„Christus und die Atheisten“ – Martin Niemöllers erster von drei evangelistischen Vortragsabenden 1965 in Bremerhaven: „Wir dürfen deshalb nicht dem Wahn verfallen, ein Atheist sei vom Heil der Erlösung weiter entfernt als jemand, der an die Existenz Gottes »glaubt«. Sol­cher »Glaube« hat mit Christus gar nichts zu tun; und es ist sinnlos, einen Athe­isten zur Anerkennung der Existenz Gottes zu bringen. Schon die Diskussion, ob es Gott gibt oder nicht gibt, ist sinnlos, weil der Sieg in einer solchen Aussprache dem zufällt, der ge­schickter ist, nicht aber dem, der Christus braucht, der der einzige Beweis für Gottes Exi­stenz werden kann, wo in der Begegnung und Konfrontation mit ihm das Wunder des Glau­bens geschieht.“

Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in Bremerhaven: Christus und die Atheisten, Christus und … Mehr

Dietrich Meyer über Nikolaus Ludwig von Zinzendorf: „Zinzendorf knüpft an Speners Gedanken der ‚ecclesiola in ecclesia‘ an. In diesem Sinne ist sein Drang zur Bildung von christlichen ‚Gesellschaften‘ oder ‚Sozietäten‘ zu verstehen. Das Ziel ist die ‚Erneuerung der Familie Jesu auf Erden‘. Im kleinen Kreis will er mit Christus in einer ‚personellen‘, lebendigen Verbindung und Konnexion leben. Um die Bewährung der Jüngerschaft Jesu, wie sie in der Schrift abgebildet wird ringt er sein Leben lang.“

Trotz einiger lehrmäßigen Wirrungen – nicht nur in der Sichtungszeit – weiß das Lebenswerk Nikolaus Ludwig von Zinzendorfs mit brüderlicher … Mehr

„Sie war die größte und tödlichste Rebellion des 19. Jahrhunderts“ – Der Sinologe Rudolf G. Wagner über die Taiping-Bewegung: „Die Taipings veröffentlichten neben dem kommentierten Alten und Neuen Testament ihr eigenes Testament mit dem Bericht über Hungs Vision, Protokolle späterer himmlischer Interventionen sowie eine Reihe von Büchern zur Moralerziehung und Staatslehre. Sie verbanden darin die Traktat­mis­sion der Erweckungsmissionare mit den Publikationsstrategien der populären chinesischen Sekten. Sie unterstellten sich nicht der theologischen Führung der Missionare.“

Der im September erschienene Roman „Der Gott der Barbaren“ von Stefan Thome hat sich der Taiping-Bewegung in China Mitte des … Mehr

Listen Once More to the Savior – Christian Tolerance of Others Is Cruciform, Shaped by the Cross: „Christianity in Europe is facing an existential problem. It is not the increasing secularization of society, nor its alleged Islamification. What threatens Christianity’s existence among us lies instead in the fact that people do not really believe in the One who gave Christianity its name, nor trust his message or his work. Unlike unbelieving Thomas, people are unwilling to put their finger to Jesus’ wounds and thereby come to trust the crucified and risen Christ.“

The Lutheran „Crossing Community“ published the translation of my article „Man höre doch mal dem Heiland zu“ (which originally appeared … Mehr

I Am a Missionary. Does Christian Mission Do More Harm than Good?: „Exactly opposite is Christian mission with its rejection of any form of racism, since all people are addressed–irrespective of race or gender–as having equal status, either as death-destined sinners who are NOT hopelessly lost, or as sisters and brothers in the Lord. Missionaries do not claim any superiority over others, but offer to others what they themselves have encountered as healing for their lives.“

The Lutheran „Crossing Community“ published the translation of my article „Ich bin Missionar. Richtet die Verbreitung der christlichen Botschaft Unheil … Mehr

„The unbounded love of God was manifested even in such inac­cessible regions“ – Der indische Arzt Majumder (1914) über die Ao Nagas in Nordostindien: „Als wir voranschritten, schlichen sich Trübsinn und Depression in mein Herz, und die Freude, die mir der Anblick der himmelhohen Hügel bereitet hatte, schwand allmählich. Zwischen den Hügeln und den riesigen Höhlen und Abgründen verlief die öffentliche Straße wie eine monströse Python. Bei dem Anblick der Fußspuren und Exkremente von Wildtieren, die hier und da zu sehen waren, standen mir die Haare zu Berge. Der Wald war an manchen Stellen so dicht, dass kein Licht durch die Bäume dringen konnte. Selbst in solchen unzugänglichen Regionen manifestierte sich die grenzenlose Liebe Gottes.“

Zurück aus Mokokchung habe ich mich noch einmal der Geschichte und Kultur  der Ao Naga, einem der Naga-Völker im nordostindischen … Mehr