Zum göttlichen Gedächtnis finden Was wäre wenn … Was wäre, wenn wir unser Gedächtnis verloren hätten? Schwer vorzustellen, weil wir … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Thomas Frings, Sind Volkskirchen wünschenswert?: „Wer immer noch eine Volkskirche wünscht, setzt sich dem Verdacht aus, dass er mehr Interesse hat an vergangener Größe, ehemaligem Einfluss denn an der Wirksamkeit des Evangeliums.“
In der heutigen Ausgabe von Publik Forum ist ein Text von Thomas Frings, Autor von »Aus. Amen. Ende. So kann … Mehr
„Wir Pfarrer haben den schönsten Beruf der Welt … Wir tragen unseren Schatz in zerbrechlichen Gefäßen (2. Korinther 4,7)“ – Thomas Bruhnke in einem Leserbrief in ideaSpektrum
Heute erschien in ideaSpektrum ein Leserbrief in Sachen Werbung für den Pfarrberuf, der mich geistlich wie auch inhaltlich angesprochen hat. … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Konfirmationspredigt von 1932 über Jakobs Kampf am Jabbok (Genesis 32,25-32): „Ihr müßt wissen, wir alle müssen in unserem Leben immer wieder in die Nacht und durch die Nacht zum Tag.“
Jakobs Kampf am Jabbok ist kein klassischer Predigttext für einen Konfirmationsgottesdienst. Aber den 50 Konfirmanden der Zionskirche im Berliner Stadtteil … Mehr
Dietrich Bonhoeffers anspruchsvolle Konfirmationspredigt über Markus 9,24 (1938): „Euer Glaube wird geprüft werden durch Leid. Ihr wisst noch nicht viel davon. Aber Gott schickt seinen Kindern das Leid gerade dann, wenn sie es am nötigsten brauchen, wenn sie allzu sicher werden auf dieser Erde. Da tritt ein großer Schmerz, ein schwerer Verzicht in unser Leben, ein großer Verlust, Krankheit, Tod. Unser Unglaube bäumt sich auf. Warum fordert Gott das von mir? Warum hat Gott das zugelassen? Warum, ja warum? das ist die große Frage des Unglaubens, die unseren Glauben ersticken will. Keiner kommt um diese Not herum. Es ist alles so rätselhaft, so dunkel. In dieser Stunde der Gottverlassenheit dürfen und sollen wir sprechen: Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben. Ja, lieber Herr, auch im Dunkeln. Auch im Zweifel, auch in der Gottverlassenheit.“
Konfirmationspredigt über Markus 9,24 Von Dietrich Bonhoeffer Markus 9, 24. Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben. Liebe Konfirmanden! Das … Mehr
Karl Homann über Wirtschaftsethik: „Wirtschaftsethik befaßt sich mit der Frage, wie moralische Normen und Ideale unter den Bedingungen der modernen Wirtschaft zur Geltung gebracht werden können. Da moralisch unerwünschte, empörende Zustände nicht auf moralische Defekte der Akteure, sondern auf Defizite der Ordnung zurückgeführt werden, müssen angestrebte Korrekturen bei einer Reform dieser Ordnung ansetzen; demgegenüber sind moralische Appelle eher kontraproduktiv: Bedingungswandel aufgrund von Gesinnungswandel, ist die Devise.“
Für mich ist Karl Homanns Verständnis von Wirtschaftsethik als Institutionenethik bzw. Ökonomik immer noch zielführend für eine „sündenfällige“ Gesellschaft außerhalb … Mehr
Dietrich Bonhoeffers und Franz Hildebrandts „Glaubst du, so hast du“. Versuch eines Lutherischen Katechismus (1931): „Ein Gott, der sich von uns beweisen ließe, wäre ein Götze. Der Herr, dem wir trauen, bindet uns so fest an sich, daß wir frei werden von Aberglauben und Wundersucht. Wem Gott den Glauben geschenkt hat, der schenkt auch ihm Glauben, was immer ihm geschieht.“
Zusammen mit seinem Freund Franz Hildebrandt hatte Bonhoeffer 1931 einen kleinen Katechismus für Konfirmanden konzipiert, dessen Titel an eine Kurz-Formulierung … Mehr
Gustav Heinemanns im Brief an Wilhelm Röpke von 1922: „Andere finden keinen neuen Himmel über sich. Zu diesen bin ich, wie ich glaube, jetzt endgültig gekommen. Warum? Das kann ich verstandesmäßig allein nicht begründen. Erziehung und persönliche Veranlagung, Notwendiges und Zufälliges mögen dabei eigentümlich durcheinanderfließen. Was soll ich anders sagen als: »ich bin nun einmal so«? Religiös im eben angedeuteten Sinne kann ich nicht sein; ich bin »religiös unmusikalisch«.“
Aufschlussreich ist der Brief des fast 23jährigen frisch promovierten Gustav Heinemann an seinen gleichaltrigen Freund Wilhelm Röpke (1899-1966), der ja … Mehr
Hans Joachim Iwand über Kreuz und Auferstehung in seiner Christologie-Vorlesung 1959: „Das Kreuz Christi hat die, die an ihn glaubten, gelehrt, das Vergangene vergangen sein zu lassen.“
Wie kein anderer Theologe hat Hans Joachim Iwand das Evangelium kreuzestheologisch auf die Auferstehung Christi hin durchbuchstabiert. Hier seine Einleitung … Mehr