Über den Aaronitischen Segen Von Christoph Blumhardt Der Herr segne dich, und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht leuchten … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Eberhard Jüngel, Die wunderbaren Kraftakte des Jesus von Nazareth: „Ein letzter Hinweis soll der Vorbehaltlosigkeit und Bedingungslosigkeit der wunderbaren Machttaten Jesu gelten. Seine Wunderhandlungen stehen weder unter weltlichen noch – und das ist besonders bemerkenswert – unter religiösen Bedingungen. Für die religiöse Umwelt Jesu haben Kranke und Besessene sich ihr Elend selber zugezogen. Ihr erbärmlicher Zustand galt als Strafe für irgendwelche von ihnen begangenen Sünden. Von ihnen wäre also, wenn ihnen überhaupt zu helfen war, ein gehöriges Sündenbekenntnis als Voraussetzung ihrer Haltung gefordert. Nichts dergleichen kennzeichnet die Wunder Jesu. Ihn jammerten die in ihrer Kreatürlichkeit entstellten Menschen. Er ist nicht mit möglichen Ursachen ihres Elends beschäftigt, sondern mit diesem Elend selbst. Er fragt nicht, woher und warum. Er reagiert unmittelbar und vorbehaltlos. Und darin ist er ein Gegenstück zu allem religiösen Muff, der allemal darauf hinausläuft, den Menschen auf seine Sünden oder auf sein moralischen Versagen zu fixieren. Jesu Wunder kümmern sich nicht um die moralische Würdigkeit derer, denen sie zugute kommen. Mehr noch als in seinen Reden zeigt sich in seinen wunderbaren Taten, dass Jesus alles andere als ein Moralist war.“
Weil es ihn jammerte. Die wunderbaren Kraftakte des Jesus von Nazareth Von Eberhard Jüngel Wunder gehören dazu – jedenfalls dann, … Mehr
John Meyendorff über orthodoxe Theologie: „Die Orthodoxe Kirche sieht sich selbst als Bewahrerin einer Erlösungsvision, die im wesentlichen mit der ursprünglichen christlichen Offenbarung übereinstimmt“
John Meyendorffs Artikel „Östliche Orthodoxie“ aus der dritten Auflage des Evangelischen Kirchenlexikons ist noch immer eine konzise bzw. sympathische Darstellung … Mehr
Pfingstgedanken von Rolf Wischnath: zweifeln und zagen, beharren und bleiben
zweifeln und zagen, beharren und bleiben Von Rolf Wischnath Ich zage und zweifele. Zum Beispiel zage ich beim Versuch, meinen … Mehr
Christian Gremmels über Christoph Blumhardt: „Wie Vater Blumhardt, so hatte auch der Sohn gewartet und gehofft: Auf eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes, auf einen erneuernden Beweis des Geistes und der Kraft.“
Christoph Blumhardt d. J. Von Christian Gremmels »O liebe Freunde, … wieviel könnte ich euch erzählen von meinen Bemühungen, wenn … Mehr
Wenn die Corona-Pandemie keine göttliche Strafe sein kann, wie ist dann Gott im Unheil zugegen?: „Sucht man Gott aus dem Unheilsgeschehen wegzurationalisieren, so dass ihm auch kein Vorwurf mehr zu machen ist, müssen Menschen mit dem Unheil selbst zurechtkommen. Sie können dann allein darauf vertrauen, was menschliches Können noch zum Guten zu wenden vermag. Derartige Lebensaussichten bleiben natürlicherweise dürftig.“
Wenn die Corona-Pandemie keine göttliche Strafe sein kann, wie ist dann Gott im Unheil zugegen? Wie kommen manche Christinnen und … Mehr
Edmund Schlinks Theologie des Gottesdienst von 1960: „Inmitten der Welt ist die Kirche die Gemeinschaft derer, die sich diesem Herrn im Glauben unterworfen haben, die ihn als Herrn preisen und ihn der Welt als das alleinige Heil verkündigen“
Der Titel, dem Schlink katholischerseits für seinen Vortrag 1960 vorgegeben war, lautete Der Kult in der Sicht evangelischer Theologie[1] Von … Mehr
Christoph Blumhardt in seiner Predigt an Heiligabend 1886: „Ich sage es kühn vor aller Welt, vor den Himmeln und vor der Unterwelt: Es ist alles geliebt, weil Jesus geboren ist; alle miteinander sollen sich geliebt fühlen“
Nachdem Christoph Blumhardt im Oktober 1886 für sich zu der Erkenntnis vordrang »Die Liebe Gottes ist der Schlüssel in die … Mehr
Dietrich Bonhoeffer: „Das Freisein von etwas erfährt seine Erfüllung erst in dem Freisein für etwas. Freisein allein um des Freiseins willen aber führt zur Anarchie.“ (Gedanken zu William Patons Schrift “The Church and the New Order in Europe”)
Aufschlussreich sind Dietrich Bonhoeffers Gedanken zu William Patons Friedensschrift “The Church and the New Order in Europe” vom Sommer 1941, … Mehr