Vom Segen des Betens oder was das Gebet uns schenkt: „Beten legt Sprachfäden um das eigene Leben. Wie Tautropfen auf einem Spinnennetz schlägt sich göttliche Güte an den eigenen Gebetsworten nieder. So setzt sich im Gebet das eigene Leben in Beziehung zum lebendigen Gott – was er für mich schon alles getan hat und was er in Jesus Christus für mich vorgesehen hat. Die Dinge um mich herum, für die ich ihm danke, sind nicht länger selbstverständlich – und damit hoffnungslos. Kleinig­keiten des Alltags zeigen sich mir als gottgegeben und werden damit großartig.“

Vom Segen des Betens oder was das Gebet uns schenkt „Betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das … Mehr

Hans Joachim Iwand, Predigt über Johannes 13,1-15 an Gründonnerstag (1950): „Gerade darum ist uns Jesus immer wieder so fremd und zwar dieser Jesus, der nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen, und der doch ein Herr ist. Wenn wir ihn lieb gewonnen haben, wenn er uns Eindruck gemacht hat mit seinen Worten und Taten, wollen wir ihm dienen. Er soll uns unter keinen Umständen die Füße waschen – das wäre ja die Umkehrung aller Ordnung –, denn damit würde das unterste zuoberst gekehrt, die Herren würden Diener sein und die Knechte Herren. Ganz unten, wo niemand stehen will, würde der Herr aller Herren stehen, und ganz oben, wo niemand hinzukommen glaubte, da würden die Jünger und die Knechte stehen. Gott so tief unten, dass keiner von uns da sein möchte, wo er ist, und der Mensch so hoch oben, dass keiner sich getraut, das auch nur zu denken. Aber gerade das ist es, was Jesus Liebe nennt.“

Eine eindrückliche Predigt über Johannes 13,1-15 hatte Hans Jochim Iwand am 6. April 1950 im „Haus der helfenden Hände“ in … Mehr

Du bist mehr …

Du bist mehr, als was du für dich selbst isst. Du bist mehr, als was du für dich selbst denkst. … Mehr