Mehr
Wir sind doch keine Höhlenmenschen. Eine Weihnachtsbesinnung: „Digitale Bilderwelten sind trügerisch; sie enthüllen kein wahres Leben. Die bleibende Wahrheit unseres Lebens muss anders ans Licht kommen. Und dazu sind wir am Heiligen Abend in der Kirche am richtigen Ort. Hier gilt eine nackte Botschaft: Der Gottessohn ist in die Dunkelheit unseres menschlichen Lebens eingetreten, hat Fleisch und Blut angenommen, um unser irdisches Dasein ins wahre göttliche Licht zu bringen. Unser Leben ist bei Gott nicht zum ‚eingebildeten‘ Höhlendasein bestimmt. Als Gottes Geschöpfe, als seine Ebenbilder sind wir vielmehr von unserer Geburt her angelegt auf Begegnung und Berührung – Berührung, die in Liebe verbindet; die für uns verbindlich wird, die uns keine Wahl mehr lässt, die nicht einfach wie auf einem Smartphone fingerfertig weggewischt werden kann, damit ein neues, vermeintlich attraktiveres Bilderangebot sich vor uns auftut.“
Wir sind doch keine Höhlenmenschen. Eine Weihnachtsbesinnung Was wir uns selbst auf dem Smartphone alles vor Augen führen können ist … Mehr