Zur Unrede über Gott Von Fridolin Stier Wenn Er da ist, kann ich nicht „über“ Ihn reden, als wäre Er … Mehr
Schlagwort: Gott
Karl Rahner, Gott meines Lebens: „Aber was sage ich denn, wenn ich dich meinen Gott, den Gott meines Lebens nenne? Sinn meines Lebens? Ziel meiner Wege? Weihe meiner Taten? Gericht meiner Sünden? Die Bitterkeit meiner bitteren Stunden und mein geheimstes Glück? Kraft, die meine Kraft mit Ohnmacht schlägt?“
Gott meines Lebens Von Karl Rahner Mit dir will ich reden, und was kann ich da anderes reden als von … Mehr
Martin Buber über den Namen „Gott“ (nach Fridolin Stier): „Gerade darum, weil dieser Namen so geschmäht, so verloren, so hoffnungslos bedeutungslos ist, gerade darum liebe ich ihn – und auch den Vater-Namen, unter dem Er sich dem Menschensohn zugesprochen hat.“
In dem Gespräch Martin Bubers mit einem Atheisten, der ihn fragte, wie er denn den Namen „Gott“ immer noch brauchen … Mehr
Dietrich Ritschl, Die Intimität Gottes: „Wir können auf Gott hoffen. Hoffen ist wie das Erinnern an Gott in der Vorwärtsrichtung: im Vertrauen darauf, dass Gott seine Verheißungen erfüllen wird, morgen genauso innig gegenwärtig zu sein wie in der Vergangenheit. Hoffnung ist auf die seltsamste Weise mit der Vergangenheit verbunden, eine Einsicht, an die Israel von den Propheten immer wieder erinnert wurde und die – wenn die Verkündigung der frohen Botschaft heute einen Sinn hat – das Herzstück jeder Predigt ist.“
Die Intimität Gottes Von Dietrich Ritschl Sie können Gott denken, wenn Sie wollen, und die Chancen stehen gut, dass Gott … Mehr
Eugene A. Nida über die Übersetzungsmöglichkeiten von „Gott“ in anderen Sprachen: „Es gibt im allgemeinen vier Lösungsversuche: 1. ein Gattungsbegriff, den man durch ein Beiwort exklusiv bestimmen kann; 2. ein Name, der eine bestimmte Gottheit in der einheimischen religiösen Tradition bezeichnet; 3. ein beschreibender Ausdruck, der eine Eigenschaft oder Tätigkeit Gottes bezeichnet, z. B. ‚der Schöpfer‘ oder ‚der große Vater‘, oder 4. die Verwendung des Wortes aus einer vorherrschenden Sprache in dem Bereich.“
Gott Von Eugene A. Nida Die Übersetzung dieses Wortes ist eine der schwierigsten Aufgaben bei der Bibelübersetzung. Es gibt im … Mehr
Wolfdietrich Schnurre, Das Begräbnis (1946) – erstgelesene Kurzgeschichte bei der Gruppe 47: „Von keinem geliebt, von keinem gehasst, starb heute nach langem, mit himmlischer Geduld ertragenem Leiden: Gott. Die Beisetzung findet heute nacht in aller Stille auf dem St.-Zebedäus-Friedhof statt.“
Wolfdietrich Schnurres Das Begräbnis ist die erste Kurzgeschichte, die beim ersten Treffen der Gruppe 47 am ersten Septemberwochenende 1947 in … Mehr
Fridolin Stier über Gott: „du bist mir größer, / erhaben darüber, / dein Leben durchpulst / das All der Dinge, / aber du trägst es in Händen …“
Mein Gott! Von Fridolin Stier Mein Gott! DU bist du mir,DU ruf ich dich – Person zu Person, Ich – … Mehr
Karl Rahner über die unverzichtbare Gottesrede: „Wenn wir von Gott sprechen, als ob er der Nothelfer in unseren Lebenssituationen auf die Weise sein müsse, wie wir es gerne haben möchten, dann können wir natürlich nur noch feststellen, dass ein solcher Gott in der Welt nicht vorkommt und vermutlicherweise gestorben ist. Aber dieser Gott, der es uns erspart, vor seiner Unbegreiflichkeit zu kapitulieren, um selig zu werden, war noch nie der Gott des Christentums dort, wo es sich selber recht verstand.“
Von Gott muß geredet werden Von Karl Rahner Nur wenn der Mensch weiß, daß er unendlich mehr ist, als unmittelbar … Mehr
Karl Rahner, Meditation über das Wort „Gott“ (Grundkurs des Glaubens): „Eigentlich existiert der Mensch nur als Mensch, wo er wenigstens als Frage, wenigstens als verneinende und verneinte Frage „Gott“ sagt. Der absolute, selbst seine Vergangenheit tilgende Tod des Wortes „Gott“ wäre das von niemandem mehr gehörte Signal, daß der Mensch selbst gestorben ist.“
Meditation über das Wort „Gott“ Von Karl Rahner Es gibt dieses Wort Es liegt nahe, mit einer kleinen Überlegung zu … Mehr