Nach seiner Festnahme am 29. Juni 1943 war Max Josef Metzger zunächst im Gestapo-Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße 8 in Berlin … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Max Josef Metzger 1934 aus dem Gefängnis: „Ach nein, mein Herr! Dein Antlitz leuchtet / Umsonst mir nicht in bangedüst’rer Nacht! / Ich geh’ den Weg mit Dir! Mit Dir am Kreuze. / Dein Jünger hält in Liebestreue Wacht.“
Bei seiner ersten Verhaftung durch das NS-Regime im Januar 1934 verfasste Max Josef Metzger folgendes Gedicht, das seine eigene Kreuzesnachfolge … Mehr
Max Josef Metzgers Memorandum von 1943: „Die Politik Deutschlands ist nach innen und außen verfassungsmäßig festgelegt als eine redliche Friedenspolitik auf der Grundlage sittlicher Wahrheit und Treue sowie sozialer Gerechtigkeit.“
Im Evangelischen Namenskalender ist am 17. April der Name des katholischen Priesters Max Josef Metzger aufgeführt. Es ist der Tag … Mehr
Erik Peterson, Zeuge der Wahrheit: „Indem aber der Märtyrer vor Gericht, im Bereiche der staatlichen Öffentlichkeit sich zu dem bekennt, der in der Glorie des Vaters öffentlich wiederkommen wird, um diese Welt, Juden und Heiden zu richten, sprengt er in seinem Bekenntnis den Öffentlichkeitsbegriff dieser Welt und macht in seinen Worten den Öffentlichkeitsanspruch einer anderen, einer kommenden, einer neuen Welt kund.“
In Sachen Martyrium als öffentliche Theologie ist Erik Petersons Aufsatz von 1937 immer noch lesenswert: Zeuge der Wahrheit Von Erik … Mehr
Max Josef Metzgers Adventslied aus dem Gefängnis 1939: „So komm mit Deiner Königsmacht. / Vertreib das Dunkel in der Nacht! / Komm, Herr Jesu! / Entzünd‘ uns einen neuen Tag, / Der nimmer von uns weichen mag.“
Als Max Josef Metzger von November bis Anfang Dezember 1939 im Augsburger Gefängnis inhaftiert war, schrieb er folgendes Adventslied: Adventlied … Mehr
Max Josef Metzgers Adventsgedicht aus dem Gefängnis 1939: „Der weiß nicht vom Advent, / Der nie in düstrer Zelle saß im Abenddämmer. / Karg ist das Fenster. Schon am Tag / Strömt Licht nur wenig in den engen Raum.“
Da saß Max Josef Metzger nach Georg Elsers Bürgerbräukeller-Attentat auf Adolf Hitler vom 9. November bis 4. Dezember 1939 im … Mehr
Max Josef Metzgers Adventsbrief ‚Licht leuchtet ins Dunkel‘ 1939 aus dem Augsburger Gestapogefängnis: „Es ist ernste Stunde! Wir wissen nicht, wann der Herr die Nationen vor den Stuhl Seiner Majestät lädt, wenn Er Sein Reich sichtbar machen wird in der Fülle der Endzeit, im neuen Himmel und der neuen Erde. Irgendwie ist immer solche Gerichtszeit. Und wir fühlen gerade heute, wie eine große Stunde für die Menschheit schlägt. Vielleicht ist es der letzte Aufruf des Herrn zur Metanoia, zur Umkehr von den Wegen der Gottvergessenheit und des Götzendienstes. Lasst uns jedenfalls bereit sein, wenn der Herr an das Tor klopft, um Einlaß zu begehren, lasst uns das Öl nicht vergessen für unsere Lampen! Die Bereitschaft der Liebe ist das große Gebot der Stunde!“
Da saß Max Josef Metzger nach Georg Elsers Bürgerbräukeller-Attentat auf Adolf Hitler vom 9. November bis 4. Dezember 1939 im … Mehr
Karl Steinbauer, Predigt über 1. Korinther 2,2 zur Einweihung der evangelischen Kirche in Seeshaupt 1935: „Nur eine solche machtlose Kirche ist die Kirche der Vollmacht, nur eine solche wehrlose Kirche ist die Kirche mit guter Wehr und Waffen. Wer aber nicht den Glaubensgehorsam aufbringen will dazu, der darf sich nicht wundern, wenn die Vollmacht der Sendung und Verkündigung verloren geht. Den Gekreuzigten der Welt predigen kann nur, wer weiß, dass er damit selber das Kreuz auf sich nimmt und dazu willig und bereit ist. Er, der seine Gemeinde und Kirche unter das Kreuz stellt und zum Gehorsam zum Kreuz ruft, der hat uns ja den Gewinn des Kreuzes selber erworben durch seinen eigenen Gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“
Predigt über 1. Korinther 2,2 zur Einweihung der evangelischen Kirche in Seeshaupt (1935) Von Karl Steinbauer, exponierter Vikar, Penzberg (Obb.). … Mehr
Paul Schempps Predigt über Jeremia 15,19-21 im Gedächtnis an Paul Schneider von 1949: „Das kann uns ans Herz greifen und erschüttern, kann uns helfen, etwas mutiger und etwas weniger wehleidig in unserem Leben zu sein und kann uns auch ein wenig Hochachtung vor der Kirche eintragen, die heute noch solche Glaubenszeugen hat.“
Zehn Jahre nach dem Tod von Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald wurde am 17. Juli 1949 in Wankheim bei Tübingen … Mehr