Als Max Josef Metzger von November bis Anfang Dezember 1939 im Augsburger Gefängnis inhaftiert war, schrieb er folgendes Adventslied: Adventlied … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Max Josef Metzgers Adventsgedicht aus dem Gefängnis 1939: „Der weiß nicht vom Advent, / Der nie in düstrer Zelle saß im Abenddämmer. / Karg ist das Fenster. Schon am Tag / Strömt Licht nur wenig in den engen Raum.“
Da saß Max Josef Metzger nach Georg Elsers Bürgerbräukeller-Attentat auf Adolf Hitler vom 9. November bis 4. Dezember 1939 im … Mehr
Max Josef Metzgers Adventsbrief ‚Licht leuchtet ins Dunkel‘ 1939 aus dem Augsburger Gestapogefängnis: „Es ist ernste Stunde! Wir wissen nicht, wann der Herr die Nationen vor den Stuhl Seiner Majestät lädt, wenn Er Sein Reich sichtbar machen wird in der Fülle der Endzeit, im neuen Himmel und der neuen Erde. Irgendwie ist immer solche Gerichtszeit. Und wir fühlen gerade heute, wie eine große Stunde für die Menschheit schlägt. Vielleicht ist es der letzte Aufruf des Herrn zur Metanoia, zur Umkehr von den Wegen der Gottvergessenheit und des Götzendienstes. Lasst uns jedenfalls bereit sein, wenn der Herr an das Tor klopft, um Einlaß zu begehren, lasst uns das Öl nicht vergessen für unsere Lampen! Die Bereitschaft der Liebe ist das große Gebot der Stunde!“
Da saß Max Josef Metzger nach Georg Elsers Bürgerbräukeller-Attentat auf Adolf Hitler vom 9. November bis 4. Dezember 1939 im … Mehr
Karl Steinbauer, Predigt über 1. Korinther 2,2 zur Einweihung der evangelischen Kirche in Seeshaupt 1935: „Nur eine solche machtlose Kirche ist die Kirche der Vollmacht, nur eine solche wehrlose Kirche ist die Kirche mit guter Wehr und Waffen. Wer aber nicht den Glaubensgehorsam aufbringen will dazu, der darf sich nicht wundern, wenn die Vollmacht der Sendung und Verkündigung verloren geht. Den Gekreuzigten der Welt predigen kann nur, wer weiß, dass er damit selber das Kreuz auf sich nimmt und dazu willig und bereit ist. Er, der seine Gemeinde und Kirche unter das Kreuz stellt und zum Gehorsam zum Kreuz ruft, der hat uns ja den Gewinn des Kreuzes selber erworben durch seinen eigenen Gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“
Predigt über 1. Korinther 2,2 zur Einweihung der evangelischen Kirche in Seeshaupt (1935) Von Karl Steinbauer, exponierter Vikar, Penzberg (Obb.). … Mehr
Paul Schempps Predigt über Jeremia 15,19-21 im Gedächtnis an Paul Schneider von 1949: „Das kann uns ans Herz greifen und erschüttern, kann uns helfen, etwas mutiger und etwas weniger wehleidig in unserem Leben zu sein und kann uns auch ein wenig Hochachtung vor der Kirche eintragen, die heute noch solche Glaubenszeugen hat.“
Zehn Jahre nach dem Tod von Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald wurde am 17. Juli 1949 in Wankheim bei Tübingen … Mehr
Paul Schempps Grabrede vom Juni 1939 anlässlich der Beisetzung dreier bei Gleisarbeiten verunglückter Gemeindeglieder: „Was könnten wir mehr tun an solch einem Grabe, als die Leidtragenden und uns zu diesem Trost ermutigen: ‚Hofft auf den Herrn!‘ Wie könnten wir uns besser fassen und beruhigen an solch einem Grabe, als indem wir alle in der Tiefe der Seele diesen Anker auswerfen: ‚Ich hoffe auf dich!’“
Grabrede zu Psalm 39,8 Von Paul Schempp Da hat Paul Schempp der Kirchengemeinde Iptingen im Gemeindeblatt vom Juni/Juli 1939 über … Mehr
Paul Schempps Begründung seiners Verweigerung des kirchlichen Treueeids auf Adolf Hitler vom Mai 1938: „Was für eine Lakaienkirche, die von Freiheit redet, was für eine Hurenkirche, die von Hingabe an Christus predigt, was für eine Diplomatenkirche, die von Einfalt predigt, was für eine Pantheonskirche, die vom Bekenntnis predigt!“
Nachdem der württembergische Landesbischof Wurm im Mai 1938 per Gesetz den Pfarrern seiner Landeskirche die Leistung eines Treueeids auf Adolf … Mehr
Gutachten der Kirchlich-Theologischen Sozietät wider die Ablegung eines kirchlichen Treueeids auf Adolf Hitler vom 2. Mai 1938: „Hier gibt es wirklich nur ein Entweder-Oder, da es in der Kirche neben der potestas Jesu Christi die er durch sein Evangelium ausübt, keine andere potestas geben kann, die dann immer sofort von selbst zu einer potestas über derjenigen Christi werden muss, da die geistliche Gewalt gegen die rechtliche Gewalt ohnmächtig ist.“
Es war die Kirchlich-theologische Sozietät in Württemberg, die bereits am 2. Mai 1938 ein theologisches Gutachten wider die Ablegung eines … Mehr
Martin Widmann über die Kirchlich-theologische Sozietät in Württemberg: „Die Sozietät lebte, lernte und lehrte je und je in den Grundentscheidungen von Barmen und Dahlem. Sie hielt treu zu den von der Bekenntnissynode in Bad Oeynhausen 1936 eingesetzten kirchenleitenden Organen, der 2. Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche, sie hielt zur (staatsrechtlich) illegalen Bekennenden Kirche.“
Die Kirchlich-theologische Sozietät in Württemberg war ein theologischer Arbeitskreis, der 1930 aus dem Freundeskreis um die Pfarrer Hermann Diem, Heinrich … Mehr