Friedrich Wilhelm Kantzenbach (1932-2013) hatte 1983 für die Klassiker der Theologie (hrsg. von Heinrich Fries und Georg Kretschmar) ein sympathische … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
„Was wollen Sie von mir?“ schrie der Professor ihm nach. „Sie will ich“, sagte das Wort Gottes, „Sie!“ – Fridolin Stiers Parabel „Das Wort Gottes kommt in die Stadt“
Auch nach über 50 Jahres ist Fridolin Stiers Parabel „Das Wort Gottes kommt in die Stadt“ aus seinen Aufzeichnungen „Vielleicht … Mehr
Carl Friedrich von Weizsäcker über Fridolin Stier (1902-1981): „Fridolin Stier musste auch Gott gegenüber seinen Mann stehen. Er erfuhr, was die Bibel von Jakob erzählt, dass er die ganze Nacht hindurch mit Gott rang. Ohne die Erfahrung dieses Ringens wird es keine Zukunft des Glaubens geben.“
Von Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007) gibt es eine sympathische Erinnerung an Fridolin Stier: Fridolin Stier Von Carl Friedrich von … Mehr
Julius von Jans Bußtagspredigt über Jeremia 22,29 vom 16. November 1938: „Wir haben die Quittung bekommen auf den großen Abfall von Gott und Christus, auf das organisierte Antichristentum. Die Leidenschaften sind entfesselt, die Gebote Gottes missachtet. Gotteshäuser, die anderen heilig waren, sind ungestraft niedergebrannt worden.“
Da war für den Buß- und Bettag am 16. November 1938 Jeremia 22,29: „O Land, Land, höre des Herrn Wort!“ … Mehr
Gabriele Miller über Fridolin Stier: „Stier interessierte sich für rundweg alles, was es unter dem Himmel gibt, vor allem aber für die Rätselfragen der Welt, die ihn, je älterer wurde, desto mehr gefangen nahmen. Deshalb blieb er auch der Thematik jenes alttestamentlichen Buches am meisten verpflichtet, dessen Übersetzung samt Kommentar er als erste publizierte: dem Buch Ijob. Das Ijob-Problem hat Stier ein Leben lang nicht losgelassen – am Schreibtisch nicht und nicht als Schicksal. Davon geben seine Tagebücher (»Vielleicht ist irgendwo Tag« und »An der Wurzel der Berge«) beredtes Zeugnis. Sie zeigen aber auch, wie gerne der auf einem Allgäuer Bauernhof Aufgewachsene die Vögel pfeifen und die Katzen schnurren hörte.“
Von Gabriele Miller (1923-2010) stammt folgende Erinnerung an Fridolin Stier: Todestag von Fridolin Stier (1902-1981) 2. März Mappe unter dem … Mehr
Predigt über Sprüche 8,22-36: „So kommt die Weisheit auf uns zu, sucht uns in die göttliche Gegenwart zu entführen, die all das, was wir in unseren eigenen Lebensblick nehmen, himmelweit übersteigt. Über den Tellerrand des eigenen Lebens hinaus, wo es ‚alles für mich‘ heißt, raus aus dem Tunnelblick der eigenen Lebensangst, weg von den eigenen Vorurteilen und Selbstgewissheiten lässt uns die Weisheit staunen, was außerhalb unserer selbst für uns göttlich vorgesehen ist.“
Predigt über Sprüche 8,22-36 „Ich bin doch nicht dumm“ sagt sich die Seelenverletzung. „Ich bin doch nicht dumm“ sagt sich … Mehr
Karl Barth und der Bergtod seines Sohnes Matthias, Predigt über 1.Korinther 13,12: „Ein Mensch, für den der Sohn Gottes sich selbst dahingegeben hat, damit er, der Unerfahrene, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe“
Karl Barth (1886-1968) ist wohl neben Dietrich Bonhoeffer der bekannteste evangelische Theologe des 20. Jahrhunderts. Viel hat Barth geschrieben, unter … Mehr
Friedrich Mildenbergers Artikel über Spiritualität im TRT: „Die Beziehung auf den Heiligen Geist läßt sich nicht als Aktualisierung einer gnadenhaften Befähigung zum geistlichen Lebensvollzug beobachten.“
Ein konziser Text in Sachen Spiritualität aus evangelischer Sicht ist der Beitrag von Friedrich Mildenberger aus der vierten Auflage des … Mehr
Fridolin Stiers biblische Meditation ‚Jakob ward Israel‘: „Das ist die Antwort auf Jakobs Gebet: Gott sagt sich nur dann einem, der mit ihm ringt, zu, der sich von Jakob zu Israel gewandelt hat. Die Geschichte Jakobs, seiner Untaten und seiner Wandlung hat die Tiefe eines Typos. In ihr soll sich das dem Erzähler zeitgenössische Israel der Königszeit erkennen als das Volk, das die Wege Jakobs wandelt. Diese machtstolze Zeit ist gewarnt, vor dem Wahn aus eigener Kraft ihr Heil wirken zu können. Der Weg führt in die Nacht des Gerichtes und in die Vernichtung, wenn Jakob sich nicht zu Israel wandelt.“
Vom Tübinger Alttestamentler Fridolin Stier stammt eine kleine biblische Meditation über Jakob, die 1962 in der Zeitschrift „Geist und Leben“ … Mehr