Lebensaussicht auf dem Gipfel: „Was sind denn unsere Lebensaussichten, die sich nicht im Immer-weiter-Leben erschöpfen? Haben wir uns eigene Lebensziele gesetzt und diese gar erreicht, stellt sich die Frage neu: Und was kommt danach? Wo und wie soll es nun mit mir weitergehen? Wider die ausweglose Lebensmüdigkeit braucht es eine bleibende Aussicht, so wie sie im Alten Testament erzählt wird: Gott führt Mose auf den Gipfel des Berges Nebo. Wo es dort oben kein eigenes Weiterkommen mehr gibt, tut sich vor Moses Augen das ganze Land Kanaan auf. Göttliche Vorsehung findet neue Worte. Für dich ist dieses Land der Lebendigen vorgesehen, auch wenn du eigenen Fußes selbst nicht hineinkommen wirst.“

Lebensaussicht auf dem Gipfel Unser Leben kann nicht einfach immer weitergehen. Eigentlich wissen wir das. Und dennoch gehen wir tagtäglich … Mehr

Wie ein Taschenmesser uns den christlichen Glauben vorstellt (Besinnung zur Konfirmationspredigt): „Mit der Klinge lassen sich Materialen schneiden oder trennen. Mitunter heißt es messerscharf zu unterscheiden, was gut und was schlecht ist, was uns auf dem Lebensweg weiterbringt und was uns in eine Sackgasse führt. Dazu will der eigene Verstand immer wieder neu an Gottes Wort geschärft sein. Es ist keine tote Vorschrift, sondern Lebenswort, in das sich der dreieinige Gott mit dem Geheimnis des Sterbens und der Auferstehung seines Sohnes selbst hineingelegt hat: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ Schließlich findet sich auf dem Taschenmesser das Zeichen des Kreuzes in einem Schild gefasst.“

Wie ein Taschenmesser uns den christlichen Glauben vorstellt Wer unterwegs ist, kann nicht für alle Fälle alles Mögliche mitnehmen. Dazu … Mehr