Rowan Williams, Was ist Christentum (vorgetragen 2005 an der Islamischen Universität in Islamabad): „Der Christ hofft und betet darum, dass er am Ende durch die Gnade des Geistes Gottes dazu gebracht wird, die Herrlichkeit Gottes zu sehen, wie sie sich im Antlitz Jesu zeigt, und so mit seinem Gebet zum Vater verbunden zu sein, dass wir niemals abfallen. Alles, was der Betrachter in einem christlichen Gottesdienst sehen kann, zielt darauf ab. Wir versuchen, das Leben, das in Jesus, dem Sohn Marias, lebendig war, in jedem von uns durch die Gabe des Geistes Gottes lebendig werden zu lassen.“

Was ist Christentum? Von Rowan Williams Stellen Sie sich vor, jemand würde über einen Zeitraum von etwa einem Jahr beobachten, … Mehr

Martin Luther über das Meditieren der Heiligen Schrift (zu Psalm 119,24): „Darum darfst du niemals hochmütig sein, als wärest du schon satt und reich. Immer soll dir die Schrift Zeugnis dessen sein, was du noch nicht verstanden und noch nicht getan hast. Dennoch sollst du immer darnach trachten und darauf warten, es zu tun und zu verstehen, wie (Psalm 119, Vers 20) sagt: meine Seele ist begierig nach deinen Rechten zu aller Zeit.“

Über das Meditieren der Heiligen Schrift. Zu Psalm 119,24: „Über deine Zeugnisse meditiere ich“ Von Martin Luther Merke fleißig: wo … Mehr

Feierlichkeiten zu 150 Jahre Christentum im nordostindischen Nagaland wider einen missionskritischen Paternalismus im Westen: „Naga sehen sich nicht als Opfer christlicher Mission – ganz im Gegenteil. Innerhalb von drei Generationen ist durch eine weitgehend indigene Evangelisierung die baptistische Kirche ein integraler und für sie unverzichtbarer Bestandteil der eigenen Kultur geworden. Folgerichtig steht dort die Kirche im wörtlichen Sinne mitten im Dorf.“

In diesen Tagen vom 1. bis 3. November feiert der Ao Baptist Arogo Mungdang (ABAM), der Bund der baptistischen Kirchen … Mehr

Martin Buber, Ich und Du: „Gott nimmt – so dürfen wir nun sagen – seine Absolut­heit in die Beziehung mit auf, in die er zum Menschen tritt. Der Mensch, der sich ihm zuwendet, braucht sich daher von keiner andern Ich-Du-Beziehung abzuwen­den: rechtmäßig bringt er sie alle ihm zu und läßt sie sich »in Gottes Angesicht« verklären.“

Ich und Du Von Martin Buber Erster Teil Die Welt ist dem Menschen zwiefältig nach seiner zwiefältigen Haltung. Die Haltung … Mehr