Seelsorge als Verkündigung Von Eduard Thurneysen An der Festgabe zum 70. Geburtstag von Fritz Lieb darf sich gewiß auch der … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Karl Barths Anfrage an Joseph Ratzinger von 1967: „Ist nicht im Grunde Ihre ganze Kirche aufgebaut auf der Angst und Flucht vor dem Heiligen Geist?“
Von Eberhard Busch stammt folgender Bericht über Karl Barths provokative Anfrage an Josef Ratzinger: Im Februar 1967 hatte Barth Ratzinger, … Mehr
Dietrich Bonhoeffer über das Richten in seiner ‚Ethik‘: „’Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet‘ ist der Stoß ins Herz des um Gut und Böse wissenden Menschen. Es ist das Wort des aus der Einheit mit Gott Sprechenden, der nicht kam um zu richten, sondern um zu retten. Für den Menschen in der Entzweiung besteht das Gute im Urteilen, dessen letzter Maßstab der Mensch selbst ist. Um Gut und Böse wissend ist der Mensch wesentlich Richter. Als Richter ist er gottgleich, mit dem Unterschied, dass jedes Urteil das er richtend fällt, ihn selbst trifft.“
Über das Richten (Ethik) Von Dietrich Bonhoeffer „Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet“ (Mt 7,1). Das ist nicht … Mehr
Martin Luther über das Richten in seiner Predigt zu Lukas 6,36-42 von 1529: „Je frömmer und weiser einer ist, je mehr richtet er und hat kein barmherzig Herz gegen die Sünde, alle misst er nach seiner eigenen Regel. Wenn man einen anders leben sieht als man selber lebt oder in Sünde fallen sieht, so lacht man und hat seine Freude dran. Also hat kein Herz Barmherzigkeit, wenn nicht der Glaube an Jesus Christus in ihm ist.“
Predigt über Lukas 6,36-42 „Richtet nicht!“ (1529) Von Martin Luther Vergeben, nicht richten, nicht verdammen sind die inneren, Geben die … Mehr
Hans Joachim Iwand, Das Gebot Gottes und das Leben: „Wenn ihr ohne Jesus und an ihm vorbei darangeht, die Welt umzugestalten, zu verbessern, aufzurichten, zu retten — werdet ihr notwendig in Gefahr geraten …“
Das Gebot Gottes und das Leben Von Hans Joachim Iwand I. Sie werden mir nicht zumuten, daß ich mit dem, … Mehr
Martin Buber, Der Mensch von heute und die jüdische Bibel: „Er konfrontiert sein Leben nicht mehr mit dem Wort; er bringt das Wort in einer der vielen unheiligen Laden unter und hat seine Ruh davor. So lähmt er die Gewalt, die unter allem Bestehenden am ehesten ihn zu retten vermöchte.“
Der Mensch von heute und die jüdische Bibel Von Martin Buber Biblia, Bücher, so heißt ein Buch, ein Buch aus … Mehr
Marburger Gutachten zum Arierparagraph in der Kirche von 1933: „Der Jude, der im Gesetz und den Propheten seines Volkes die Weissagung auf Christus erkennt, sich bekehrt und taufen läßt, ist für die Kirche nicht mehr Jude.“
Während Werner Elert und Paul Althaus im Erlanger Gutachten prinzipiell die Einführung des Arierparagraphen in der Kirche befürworteten, sprach sich … Mehr
Werner Elert und Paul Althaus im Erlanger Gutachten zum Arierparagraph in der Kirche: „Für sie ist freilich das jüdische Volk auch heute nicht ein Volk wie andere: es bleibt in Erwählung und Fluch das heilsgeschichtliche Volk“
Erschreckend lehrreich ist das sogenannte Erlanger Gutachten zum Arierparagraph in der Kirche, das Werner Elert und Paul Althaus im September … Mehr
Gerhard von Rads Auslegung von Psalm 90: „Unser Psalm weiß, dass der Mensch sich nie vermessen soll, das Bild, das Gott von ihm hat, zu kennen, und dass unter allen Umständen die göttlichen Maßstäbe entscheiden und nicht das Gutdünken des Menschen. Es geht also um eine auf ihre Weise großartige Bereitschaft, vor der Gottheit mit aller menschlichen Weisheit — zu scheitern.“
Nachdem im neuen Perikopenbuch Psalm 90 in der sechsten Reihe als Predigttext für den letzten Sonntag im Kirchenjahr (Totensonntag) vorgesehen … Mehr