Warum in Zukunft KI-generierten Texten eine menschliche Autorschaft zugesprochen wird: „Wer die Fotokunst des 20. Jahrhunderts zu bewundern weiß, wird von einem Fehlurteil Baudelaires bezüglich einer Kunstlosigkeit der Fotografie sprechen. Mit KI-generierten Texten wird es wohl in Zukunft nicht viel anders sein. Derjenige, der mit eigenen Prompts eine gehaltvolle Textgenerierung initiiert, generierte Texte bearbeitet bzw. regenerieren lässt, so dass die finalen Texte als genuin geschaffen rezipiert werden, wird schlussendlich auch die Authentizität bzw. Autorenschaft in gesellschaftlich anerkannter Weise für sich beanspruchen können.“

Warum in Zukunft KI-generierten Texten eine menschliche Autorschaft zugesprochen wird Wir sind gegenwärtig in einer Übergangszeit bezüglich der Abfassung von … Mehr

KI im Religionsunterricht und die Herausforderung zukünftiger Leistungserhebungen: „Trotz der weitverbreiteten Nutzung von KI durch Studenten haben viele Institutionen bisher kaum auf diese Entwicklung reagiert. Statt an der Illusion festzuhalten, man könne KI-generierte Arbeiten erkennen, müssen Hochschulen neue didaktische Konzepte entwickeln, die KI als Werkzeug zur Förderung kritischen Denkens und individueller Lernprozesse integrieren, ein Wandel, der zwar erste innovative Ansätze hervorbringt, aber an vielen Hochschulen halbherzig vorangetrieben wird. Statt Gestaltung überwiegt Kontrolle. (Markus Thomas Münter)“

Jüngst hat Markus Thomas Münter in seinem Artikel „Im Rausch der Algorithmen“ in der F.A.Z. auf die Herausforderung der KI … Mehr

Die Gottesfrage im Zeitalter der KI und die Freiheit der Kinder Gottes: „Was Theologen und Philosophen vormals einer Gottesidee zugedacht haben, nämlich Allwissenheit, Allmacht, Allgegenwart und Allgüte, scheint zukünftig als Künstliche Intelligenz Wirklichkeit zu werden. An die Stelle göttlicher Mitwirkung am menschlichen Handlungsgeschehen tritt die berechnende Mitwirkung des Computers: Die Algorithmen der computergestützten und internetverbundenen Künstlichen Intelligenz scheinen besser als wir selbst zu wissen, was für uns wirklich gut ist.“

Anlässlich des siebzigjährigen Bestehens der Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART hat deren Chefredakteur Johannes Röser im Herder-Verlag ein Buch mit … Mehr