Das sind die Gegensätze. Am „Tag von Potsdam“, den 21. März 1933 hatte Otto Dibelius als Generalsuperintendent in der dortigen … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Online-Petition an den Rat der EKD – Luther-Bibel 2017: Zurück zur Jüngergewinnung in Jesu Missionsbefehl (Mt 28,19-20)
Es ist das besondere Verdienst von Traugott Farnbacher, auf die Entstellung des Missionsbefehls in der Luther-Bibel 2017 hingewiesen zu haben. … Mehr
Einführung in das Apostolische Glaubensbekenntnis – Teil 1: „Ich glaube an Gott, den Vater“
Der Konfitag mit dem Thema „Einführung in das Glaubensbekenntnis“ ist wohl der anspruchsvollste. Wenn da die Konfirmanden mit ihren Fragen … Mehr
Martin Eras in Karl Barths Bonner Hörsaal (1932-1934): „Rechte Prediger zu werden, dazu wollte er uns helfen. Dem soll nach Karl Barth auch die Dogmatik dienen. Sie ist nicht Selbstzweck. Unvergeßlich hat er uns das eingeprägt in den Predigtübungen, wo er uns eine Fülle einfacher, aber höchst hilfreicher Regeln mitgab, wie zum Beispiel: Den Text nicht meistern, sondern ihm dienen!“
Ein schönes Zeugnis über Karl Barths Lehrtätigkeit in Bonn findet sich in dessen Festschrift Antwort von 1956. Geschrieben hatte sie … Mehr
Kornelis Heiko Miskottes Predigt über das Gleichnis vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle (Matthäus 13,44-46): „Der Schatz des Evangeliums, des Himmelreichs liegt nicht in einem Goldgräberland, zu dem man mit Spaten und Hacke hinzieht, ungewiss, was man finden wird und ob man genug finden wird, um davon zu leben, wo man aber doch auf jeden Fall etwas finden wird. Nein, es ist ein Wunder. Gottes Königsmacht über die Welt kann nicht logisch oder religiös abgeleitet werden. Die Königsmacht, die Herrschaft der Himmel fällt uns zu, ihre Erkenntnis wird uns geschenkt.“
Da kann einer predigen, wohl eine Stunde lang. Kornelis Heiko Miskotte ist sich des Evangeliums gewiss und sucht in seiner … Mehr
„Ihr gehört Euch nicht selbst, weil Ihr auch als Eheleute Christus gehört“ – Ernst Wolfs Trauansprache über Römer 14,7-9
Das ist sicherlich nicht die beredteste Traupredigt, die Ernst Wolf am 14. August 1971 – vier Wochen vor seinem Tode … Mehr
Richard Schaeffler über Erinnerung und Anamnese: „Die Erinnerung an Jesu Tod und Auferstehung befähigt die Christen, Leid und Tod als ‚Gestaltgemeinschaft mit Christus‘ zu begreifen und daraus die Hoffnung auf eine ‚Gleichgestaltung mit seiner Herrlichkeit‘ zu gewinnen.“
Richard Schaeffler wusste wie kaum ein anderer Religionsphilosoph die Liturgie in seinen Gedankengängen zu berücksichtigen, so in seinem Artikel „Erinnerung/Anamnese“ … Mehr
NAMENSgedächtnis statt Gottdenken. Warum Christen nicht an „Gott“ glauben: „Was Menschen Zukunft verheißt, sind weder allgemein Gedachtes noch die Natur, sondern Namen, die glaubwürdige Geschichten tragen. So wird JHWH im Psalmgebet vertrauensvoll angegangen: ‚Du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.‘ (Ps 31,4) Dem biblischen Zeugnis zufolge umfasst der Name all das, was JHWH an seinem Volk Israel und durch seinen Sohn Jesus Christus zum Heil der Völker getan hat. Wer das unaussprechliche Tetragramm überliest, erweist sich als Analphabet des eigenen Lebens.“
Seit meiner Lehrtätigkeit in Hongkong 2002-2008 bearbeite ich einen eigenen Text „NAMENSgedächtnis statt Gottdenken“. Diesen halte ich selbst für die … Mehr
Hans Joachim Iwand, Den Cäsaren keinen Weihrauch opfern (DIE ZEIT, 1959): „Da ich an das Absterben des Staates nicht glaube, diese These auch – das bedeutet Römer 13 – für nicht biblisch halte, muss ich noch etwas sagen: Niemand hat ein Recht, Bischof Dibelius in seiner Stellungnahme zu tadeln, der die Nichtanerkennung des ostdeutschen Staatswesens gerechtfertigt findet. Diese Schrift ist nur der Ausdruck der Verzweiflung über den anarchischen Zustand in den das deutsche Volk politisch geraten ist und der notwendigerweise zu einem gefährlichen ethischen Dilemma führt, das Dibelius offen beim Namen genannt hat, allerdings mit falschen Konsequenzen.“
Da gab es innerhalb der EKD 1959/60 einen „Obrigkeitsstreit“, der vom damaligen Ratsvorsitzenden der EKD und (Gesamt-)Berliner Bischof Otto Dibelius … Mehr