Fridolin Stier über die Hoffnung: „Wer hofft, ist sich selbst immer um ein paar Schritte voraus. Hoffen heißt von einem geheimen Versprechen leben. Oder: Hoffen – im Unerfüllten von verheißener Fülle leben. »Ich bin im Kommen«, sagte die Hoffnung zur »Realität«, die sich über sie lustig gemacht hatte, »du bist im Gehen«.“

Über die Hoffnung Von Fridolin Stier »Gott schreibt gerade auch auf krummen Linien« – ist leider nur das Alphabet noch … Mehr

Albrecht Goes, Bündnis des Lebens: „Weihnachten ist für alle, alle da, aber wer persönlich sprechen will, kann nicht mit allen zugleich sprechen, und persönlich sprechen will ich. So wende ich mich in dieser Stunde an die, die seit dem letzten Weihnachtsfest einen besonders nahe­stehenden Menschen verloren haben und denen nun in diesen Tagen der Verlust wieder ganz neu zum Bewußtsein kommt. Ich wünschte, ich könnte diese Leidtragenden mit diesem Wort erreichen, ich wollte, ich wüßte sie anzureden, ganz unmittel­bar.“

Bündnis des Lebens Von Albrecht Goes Weihnachten ist für alle, alle da, aber wer persönlich sprechen will, kann nicht mit … Mehr

Helmut Gollwitzer über Weihnachten 1945-1948 in russischer Kriegsgefangenschaft: „Was aber ist ein Weihnachtsgeschenk? Doch ein Erinnerungs­zeichen an den schenkenden, lebendigen Gott, der uns aus dem Kerker des Todes errettet. Als wir in der Nacht ganz überraschend und ohne weitere Erklärung aus unserem Keller heraufgeholt wurden, waren wir uns selbst zum Gleichnis der Weihnacht geworden: »Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los.«“

Weihnachten 1945-1948 in russischer Kriegsgefangenschaft Von Helmut Gollwitzer 24.12.1945 Wenn die dünne Abendsuppe ausgelöffelt war, saßen sie noch eine Zeitlang … Mehr

Reinhold Schneider, Tröstliche Kindheit (1946): „Daß uns einmal ein ganz reines Bild des Göttlichen im Menschen geschenkt werde, ist alles: es geschieht so oft unter Um­ständen, die wie Träume sind. Ward es uns aber geschenkt, so müs­sen wir es festhalten; wir sind ihm verpflichtet und haben kein Recht mehr, zu glauben, daß der Mensch verloren sei – selbst wenn das Weihnachtszimmer der Kindheit uns so weit entrückt wäre vom Grauen der Erde, daß es mit dem Einladenden uns heute erschiene wie die Schwelle des ewigen Lebens.“

Tröstliche Kindheit Von Reinhold Schneider Wunderbares Dunkel dieser Tage! Wenn der Nebel die Fenster umdüstert, die Bäume wie Schatten in … Mehr