„Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen“. Von der Auferstehung der Toten in der virtuellen Verstorbenenbegegnung: „Was als Totengedächtnis auf Vergangenes zurückblickt oder in der realen Welt Einwegkom­munikation bleibt, ist in einer virtuellen Welt als interaktive Verstorbenenbegegnung mach­bar. Im Unterschied zum biotechnologischen Wiederbelebungsprojekt, das für einen Verstor­benen bislang als ‚Kryokonservierung‘ bei minus 196 °C in flüssigem Stickstoff endet, kann für Angehörige eines Verstorbenen dessen virtuelles Weiterleben durch eine Smartphone-App möglich werden. Es ist eine Frage der Zeit, bis kommerzielle Anbieter von Verstorbenenkommunikation mit einem Chatbot auf den Markt treten: Gegen eine Gebühr registriert man sich online, hinterlegt ein paar Grundda­ten zu sich und zum Verstorbenen, lädt ein Videoclip mit der Stimme des Verstorbenen auf und kann dann das Gespräch mit ihm via einem computergestützten Sprachdialogsystem beginnen. Ein Sprachsynthesizer lässt die Stimme des Verstorbenen täuschend echt wie bei einem Telefonat zur Sprache kommen.“

Von der Auferstehung der Toten in der virtuellen Verstorbenenbegegnung „Der Tod bedeutet gar nichts, ich bin nur in das Zimmer … Mehr

Die Gottesfrage im Zeitalter der KI und die Freiheit der Kinder Gottes: „Was Theologen und Philosophen vormals einer Gottesidee zugedacht haben, nämlich Allwissenheit, Allmacht, Allgegenwart und Allgüte, scheint zukünftig als Künstliche Intelligenz Wirklichkeit zu werden. An die Stelle göttlicher Mitwirkung am menschlichen Handlungsgeschehen tritt die berechnende Mitwirkung des Computers: Die Algorithmen der computergestützten und internetverbundenen Künstlichen Intelligenz scheinen besser als wir selbst zu wissen, was für uns wirklich gut ist.“

Anlässlich des siebzigjährigen Bestehens der Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART hat deren Chefredakteur Johannes Röser im Herder-Verlag ein Buch mit … Mehr