„sine vi humana, sed verbo“ – Von der Logokratie in der Kirche Jesu Christi Auch wenn das Wort „Logokratie“ in … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Berührt – wie Hingabe aufleben lässt: „Mit Worten lässt sich vieles sagen. Aber da, wo aufrichtige Berührung stattfindet, ist Liebe mehr als nur dahergesagt. Sie geht unter die Haut und trifft mich in meinem Innersten.“
Berührt – wie Hingabe aufleben lässt Es ist eine berührungsarme Zeit, in der wir leben, zumindest außer Haus. Abstandsregelungen und … Mehr
Martin Luther über Gott den Schöpfer in seiner Schrift „Wie man beten soll: Für Meister Peter den Barbier“: „Du bist Gottes Geschöpf, Machwerk, Kreatur und Werk. Das heißt: aus dir selbst und in dir selbst bist du nichts, kannst nichts, weißt nichts, vermagst nichts.“
In der zweiten Auflage seiner Schrift „Wie man beten soll. Für Meister Peter den Barbier“, die Martin Luther 1535 als … Mehr
Gerhard Sauter über Rechtfertigung: „Gottes Gerechtigkeit konfrontiert unsere Vorstellungen von Gerechtigkeit (als Zuteilung dessen, was uns zukommt, oder als Ausgleich für erlittenes Unrecht oder Benachteiligung oder als soziale bzw. ökonomische Gleichstellung) mit der Rechtsform seiner Barmherzigkeit.“
Der Artikel über Rechtfertigung, den Gerhard Sauter 1997 verfasst hatte, ist eine theologische Meisterleistung. In ihm wird auch deutlich, wo … Mehr
Jacob Fusseneggers „Mohrentaufpredigt“ und die Beurteilung von Afrikanern im Lindau des Jahres 1657: „Die Haltung der lutherischen Theologie und Kirche gegenüber den Afrikanern dokumentiert sich zunächst in Fusseneggers Afrikabild und sodann in seinem Verständnis des Christentums als für alle Völker der Erde geoffenbarte Religion. Fussenegger verglich Reals afrikanische Heimat mit dem biblischen ‚Goldland Ophir‘, das über unermeßliche Reichtümer verfüge. Allerdings unterstellt er den Afrikanern auch groben Götzendienst, ohne jedoch näher auf ihr vermeintliches ‚Jammerleben‘ einzugehen, da er keinerlei Interesse an einer systematischen Herabsetzung ihrer Kulturen zeigt. Die Tatsache, dass er sie für ‚elende verlorne Leut‘ hält, bringt er auch nicht mit ihrem Afrikanertum in Zusammenhang, sondern mit der Tatsache, daß sie keine ‚getaufften Christen‘ seien. Dafür, so können wir ergänzen, sind sie nicht verantwortlich, weil die Verkündigung der ‚Frohen Botschaft‘ bisher noch nicht bis zu ihnen vorgedrungen war.“
Wie Schwarzafrikaner in der Barockzeit in Deutschland wahrgenommen wurden, darüber gibt Monika Firlas Artikel Auskunft: Jacob Fusseneggers Mohrentaufpredigt und die … Mehr
Trutz Rendtorff, Die christliche Freiheit als Orientierungsbegriff der gegenwärtigen christlichen Ethik: „Freiheit ist auf dem Boden des Christentums durchaus und elementar die Freiheit des Individuums, der Person. Die Würde des Menschen besteht letztlich darin, dass ihm als armem, abhängigem, elendem Menschen die Fülle dessen zukommt, wovon der christliche Glaube spricht.“
Will man nachvollziehen, auf welcher Grundlage protestantische Ethik (unter Absehung von Römer 14,7-9) argumentiert – so wie beispielsweise in dem … Mehr
Karl Barth, Wer ist mein Nächster? Auslegung des Gleichnisses vom Barmherzigen Samariter (Lukas 10,25-37): „Auch der Samariter hat empfangen: von dem unter die Räuber Gefallenen empfangen, indem er ihm gab. Es war dies: dass er ihm der barmherzige Nächste wurde, nur das Zeugnis, dass er selbst in dem Halbtoten den barmherzigen Nächsten gefunden hatte. Und wer es ihm gleichtut, indem er selbst der Nächste ist, der Barmherzigkeit übt – und also solchen Nächsten als den Seinigen auch selber sieht und hat – der kennt das zweite und das erste Gebot.“
Eine höchst aufschlussreiche und feinsinnige Auslegung der Geschichte vom barmherzigen Samariter findet sich in Karl Barths Kirchlicher Dogmatik, wo dieser … Mehr
Paul Schempps Predigt über Prediger/Kohelet 4: „Was können wir Menschen tun? Du bist nicht einsam, denn Er ist der Verbündete und sammelt die Zerstreuten zu seiner Herde und zur guten Weide seines Wortes. Du bist nicht Produkt der Verhältnisse, sondern in Tod und Leben das Eigentum dessen, der für uns gestorben und auferstanden ist. Auferstehung und Leben heißt das Licht, das schon in der Nacht des Predigers der Nichtigkeit leuchtet.“
1952 hielt Paul Schempp in der reformierten Gemeinde in Stuttgart eine Predigtreihe über die ersten vier Kapitel des Buches Prediger … Mehr
Paul Schempps Predigt über Prediger/Kohelet 3: „Die ganze Weltgeschichte ist nun doch die Geschichte seiner Herrschaft, auch die Gottlosen, auch die Judasse sind da mit dabei und müssen erfüllen, was Gottes Rat und geheimer Weg ist. Die Juden und die Heiden, die Gerechten und die Gottlosen stehen gleich da vor ihm und haben keinen Grund, so zu tun, als ob sie nicht in der gleichen Wirklichkeit stünden, wo ein jegliches seine Zeit hat. „
1952 hielt Paul Schempp in der reformierten Gemeinde in Stuttgart eine Predigtreihe über die ersten vier Kapitel des Buches Prediger … Mehr