Gott ist nicht notwendig In seinen „Drei Vorbemerkungen“ als Einleitung zu seinem Aufsatzband „Unterwegs zur Sache“ hatte 1971 Eberhard Jüngel … Mehr
Schlagwort: Gott
Zur Etymologie des Begriffs „Gott“: „Je nachdem, an welche indogermanische Wurzel es anzuknüpfen ist, kann es bedeuten ‹das Angerufene oder ‹das (Wesen), dem man Opfer bringt› oder endlich – freilich weniger wahrscheinlich – ‹das (in Erz) Gegossene›. Von der erstgenannten Bedeutung her wäre die spätere Verwendung im christlichen Bereich am ehesten zu verstehen. Jedenfalls hat das Wort aber auch in seiner heidnischen Bedeutung bereits der numinosen Sphäre angehört. Dass *gudam ein Neutrum war, deutet an, daß es ein Unnennbares und Unfaßbares bezeichnete.“
Wir reden ganz selbstverständlich von „Gott“ (bzw. von „Göttern“). Aber was hat dieses Wort im Germannischen ursprünglich bedeutet? Dazu findet … Mehr
Rudolf Bultmann, Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden? (1925): „Wer mit Gottesbeweisen etwas über Gottes Wirklichkeit auszusagen meint, disputiert über ein Phantom. Man kann über Gott sinnvoll so wenig reden wie man über Liebe reden kann.“
„Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden?“ heißt einer der klassischen Aufsätze Rudolf Bultmanns, der 1925 veröffentlicht wurde. Welchen … Mehr
Die Gottesfrage im Zeitalter der KI und die Freiheit der Kinder Gottes
Anlässlich des siebzigjährigen Bestehens der Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART hat deren Chefredakteur Johannes Röser im Herder-Verlag ein Buch mit … Mehr
Max Horkheimer im Interview mit Helmut Gumnior, Die Sehnsucht nach dem ganz Anderen: „Theologie bedeutet hier das Bewusstsein davon, dass die Welt Erscheinung ist, dass sie nicht die absolute Wahrheit, das Letzte ist. Theologie ist — ich drücke mich bewusst vorsichtig aus — die Hoffnung, dass es bei diesem Unrecht, durch das die Welt gekennzeichnet ist, nicht bleibe, dass das Unrecht nicht das letzte Wort sein möge. Theologie als Ausdruck einer Hoffnung? Ich möchte lieber sagen: Ausdruck einer Sehnsucht, einer Sehnsucht danach, dass der Mörder nicht über das unschuldige Opfer triumphieren möge.“
Helmut Gumnior hatte 1970 nicht nur für den SPIEGEL ein Interview mit Max Horkheimer geführt. Ein zweites Gespräch ist unter … Mehr
Holm Tetens Alterstheismus
Nach Volker Gerhardt (Der Sinn des Sinns, C.H. Beck 2014) hat sich auch der zweite Berliner Philosoph Holm Tetens mit … Mehr
Namensgedächtnis statt Gottdenken
Warum „Gott“ keine Name für Ihn ist und warum man statt Gotteslehre besser von Namenslehre sprechen sollte, habe ich im … Mehr
Sibylle Lewitscharoff, Beim Namen gerufen: „Niemals war der Name Schall und Rauch, niemals nur ein leicht obenauf sitzendes Häubchen, zufällig und ephemer, immer war zwischen dem Namen und dem, der ihn trägt, eine innige Beziehung gestiftet. Im Namen wohnt eine Zwingkraft. Sie zwingt die Gestalt zu bleiben, und sie verbürgt, daß der windige, sich selbst immerzu entflatternde Mensch sich in seiner Gestalt wieder versammeln kann. Ist mehr als ein Name da, können die Namen in die Wechselrede eintreten und darin belebend wirken.“
In ihren Frankfurter Poetikvorlesungen sowie ihren Zürcher Poetikvorlesungen 2011 befasste sich Sibylle Lewitscharoff wie schon vor ihr Ingeborg Bachmann mit … Mehr
Doctrine of the NAME Instead of Onto-Theology: „Christian doctrine, which appears to be a transcultural doctrine of salvation for the gentiles, is the doctrine of the Name and not the doctrine of “God”—Onomatology instead of onto-theology.“
The following text is the revision of my farewell lecture at Lutheran Theological Seminary in Hong Kong delivered in September … Mehr