Max Josef Metzgers Briefe aus der Gefangenschaft 1943: „Zum Tode verurteilt! Nun ist es also geschehen. Ich bin ruhig. Ich habe mein Leben Gott angeboten für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche. Wenn Gott es annimmt, freue ich mich; wenn Er mir noch weiter das Leben schenkt, bin ich auch dankbar.“

Nach seiner Festnahme am 29. Juni 1943 war Max Josef Metzger zunächst im Gestapo-Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße 8 in Berlin … Mehr

Erik Peterson, Zeuge der Wahrheit: „Indem aber der Märtyrer vor Gericht, im Bereiche der staatlichen Öffentlichkeit sich zu dem bekennt, der in der Glorie des Vaters öffentlich wiederkommen wird, um diese Welt, Juden und Heiden zu richten, sprengt er in seinem Bekenntnis den Öffentlichkeitsbegriff dieser Welt und macht in seinen Worten den Öffentlichkeitsanspruch einer anderen, einer kommenden, einer neuen Welt kund.“

In Sachen Martyrium als öffentliche Theologie ist Erik Petersons Aufsatz von 1937 immer noch lesenswert: Zeuge der Wahrheit Von Erik … Mehr

Max Josef Metzgers Adventsbrief ‚Licht leuchtet ins Dunkel‘ 1939 aus dem Augsburger Gestapogefängnis: „Es ist ernste Stunde! Wir wis­sen nicht, wann der Herr die Nationen vor den Stuhl Seiner Maje­stät lädt, wenn Er Sein Reich sichtbar machen wird in der Fülle der Endzeit, im neuen Himmel und der neuen Erde. Irgendwie ist immer solche Ge­richtszeit. Und wir fühlen gerade heute, wie eine große Stunde für die Menschheit schlägt. Vielleicht ist es der letzte Aufruf des Herrn zur Metanoia, zur Umkehr von den We­gen der Gottvergessenheit und des Götzendienstes. Lasst uns je­denfalls bereit sein, wenn der Herr an das Tor klopft, um Einlaß zu begehren, lasst uns das Öl nicht vergessen für unsere Lampen! Die Bereitschaft der Liebe ist das große Gebot der Stunde!“

Da saß Max Josef Metzger nach Georg Elsers Bürgerbräukeller-Attentat auf Adolf Hitler vom 9. November bis 4. Dezember 1939 im … Mehr

Karl Steinbauer, Predigt über 1. Korinther 2,2 zur Einweihung der evangelischen Kirche in Seeshaupt 1935: „Nur eine solche machtlose Kirche ist die Kirche der Vollmacht, nur eine solche wehrlose Kirche ist die Kirche mit guter Wehr und Waffen. Wer aber nicht den Glaubensgehorsam aufbringen will dazu, der darf sich nicht wundern, wenn die Vollmacht der Sendung und Verkündigung verloren geht. Den Gekreuzigten der Welt predigen kann nur, wer weiß, dass er damit selber das Kreuz auf sich nimmt und dazu willig und bereit ist. Er, der seine Gemeinde und Kirche unter das Kreuz stellt und zum Gehorsam zum Kreuz ruft, der hat uns ja den Gewinn des Kreuzes selber er­worben durch seinen eigenen Gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“

Predigt über 1. Korinther 2,2 zur Einweihung der evangelischen Kirche in Seeshaupt (1935) Von Karl Steinbauer, exponierter Vikar, Penzberg (Obb.). … Mehr

Paul Schempps Predigt über Jeremia 15,19-21 im Gedächtnis an Paul Schneider von 1949: „Das kann uns ans Herz greifen und erschüttern, kann uns helfen, etwas mutiger und etwas weniger wehleidig in unse­rem Leben zu sein und kann uns auch ein wenig Hochach­tung vor der Kirche eintragen, die heute noch solche Glau­benszeugen hat.“

Zehn Jahre nach dem Tod von Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald wurde am 17. Juli 1949 in Wankheim bei Tübingen … Mehr