Gerechtigkeit im Alten Testament Von Eckart Otto Gerechtigkeit (tsaedaeq / tsedâqâ) hat im Hebräischen des AT eine konnektive Grundbedeutung. Der … Mehr
Schlagwort: Tun-Ergehen-Zusammenhang
Adrian Schenker über das Sprichwort ‚Die Väter essen saure Trauben und den Söhnen werden die Zähne stumpf‘ in Ezechiel 18,2 (1981): „Wie Sprichwörter von Natur aus meistens keine kritische Funktion haben, sondern eher neutral und ohne Werturteil der Welt Lauf, wie er eben ist, in eine Sentenz einfangen, so auch hier in diesem Maschal: die Vergangenheit stutzt der Gegenwart die Flügel. Die Israeliten sind realistisch genug, dieses Gesetz anzuerkennen, weit entfernt sich dagegen prometheisch oder zynisch aufzulehnen. Für sie ist damit kein Theodizeeproblem verbunden; es sind nicht die Israeliten, die sich hier an einem Problem stoßen, es ist vielmehr JHWH, der diesem Gesetz widerspricht!“
Der Sinn des Sprichwortes „Die Väter essen saure Trauben und den Söhnen werden die Zähne stumpf“ in Ezechiel 18,2 Von … Mehr
Klaus Kochs Lexikonartikel über den Tun-Ergehen-Zusammenhang im Alten Testament: „Wenn Gott sich einzelnen Menschen oder Gruppen nähert, so setzt sich kraft göttlicher Heiligkeit die entsprechende Tathülle sofort in Ergehen um.“
Was Klaus Koch 1978 in Fortführung seines Aufsatzes „Gibt es ein Vergeltungsdogma im Alten Testament?“ (ZThK 52, 1955, 1-42) in … Mehr