Max Josef Metzgers adventliches Weihnachtslied aus der Todeszelle Brandenburg-Görden 1943: „Wann ist’s, daß die Himmel tauen, / daß den Wolken warmer Regen, / der Erlöser selbst entquillt? / Wann ist’s, daß wir dürfen schauen / Ihn, der, Heiland allerwegen, / uns in Seine Gnade hüllt?“

Wann ist’s, daß die Himmel tauen,daß den Wolken warmer Regen,der Erlöser selbst entquillt?Wann ist’s, daß wir dürfen schauenIhn, der, Heiland … Mehr

Paul Schempps Weihnachtspredigt über Matthäus 1,18-25 von 1940: „Geh nur weiter in deine Tage und Nächte hinein, vielleicht verschmachten dir Leib und Seele, vielleicht darfst du noch Großes leisten und erleben, geh nur mit Gott, denn er ist bei uns alle Tage bis an der Welt Ende, er allein, herrlich, frei, gnädig und wahr zu unser aller Heil!“

Weihnachtspredigt über Matthäus 1,18-25 (1940) Von Paul Schempp Die Geburt Jesu Christi geschah aber also. Als Maria, seine Mutter, dem … Mehr

Wilhelm Vischers Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz von 1942: „Wir denken mit Schamröte daran, was seit je in «christlichen» Völkern an Israel verbrochen wurde. Seien Sie versichert, liebe jüdische Brüder und Schwe­stern, wir beten für Sie, daß der treue Gott Sie heute durch alle Ihre Drangsal hindurchtrage und seine herrlichen Verheißungen an Ihnen wahr mache.“

Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Judenvernichtung entwarf Wilhelm Vischer 1942 einen Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz, der christliche … Mehr

Max Josef Metzgers Briefe aus der Gefangenschaft 1943: „Zum Tode verurteilt! Nun ist es also geschehen. Ich bin ruhig. Ich habe mein Leben Gott angeboten für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche. Wenn Gott es annimmt, freue ich mich; wenn Er mir noch weiter das Leben schenkt, bin ich auch dankbar.“

Nach seiner Festnahme am 29. Juni 1943 war Max Josef Metzger zunächst im Gestapo-Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße 8 in Berlin … Mehr

Erik Peterson, Zeuge der Wahrheit: „Indem aber der Märtyrer vor Gericht, im Bereiche der staatlichen Öffentlichkeit sich zu dem bekennt, der in der Glorie des Vaters öffentlich wiederkommen wird, um diese Welt, Juden und Heiden zu richten, sprengt er in seinem Bekenntnis den Öffentlichkeitsbegriff dieser Welt und macht in seinen Worten den Öffentlichkeitsanspruch einer anderen, einer kommenden, einer neuen Welt kund.“

In Sachen Martyrium als öffentliche Theologie ist Erik Petersons Aufsatz von 1937 immer noch lesenswert: Zeuge der Wahrheit Von Erik … Mehr