Eine kurze Erklärung der Zehn Gebote (1518)[1] Von Martin Luther Das erste Gebot Du sollst nicht andere Götter haben. Einen … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Aus der Kriegspredigt des Patriarchen Kyrill von Moskau vom 3. April 2022: „Heute wird das Wort ‚Unabhängigkeit‘ häufig auf fast alle Länder der Welt angewandt. Aber das stimmt nicht, denn die meisten Länder stehen heute unter dem großen Einfluss einer Macht, die sich leider gegen die Macht unseres Volkes stellt. Und wenn es so ist, wenn es dort eine große Macht gibt, dann müssen wir sehr stark sein. Wenn ich „wir“ sage, meine ich in erster Linie die Streitkräfte – aber nicht nur. Unsere ganze Nation muss heute aufwachen, muss aufwachen und erkennen, dass eine besondere Zeit gekommen ist, eine Zeit, die das historische Schicksal unserer Nation bestimmen kann.“
Man muss es tatsächlich lesen, was Patriarch Kyrill am letzten Sonntag, 3. April, in der Hauptkirche der Streitkräfte Russlands im … Mehr
Tagesgebet zum Gründonnerstag, 14. April 2022
Gütiger Gott,Du unser Vater,dein Sohn hat sich in die Hände derer begeben,die seinen Tod suchen.Im Brot legt er sich in … Mehr
Eberhard Jüngel, Die unsichtbare Kirche. Kreuz, Staat und Gesellschaft (1995): „Lassen wir die Kirche im Dorfe! Schämen wir uns der evangelischen Wahrheit des Kreuzes nicht, die nun einmal, gerade weil sie den Nichtglaubenden kein X für ein U vormacht, den Juden ein gotteslästerlicher Skandal und den Heiden eine den gesunden Menschenverstand auf den Kopf stellende Torheit ist (1. Korinther 1, 23).“
Eberhard Jüngels Kommentar zum sogenannten Kruzifix-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 16. Mai 1995 ist noch immer lesenswert, auch wenn dabei die … Mehr
Heinrich Vogel, Orthodoxie als Doxologie (1964): „Der um unsertwillen so tief Herabgestiegene, Er, der Menschgewordene, der für uns Gekreuzigte, Leidende und Begrabene, ist es doch, dem jene Doxologie der Höhe gilt. Er, der mit dem Vater wesenseine Sohn ist es, in dem sich Gott selbst unserer so erbarmte.“
Orthodoxie als Doxologie[1] Von Heinrich Vogel, Berlin Wer es in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts inmitten des neoprotestantischen Wissenschaftsbetriebes der … Mehr
„schāh māt“ – „der König (Schah) kann nicht mehr“: „Wo sich die Todesnacht über sein Leben gelegt hat, greift der Vater in Treue zu seinem Sohn ein, entreißt Jesus dem Grab und präsentiert ihn den Jüngern: Der König lebt! Auferstanden von den Toten gilt kein schāh māt mehr. Der Tod hat verspielt.“
„schāh māt“ – „der König (Schah) kann nicht mehr“ Seit Jahrhunderten vermag das Schachspiel Menschen zu faszinieren. Man sucht für … Mehr
Karl Barths Ostergebet aus dem Basler Gefängnis 1959: „Ersetze du mit deinem Trost, deinem Rat, deiner Hilfe, was wir Alle so vielen Einsamen, Armen, Kranken, Verirrten schuldig bleiben!“
Als Karl Barth am Ostersonntag 1959 im Basler Gefängnis über Römer 6,23 predigte, schloss er mit folgendem Gebet: Ostergebet Von … Mehr
Hans Freiherr von Campenhausen, Der Kriegsdienst der Christen in der Kirche des Altertums (1953): „Die Christen ordnen sich den politischen und militärischen Fronten darum niemals so ein, als ob der Krieg eine letzte Wahrheit und Wirklichkeit bestätigte, die keine Durchbrechung duldet. Die Wahrheit, die wirklich gilt, ist vielmehr die Wahrheit des der Welt geschenkten Friedens, und diese Wahrheit muß überall bezeugt werden.“
Der Kriegsdienst der Christen in der Kirche des Altertums Von Hans Freiherr von Campenhausen Noch immer wird die Frage, wie … Mehr
Die Karwoche mit den Worten von Boris Pasternak: „Der Wald steht kahl und unbedeckt / zum Fest von Christi Leiden, / wie Beterhände sind gereckt / die Äste und die Zweige.“
Ein eindrückliches Gedicht von Boris Pasternak zur Karwoche (in der Übersetzung von Peter Steger), das jetzt an der Zeit ist: … Mehr