Fernsehansprache zu Heilig Abend 1972 Von Martin Niemöller Dies Gloria in excelsis wird seit vielen hundert Jahren in fast jedem … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Wir sind doch keine Höhlenmenschen. Eine Weihnachtsbesinnung: „Digitale Bilderwelten sind trügerisch; sie enthüllen kein wahres Leben. Die bleibende Wahrheit unseres Lebens muss anders ans Licht kommen. Und dazu sind wir am Heiligen Abend in der Kirche am richtigen Ort. Hier gilt eine nackte Botschaft: Der Gottessohn ist in die Dunkelheit unseres menschlichen Lebens eingetreten, hat Fleisch und Blut angenommen, um unser irdisches Dasein ins wahre göttliche Licht zu bringen. Unser Leben ist bei Gott nicht zum ‚eingebildeten‘ Höhlendasein bestimmt. Als Gottes Geschöpfe, als seine Ebenbilder sind wir vielmehr von unserer Geburt her angelegt auf Begegnung und Berührung – Berührung, die in Liebe verbindet; die für uns verbindlich wird, die uns keine Wahl mehr lässt, die nicht einfach wie auf einem Smartphone fingerfertig weggewischt werden kann, damit ein neues, vermeintlich attraktiveres Bilderangebot sich vor uns auftut.“
Wir sind doch keine Höhlenmenschen. Eine Weihnachtsbesinnung Was wir uns selbst auf dem Smartphone alles vor Augen führen können ist … Mehr
Joseph Wittigs Erzählung „Der schwarze, der braune und der weiße König“ (1914): „Am glücklichsten unter diesen Mystikern sind die Bildschnitzer gewesen.“
„Der schwarze, der braune und der weiße König“ heißt die erste Erzählung von Joseph Wittig, die dieser als außerordentlichen Professor … Mehr
Johann Baptist Metzs Vortrag „Gotteskrise – Kirchenkrise“ von 1995: „Den Gott, der umstandslos zu uns passt, gibt es nicht. Ihn hat schon die biblische Aufklärung als ‚Götzen‘ gebrandmarkt und ihn hat die moderne Religionskritik längst als Projektion oder Illusion enttarnt. So ist allemal, wenn überhaupt, mit einem nichtpassenden Gott zu rechnen, mit einem Gott, der weder zu klerikalen Machtphantasien noch zu psychologischen Selbstverwirklichungsträumen passt, mit einem Gott, der uns nicht einfach ein Innewerden unser selbst ohne jegliches Erschrecken vergönnt, der uns nicht nur jubeln, sondern auch schreien und schließlich verstummen lässt. Dieser Gott kann im Christentum nicht einfach wegreformiert werden.“
In Metzs Vortrag „Gotteskrise – Kirchenkrise. Eine theologische und spirituelle Analyse“ von 1995 ist dessen theologisches Vermächtnis prononciert zur Sprache … Mehr
Ulrich Eibach über das Leben: „Kein Leben muss erst durch besondere Qualitäten und Leistungen den Nachweis seines Rechts auf Leben erbringen. Person ist der Mensch durch das, was Gott an ihm und für ihn tut, zur empirisch fassbaren Persönlichkeit wird er durch sein eigenes oder das Handeln anderer (Erziehung u.a.). Auch hinter der zerrütteten Persönlichkeit haben wir die von Gott gewollte und geliebte Person zu achten und sie entsprechend ihrer Würde und Hilfebedürftigkeit zu behandeln, unabhängig vom Nutzen bzw. Schaden für andere.“
Was Ulrich Eibach 2002 im Evangelischen Soziallexikon zur Bestimmung des Lebens geschrieben, ist immer noch lesenswert: Leben Von Ulrich Eibach … Mehr
„Seht auf und erhebt eure Häupter“ – Predigt zu Lukas 21,25-33 mit Bezug auf Richard Oelze, „Erwartung“
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
Richard Oelze, Erwartung (Gemälde 1935/36, Museum of Modern Art, New York) Was braut sich da zusammen?…
Ulrich Eibach über das Leiden: „Leiden darf theologisch gesehen nicht als in sich selbst sinnvoll und als ontologisch notwendig gedacht werden. Sofern Leiden Zerstörung von Leben bedeutet, ist jeder Einbeziehung dieses ‚Nichtigen‘ in Gottes gute Schöpfung und damit jeder theoretischen Synthese von Schöpfung und Leiden zu wehren, weil sie Leiden zu etwas ‚Natürlichem‘, von Gott Gewolltem verharmlost und so in Gefahr steht, die Tiefe des Leiden der Kreatur zu verhöhnen.“
Was Ulrich Einbach seinerzeit im Evangelischen Soziallexikon über das Leiden geschrieben hat, ist immer noch lesenswert: Leiden Von Ulrich Eibach … Mehr
Max Horkheimers Gedanke zur Religion (1935): „Im Gottesbegriff war lange Zeit die Vorstellung aufbewahrt, daß es noch andere Maßstäbe gebe als diejenigen, welche Natur und Gesellschaft in ihrer Wirksamkeit zum Ausdruck bringen. Aus der Unzufriedenheit mit dem irdischen Schicksal schöpft die Anerkennung eines transzendenten Wesens ihre stärkste Kraft. Wenn die Gerechtigkeit bei Gott ist, dann ist sie nicht im selben Grade in der Welt. In der Religion sind die Wünsche, Sehnsüchte und Anklagen zahlloser Generationen niedergelegt.“
Gedanke zur Religion (1935) Von Max Horkheimer Im Gottesbegriff war lange Zeit die Vorstellung aufbewahrt, daß es noch andere Maßstäbe … Mehr
Über alle Zweifel erhaben? Zur Jahreslosung 2020: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24)
„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Zur Jahreslosung 2020 Gibt es Gott wirklich? Ist Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden? In … Mehr